Aagon ACMP 6 mit neuen Admin-Tools Softwareverteilung per Container

Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Aagon hat die Version 6 der Client-Management-Lösung ACMP mit der Komponente „Managed Software“ für eine reibungslose und sichere Softwareverteilung ausgestattet. Auch für die Softwareverwaltung wurden Tools integriert, die IT-Administratoren den Alltag erleichtern sollen.

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Das neue ACMP-Feature „Managed Software“ soll die Softwareverteilung vereinfachen und sicherer gestalten.
Das neue ACMP-Feature „Managed Software“ soll die Softwareverteilung vereinfachen und sicherer gestalten.
(Bild: Aagon)

„Managed Software“, so Hersteller Aagon, werde die Softwareverteilung auf ein neues Niveau heben. Soll beispielsweise Google Chrome auf den Clients installiert werden, so könne der IT-Verantwortliche die Software zunächst in einen Container legen. In diesem Stadium seien Testläufe möglich, ohne die restliche IT-Umgebung zu gefährden. Ist die Testphase mit dem Containerinhalt erfolgreich abgeschlossen, könne die Software automatisch und risikofrei auf die anderen Clients verteilt werden. Auch beim Aufspielen von Updates, Patches oder neuen Versionen leiste „Managed Software“ mit diversen Test- und Freigaberingen wertvolle Hilfe.

Aagon habe „Managed Software“ (die Vorgängerversion hieß „Package Cloud“) mit vorpaketierten Software-Bundles aller wesentlichen aktuellen Standard-Softwarelösungen (z.B. diverse Browser, Runtimes, PDF-Reader oder Client-Software für Videokonferenzen) ausgestattet, die für die automatische Verteilung samt vorheriger individueller Anpassungen ausgelegt seien.

Ebenfalls neu in ACMP 6 sind die Tools „Kiosk“ und „Quick Launch“: „Kiosk“ ermögliche eine einfache Softwareverwaltung und erlaube dem User, vom Admin freigegebene Aktionen selbst zu starten – etwa das Installieren, Löschen oder Aktualisieren ausgewählter Anwendungen. Um dem User die Bedienung zu erleichtern, könnten die Anwendungen grafisch ansprechend dargestellt werden, z.B. als Icons. Ebenso sei es möglich, die freigegebenen Software-Icons entsprechend der Optik des jeweiligen Unternehmens anzupassen oder individuell Firmenlogos einzubauen. Zudem könne eine deutsche oder englische Beschreibung eingefügt werden.

Hinter „Quick Launch“ verberge sich eine komfortable Suchfunktion, die alles in die Suche mit einbezieht – egal, ob es sich dabei um User, Kontakte, Client Commands, Tools, Komponentenbezeichnungen, PCs oder Ähnliches handle. Zudem zeige „Quick Launch“ sofort an, wo sich das Suchergebnis innerhalb des IT-Systems befindet.

Weitere Neuerungen im Überblick:

  • Über „Inventory“ sei es ab sofort möglich, sowohl Windows-Server-Features als auch Serverrollen und aktive Funktionen auszulesen und zu analysieren. Zudem würden unbekannte Geräte in den Client-Details aufgeführt.
  • „CAWUM“ sei um vier Widgets erweitert worden, außerdem könnten Treiber-Updates geladen und Patch-Updates selektiv nachgeladen werden. Dies sei etwa dann hilfreich, wenn bestimmte Patches für komplette Produktgruppen anstehen, die aber zu groß und eventuell auch nicht in vollem Umfang erforderlich seien.
  • Eine Neuerung beim Lizenzmanagement ermöglicht es IT-Administratoren, auszulesen, ob und von welchem PC auf bestimmte Softwarelizenzen zugegriffen wurde. Diese Informationen ließen sich bei den Lizenzdetails hinterlegen. Zudem könne der IT-Verantwortliche in den Stammdaten eintragen, ob die für eine bestimmte Abteilung (z.B. für das Marketing) erworbene Lizenz auch tatsächlich von dieser genutzt wird, oder stattdessen eine andere Abteilung (etwa der Vertrieb) darauf zugreift. Diese Angaben seien sowohl für das Lizenzmanagement als auch für das Controlling wichtig.

Laut Hersteller unterstützt ACMP 6 neben Windows 7/8/8.1/10 auch macOS ab High Sierra sowie alle gängigen Linux-Distributionen mit Python 3.6 oder höher. Der ACMP-Server laufe unter Windows Server 2016 oder höher.

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