Mit IGEL-Technik zum Festpreis-Workplace

Thin Client Computing als Dienstleistung

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Worauf potenzielle ClaaS-Nutzer achten sollten

Mithilfe remote gemanagter Thin Clients, Zero Clients und Software Thin Clients lassen sich Hardware- und Betriebskosten (Strom, Wartung, Support, etc.) grundlegend und dauerhaft reduzieren. Verglichen mit einem PC-basierten Client/Server-Netzwerk sinkt die Total Cost of Ownership (TCO) um bis zu 70 Prozent (Abb. 1).

Der Energieverbrauch halbiert sich, ebenso die über den gesamten Produktlebenszyklus betrachtete Klimarelevanz. Dieses Einsparpotential machen sich IT-Dienstleister zunutze, wenn Sie ihr ClaaS-Angebot als attraktive Alternative zu PC-Arbeitsplätzen positionieren. Doch der Preisvorteil allein ist als Auswahlkriterium zu kurz gegriffen.

Wie bei allen Cloud-Services sollten Nutzer stets kritisch hinterfragen, wie es beispielsweise um die Hochverfügbarkeit des Remote-Managements, die Verbindungssicherheit und den Support bestellt ist. Wie beim Cloud Computing üblich, sollte ein entsprechendes Service Level Agreement (SLA) alle Anforderungen abbilden.

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Welche Endgeräte eignen sich für ClaaS?

Je mehr Administrationsarbeit der Dienstleister seinem Kunden abnehmen kann, desto mehr wird dieser hinsichtlich des immer vielschichtiger werdenden IT-Managements entlastet. Um ClaaS darüber hinaus kostengünstig anbieten und nutzen zu können, sollten die verwendeten Thin und Zero Clients lückenlos fernkonfigurierbar sein – inklusive sämtlicher Softwarefunktionen.

Um möglichst viele Einsatzszenarien abdecken zu können, sollte das Modellportfolio neben den führenden IT-Bereitstellungslösungen Citrix XenApp bzw. Citrix XenDesktop, Microsoft Remote Desktop Services (RDS) und VMware Horizon gegebenenfalls auch Alternativen und Sonderfälle berücksichtigen, wie zum Beispiel den von einigen SaaS-Anbietern genutzten 2X Remote Application Server (2X RAS).

Softwareclients für Security-Lösungen, beispielsweise für die Authentifizierung durch Smartcards, Token oder Batches, können ebenfalls Teil der Kundenanforderung sein. Beim Thin-Client-Betriebssystem ist eine Wahlmöglichkeit zwischen Linux und Windows Embedded sinnvoll, um ein breites Peripheriespektrum anbinden zu können. Mit Software-Thin Clients kann der Dienstleister zudem einen budgetschonenden Übergang vom PC zum Thin Client Computing anbieten.

Schlüsselfunktion Remote-Management…

Über den Erfolg bestimmter Thin- und Zero-Client-Lösungen im Rahmen eines ClaaS-Modells entscheidet letztendlich ihre Managementfähigkeit. Die Universal Management Suite des Anbieters IGEL bspw. ist mandantenfähig und kostenfrei im Lieferumfang enthalten.

Das Remote-Management erfolgt hier gruppen- und profilbasiert. Grundeinstellungen wie Tastaturlayout oder Update-Pfade werden mittels Hauptprofil definiert, Spezialkonfigurationen (z.B. Display-Auflösungen) in Unterprofilen. Die Zuweisung der Profile zu Einzelgeräten oder Thin Client-Gruppen erfolgt im GUI der Lösung per Drag & Drop. Wird der physische Thin Client später ans Netzwerk angeschlossen und von der UMS gefunden, konfiguriert er sich automatisch anhand seiner IP-Adresse.

Neue Arbeitsplätze und Austauschgeräte sind so in nur 10 Minuten eingerichtet und funktionsbereit. Der Roll-out erfolgt nahezu virtuell, denn die Geräte können per Post zum Kunden geschickt und sogar vom dortigen Personal angeschlossen werden. Der End-User Support erfolgt ebenfalls remote mittels integriertem VNC-Shadowing. Ergänzt durch das in der IGEL UMS enthaltene sichere Spiegeln (SSL) inklusive Rechtemanagement und Revisionssicherheit lassen sich anspruchsvolle und gruppenbasierte Company Compliance Standards erfüllen.

…auf Enterprise-Niveau

Mit ihrer dreigeteilten Architektur schafft die IGEL UMS die Voraussetzung zur Umsetzung von ClaaS. Für eine möglichst hohe Datenintegrität kombiniert IGEL ein plattformunabhängiges GUI auf Java-Basis (UMS Konsole) mit einem Managementserver (UMS Server) und einer Datenbank (UMS Database), die verschiedene Formate zum Speichern der Konfigurationsprofile unterstützt.

Durch die optional verfügbare Erweiterung UMS HA können die ClaaS-Anbieter das Managementsystem hochverfügbar und/oder Compliance-konform auslegen (Abb. 4). Und in Verbindung mit dem optional lizenzierbaren Firmware-Feature Shared WorkPlace lassen sich per UMS auch Multi-User-Arbeitsplätze definieren, die sich beim Benutzerwechsel automatisch umkonfigurieren.

Mit der ebenfalls optionalen UMS-Erweiterung Universal Customization Builder (UCB) sind Administratoren in der Lage, auf einfache Weise (ohne Scripting) individuelle Erweiterungspakete für die IGEL Universal Desktop-Firmware zu erstellen und über das Netzwerk auszurollen.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, wie es um den Datenschutz bestellt ist.

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