Blackberry-Studie Smart Devices: Der Preis ist wichtiger als Cybersicherheit

Von Margit Kuther

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Wie wichtig ist die Cybersicherheit von Smart Devices wie intelligenten Thermostaten oder Sprachsteuerungen wie Alexa? Für 70 Prozent der im Homeoffice Arbeitenden und gar für 74 Prozent der Unternehmen spielt Cybersicherheit eine untergeordnete Rolle.

Homeoffice: Das smarte Zuhause bietet Hackern leichten Zugriff.
Homeoffice: Das smarte Zuhause bietet Hackern leichten Zugriff.
(Bild: Gerd Altmann, / Pixabay)

BlackBerry, Anbieter von Sicherheitsservices und -dienstleistungen für das IoT, hat eine Studie veröffentlicht, die das Cybersecurity-Risiko aufzeigt, das von Mitarbeitenden im Homeoffice ausgeht: In Deutschland haben für 70 Prozent der Käufer von intelligenten Haushaltsgeräten der Preis, die Benutzerfreundlichkeit und die einfache Einrichtung der Geräte Vorrang vor der Sicherheit.

Hinzu kommt, dass etwa jedes sechste Unternehmen keinerlei angemessene Sicherheitsvorkehrungen trifft, um die Cybersicherheit auf den privaten Bereich auszudehnen. Zusammen erhöht dies das Risiko von Cyberangriffen für Unternehmen und ihre Mitarbeiter, insbesondere vor dem Hintergrund, dass hybride Arbeitsmodelle und Homeoffice mittlerweile die Norm sind.

Die Umfrage wurde unter 1.000 Teilnehmern, die Deutschland im Homeoffice arbeiten, durchgeführt. Laut der Erhebung geben 17 Prozent der Befragten an, ihr Arbeitgeber habe nichts zum Schutz ihres Heimnetzwerks oder ihrer intelligenten Geräte unternommen oder dazu etwas kommuniziert, und dass sie nicht wissen, ob diese überhaupt geschützt sind.

Kaum ein Arbeitnehmer schützt das Homeoffice

Darüber hinaus gaben fast Dreiviertel der Befragten an, dass ihr Arbeitgeber keine Maßnahmen zur Sicherung der privaten Internetverbindung (74 Prozent) oder zum Schutz von Privatgeräten mittels Software (72 Prozent) ergriffen hat. Die fehlende Ausweitung der Netzwerksicherheit auf private Geräte erhöht das Risiko, dass die durch hybrides und privates Arbeiten entstandenen Schwachstellen erfolgreich ausgenutzt werden.

Dabei sind Unternehmen laut des BlackBerry Threat Report 2022 täglich mit bis zu elf Cyberangriffen pro Gerät konfrontiert, was einen rundum Schutz umso wichtiger macht. In Deutschland verlassen sich 33 Prozent der Unternehmen lediglich auf die Sicherheit von Virtual Private Networks (VPN), die jedoch mit der heutigen Bedrohungslage nicht mithalten können.

Cyberkriminelle profitieren von intelligenten Haushaltsgeräten

Selbst über scheinbar harmlose Geräte können Kriminelle auf Heimnetzwerke zugreifen, die mit Unternehmensgeräten verbunden sind und so die Gelegenheit nutzen, um wertvolle Daten und geistiges Eigentum zu stehlen. Da die Cybersicherheit von smarten Geräten für Käufer weit hinter dem Preis rangiert und der Schutz von Smart-Home-Geräten durch den Arbeitgeber nur von wenigen in Anspruch genommen wird, öffnet sich Tür und Tor für Cyberkriminelle, die sich den Boom bei intelligenten Geräten im Haushalt zunutze machen.

„Die Zunahme ungesicherter intelligenter Geräte in Europa bietet eine verheerende Angriffsfläche für Cyberangreifer", sagt Hans-Peter Bauer, Senior Vice President EMEA, BlackBerry Cybersecurity. „Wenn Verbraucher weniger wachsam sind und Unternehmen ihre Sicherheitsvorkehrungen nicht ausbauen, werden Cyberkriminelle jeden ungesicherten Zugangspunkt verstärkt ausnutzen."

„Die aktuellen Bedingungen erschweren die Umsetzung effektiver Arbeitspraktiken in hybriden oder Homeoffice-Umgebungen in Haushalten, die zwar immer intelligenter, aber nicht unbedingt cybersicherer werden. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, dass Unternehmen die Geräte außerhalb ihrer unmittelbaren Reichweite nicht vergessen, wenn sie über ihren Cybersecurity-Schutz nachdenken und sich auf die kommenden schwierigen wirtschaftlichen Zeiten vorbereiten", fasst Bauer. zusammen

Weitere Informationen darüber, wie die umfassenden, präventionsorientierten und KI-gesteuerten Cybersicherheitslösungen von BlackBerry Unternehmen bei der Vorbereitung auf Cyberbedrohungen sowie bei der Prävention, Erkennung und Reaktion darauf unterstützen können, finden Sie auf der Onlinesite von Blackberry.

Dieser Artikel erschien zuerst auf unserem Partnerportal Elektronik Praxis.

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