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Worauf beim Unternehmenseinsatz von SSDs geachtet werden muss

Teil 1: SSD ist nicht gleich SSD

| Autor / Redakteur: Heidi Schuster in Zusammenarbeit mit OCZ / Heidemarie Schuster

Enterprise-SSDs sind deutlich teurer als Consumer-SSDs – zurecht!
Enterprise-SSDs sind deutlich teurer als Consumer-SSDs – zurecht! ( luchshen - Fotolia com)

SSDs mit MLC-Technik galten bisher immer als Flash-Speicher für den Consumerbereich und SSDs mit SLC als sehr teure Enterprise-Speicher. Mittlerweile werden MLC-SSDs aber auch immer öfter als Enterprise-Lösungen verkauft. Wo liegt der Unterschied zwischen den Varianten außer im Preis? Der SSD-Hersteller OZC gibt Antworten.

Die Vorteile von Konsumenten-SSDs im Vergleich zu magnetischen Festplatten sind im Allgemeinen bekannt. SSDs steigern die Leistungs- und Reaktionsfähigkeit von Notebooks und PC-Systemen und erhöhen somit die Produktivität. Durch den geringeren Stromverbrauch von SSDs erhöht sich außerdem die Akkulaufzeit von mobilen Geräten.

Worin liegen jedoch die wesentlichen Vorteile von Enterprise-Solid-State-Drives im Vergleich zu entsprechenden HDDs?

Neben den allgemein gültigen Vorteilen bezüglich Zuverlässigkeit und Wartung bieten Enterprise SSDs eine maximierte Bandbreite und IOPS (In/Output per Second). Diese Fähigkeit ermöglicht die Verwaltung und das optimierte Handling von „Big Data“.

SSDs sind energieeffizienter, benötigen weniger Kühlung und senken damit die Betriebskosten (OPEX). Schlussendlich liefern SSDs überlegene TCO (Total Cost of Ownership) bei einem Vergleich der Kosten pro IOPS sowie dem „operational Footprint“, erklärt der SSD-Hersteller OCZ.

Doch warum sind Enterprise-SSDs anders und so viel teurer als die für Consumer?

SSDs der Enterprise-Klasse

Die Be- und Verarbeitung von Daten in einem Rechenzentrum gegenüber der in einer privaten Endanwenderumgebung ist ein Unterschied wie Tag und Nacht. Nicht nur die Daten werden unterschiedlich verarbeitet, sondern auch die Last steht in keinem Vergleich zueinander. Besonders die Input/Output Belastung kann bei Server-Anwendungen sehr hoch und die Hardware muss in der Lage sein, diese konstant, sicher und schnell zu handhaben. Um diese Art der Belastung bewältigen zu können, benötigt die Hardware eine andere Klasse von Komponenten, welche optimale Sicherheit garantieren können. Allerdings ist es nicht nur die Hardware, welche angepasst werden muss. Dies betrifft selbstverständlich auch die Firmware-Programmierung, Kompatibilitätstests sowie Service-Support (SLA) für Enterprise-SSDs.

Nach der ersten Selektion unterliegen die Komponenten bei OCZ zum Beispiel strengen Tests, um sicher zu stellen, dass alle Elemente (Controller, Flash-NAND-Chips, ICs, usw.) auf Enterprise-Ebene zuverlässig funktionieren. Die Firmware-Entwicklung beinhaltet natürlich zusätzliche Funktionen, welche auf Server-Umgebungen und Rechenzentren ausgerichtet sind. Auf dieser Ebene ist es sogar möglich, auf individuelle Kundenanforderungen einzugehen. Beispiele für spezielle Enterprise-Merkmale sind „Power Failure Protection“ und 256-bit-Encryption. Während die höhere Datenverschlüsselungsstufe für höchste Datenintegrität und -sicherheit steht, stellt die „Power Fail Protection“ sicher, dass bei einem Stromausfall alle Datenschreibvorgänge abgeschlossen werden können, so dass keine wichtigen Informationen verloren gehen.

Ergänzend zu den Hardware- und Software-Lösungen brauchen neue Technologien oft Fachwissen, um dem Rechenzentrum eine perfekt optimierte Installation zu ermöglichen. OCZs Field Application Engineers haben die Kompetenz und Erfahrung, um in einem Unternehmen oder einer Abteilung bei der Implementierung und Installation zu unterstützen.

Abschließend lässt sich festhalten, dass der Unterschied zwischen einer Consumer SSD und einer Enterprise-Lösung auf jeder Ebene (Produkt, Software und Service) zu finden ist, jeweils entwickelt für die jeweiligen Bedürfnisse.

Auf der nächsten Seite lesen Sie über die Flash-Deployment-Optionen für Rechenzentren.

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