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Digitale Kameras α7 und α7R

Sony stellt spiegellose Kamera mit Vollformatsensor vor

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Heidi Schuster / Heidemarie Schuster

Die Sony-Kameras α7 und α7R können mit einem Smartphone ferngesteruert werden.
Die Sony-Kameras α7 und α7R können mit einem Smartphone ferngesteruert werden. (Bild: Sony Deutschland)

Vollformatsensor, schneller Autofokus und neuer Bionz-X-Bildprozessor sowie NFC und WLAN – das alles bietet Sonys erste spiegellose Vollformatkamera, die es in zwei Varianten geben soll: Als α7 mit 24,3 Megapixel und als α7R mit 36,4 Megapixel Exmor-Vollformat-Sensor.

Mit der α7 und α7R (Alpha 7 und Alpha 7R) stellt Sony spiegellose Kameras mit Vollformatsensor vor. Zudem soll es für die neuen Systemkameras fünf neue Vollformat-E-Mount-Objektive für Foto und Video geben. Darunter auch Modelle von Carl Zeiss.

Das kompakte Format der α7 und α7R ermöglicht die Bedienung mit Zeigefinger und Daumen über jeweils ein Kontrollrad auf der Vorder- und auf der Rückseite. Zusätzlich gibt es auf der Oberseite der Kameras ein Wahlrad für die Belichtungskorrektur. So muss das Auge den Sucher mit XGA-OLED-Display auf der optischen Achse nicht verlassen, um wichtige Einstellungen während des Fotografierens vorzunehmen. Zusätzlich kann der mit 7,5 Zentimetern Durchmesser schwenkbare LCD-Monitor auf der Rückseite genutzt werden.

Die Gehäuse der Kameras sind zudem Staub- und spritzwassergeschützt. Das Gehäuse der α7R ist vollständig aus Magnesium.

35 Millimeter Vollformat

Beide Geräte verfügen über ein 35 Millimeter Vollformat. Der 24,3-Megapixel-Sensor der α7 soll rauschfreie und detailreiche Bilder garantieren. Der 36,4-Megapixel-Exmor-CMOS-Sensor der α7R ist laut Hersteller auf noch mehr auf Abbildungsleistung getrimmt. Ohne optischen Tiefpassfilter, dafür mit neuen Technologien zur Lichtbündelung und mit großen Fotodioden soll er „optische Höchstleistungen“ erreichen, so der Hersteller.

Das „On-chip-Design“ lässt die Lücken zwischen den einzelnen Pixel verschwinden. Die Sensorfläche werde ausgeleuchtet und sorge damit für die Voraussetzungen für ausdrucksstarke Bilder, verspricht Sony.

Bionz-X-Prozessor und Autofokus

Der integrierte BIONZ-X-Prozessor soll Fotos und Full-HD-Videos in Echtzeit verarbeiten können. Natürliche Farben und kein wahrnehmbares Rauschen seinen hier die Qualitätsmerkmale. Professionelle Video-Funktionen wie Tonaussteuerung und die unkomprimierte Ausgabe der Signale via HDMI an einen externen Monitor oder eine mobile Festplatte runden den Leistungskatalog der Kameras ab.

Der „Hybrid Fast Intelligent Autofokus“ der α7 verbindet den „Phasen-Autofokus“ mit dem „Fast Intelligent Autofokus“. Der „Spatial Object Detection“-Algorithmus verarbeitet die ermittelten Daten der beiden Autofokussysteme. Zunächst grenzt der „Phasen-Autofokus“ mit 117-AF-Punkten den Schärfebereich im Motiv ein. Im zweiten Schritt ermittelt der Kontrast-Autofokus mit 25 Kontrollfeldern den exakten Schärfepunkt.

Konnektivität

Hochauflösende Fotos können von beiden Kameras auf einem 4K-Ultra-HD Fernseher wiedergegeben werden. Wer seine Fotos direkt via Smartphone oder Tablet teilen möchte, nutzt die integrierte Near Field Communication (NFC) oder WLAN.

Mit „PlayMemories Camera Apps“ stehen zudem einige Foto-Apps zur Verfügung, die Effektfilter und besondere Bearbeitungsmöglichkeiten ermöglichen. Die „Multiple Exposure“-App zum Beispiel verbindet Serienaufnahmen zu einem neuen Bild. Die vorinstallierte „Smart Remote Control“ erlaubt es die Kameras via Smartphone fernzusteuern.

Zubehör

Zu den Kameras bietet Sony fünf Vollformat-Objektive an: zwei Standard-Zooms von Sony und Carl Zeiss, zwei lichtstarke Sonnar-T*-Prime und ein Premium-G-Tele-Objektiv.

Der Objektiv-Adapter LA-EA4 ermöglicht die Nutzung aller existierenden A-Mount-Vollformat-Objektive.

Als optionales Zubehör bietet Sony den externen Vertikalgriff VG-C1EM an, der zwei Akkus fasst. Das BC-TRW-Ladegerät zeigt den Status des eingelegten Akkus via LED-Signal an. Der FA-CS1M-Blitzschuh kann zum entfesselten Blitzen (Blitz wird unabhängig von der Kamera positioniert) genutzt werden. Die LCS-ELCA-Schutzhülle aus Leder schützt die Kameras.

Preise und Verfügbarkeit

Die ILCE-7R (α7R Body) kostet 2.099 Euro (UVP) und die ILCE-7 (α7 Body) schlägt mit 1.499 Euro zu Buche. Die α7 im Kit mit dem SEL-2870-Vollformat-Zoom-Objektiv (ILCE-7K) kostet 1.799 Euro (UVP). Die Kameras sowie das Zubehör soll ab November 2013 verfügbar sein. □

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