Database Insights für SQL Server SolarWinds wendet sich Datenbanken zu

Redakteur: Dr. Stefan Riedl

Management und Bereitstellung von IT-Ressourcen, kurz „IT Operations Management“, noch kürzer: ITOM, klammert Datenbanken nicht aus. Folgerichtig erweitert SolarWinds die Produktpalette entsprechend und setzt auf verstärkte Präsenz im Markt durch den Channel.

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Im SolarWinds-Portfolio spielen Datenbanken und deren Management künftig eine größere Rolle.
Im SolarWinds-Portfolio spielen Datenbanken und deren Management künftig eine größere Rolle.
(Bild: © flashmovie - stock.adobe.com)

SolarWinds baut das Portfolio für das „IT Operations Management“ (ITOM) aus. Laut den Marktforschern von Gartner umfasst ITOM Tools, die für die Verwaltung der Bereitstellung, Kapazität und Verfügbarkeit von Computer-, Netzwerk- und ­Anwendungsressourcen erforderlich sind“. Unter anderem. Bei SolarWinds geht es speziell um Produkte im Database-Management, die das Produktportfolio abrunden sollen.

Auf seiner Keynote zum vergangenen EMEA Partner Summit des Unterehmens ging Ludovic Neveu, Group Vice President, EMEA Sales, SolarWinds, detaillierter auf die Pläne ein: „Wir konzentrieren uns zunehmend auf das Verwalten von Datenbanken, da exponentielles Datenwachstum zu einer zunehmenden Komplexität führt, die es den Unternehmen erschwert, Lösungen für auftretende Probleme zu finden.“

Überwachung in der hybriden Multi-Cloud-Welt

Ludovic Neveu, Group Vice President, EMEA Sales, SolarWinds
Ludovic Neveu, Group Vice President, EMEA Sales, SolarWinds
(Bild: SolarWinds)

Die IT-Überwachung in hybriden Umgebungen sei schwerer als zuvor. Daher sei die Portfolio-Erweiterung mit „Database Insights für SQL Server“ eine strategisch sinnvolle Investition ins Datenbank-Performance-Management. „Darüber hinaus bieten wir ein flexibles, Abonnement-basiertes Preismodell für die meisten unserer On-Premises-ITOM-Produkte an“, erläutert Neveu, sodass Unternehmen auf eine größere Flexibilität bei den Betriebskosten und auf eine bessere Planbarkeit hinsichtlich ihrer IT-Budgets bauen können. In den letzten Monaten hat der Hersteller die virtuellen technischen Schulungen ausgebaut, denn „für uns ist jetzt der richtige Zeitpunkt, in unsere regionale Partnerpräsenz zu investieren“, so der Manager.

Ziel ist es, mehr Ressourcen für die ­Zusammenarbeit mit Partnern bereitzustellen. Außerdem sei die Marschroute abgesteckt: „Wir konzentrieren uns darauf, unser ITOM-Portfolio mit neuen Technologielösungen zu erweitern, Chancen für Abonnement-basiertes Wachstum zu eröffnen und mit Dienstleistungen neue Möglichkeiten für Partner zu schaffen.“

Sicherheits-Konzepte

Nach der Sunburst-Attacke blickt das Unternehmen also optimistisch in die Zukunft, auch wenn diese nachwirkt. SolarWinds.Orion.Core.BusinessLayer.dll, eine digital-signierte Bibliothek der SolarWinds Orion-Software enthielt eine Hintertür namens „Sunburst“. Darüber wurden korrumpierte Dateien via Update-Plattformen oder -Systeme verbreitet. Am 12. Dezember 2020 wurde ­SolarWinds vom Netzwerksicherheits-Unternehmen FireEye kontaktiert, bezüglich des bösartigen Codes, in der SolarWinds-Orion-Plattform. Die Plattform dient dazu, IT-Umgebungen zentral zu überwachen, zu analysieren und zu verwalten. SolarWinds reagierte auf vielerlei Weise auf den Hack. Unter anderem über die „Secure by Design“-Initiative und umfasst Maßnahmen beim Personal, Infrastruktur und Entwicklungsumgebung. „Die Erkenntnisse, die wir aus der Sunburst-Untersuchung gewonnen haben, geben uns die Möglichkeit, eine branchenweite Initiative für mehr Transparenz und Zusammenarbeit anzuführen und ein neues Modell für sichere Softwareumgebungen, Entwicklungsverfahren und Produkte zu entwickeln“, sagt Neveu.

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