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Asus ROG Zephyrus G14 und G15 Schlanke Gaming-Notebooks mit AMD Ryzen 4000 Mobile

Autor: Klaus Länger

Eine hohe Leistung bei einem sehr geringen Gewicht sollen die Gaming-Notebooks ROG Zephyrus G14 und G15 mit AMD-Ryzen-4000-CPUs liefern. Das trifft vor allem auf das spektakuläre G14 zu.

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Asus bekommt für das leichte 14-Zoll-Gaming-Notebook ROG Zephyrus G14 als erster Hersteller den AMD Ryzen 9 4900HS als Prozessor.
Asus bekommt für das leichte 14-Zoll-Gaming-Notebook ROG Zephyrus G14 als erster Hersteller den AMD Ryzen 9 4900HS als Prozessor.
(Bild: Asus)

Bei praktisch allen Herstellern von Gaming-Notebooks gibt es den Trend, leichte 14-Zoll-Geräte mit sehr hoher Leistung auf den Markt zu bringen. Besonders weit geht hier Asus mit dem ROG Zephyrus G14. Es ist knapp drei Pfund (1,6 kg) leicht und 17,9 mm dünn, wartet aber trotzdem mit starken AMD-Ryzen-4000-Prozessoren und maximal einer Nvidia Geforce RTX 2060 auf. Asus bekommt für das ROG Zephyrus G14 als erster Hersteller und zunächst exklusiv den Ryzen 9 4900HS. Der 7-nm-Prozessor bietet acht Cores und 16 Threads sowie eine maximale Taktrate von 4,3 GHz im Turbo-Modus. Die liegt zwar 100 MHz unter der des Ryzen 9 4900 H, dafür ist der HS aber mit 35 statt 45 Watt TDP besser für derart flache Notebooks geeignet.

Alternativ bietet Asus das Gaming-Notebook auch mit dem 35-Watt-Hexacore-Prozessor AMD Ryzen 5 4600HS und Geforce-GTX-Grafik an. Hier besteht die Wahl zwischen der Geforce GTX 1650, 1660TI mit 4 GB GDDR6 und der Geforce GTX 1660TI Max-Q mit 6 GB Grafikspeicher. Der DDR4-3200-Arbeitsspeicher ist ab Werk entweder 8 oder 16 GB groß, kann aber auf bis zu 32 GB erweitert werden. Für ein schnelles WLAN sorgt ein Wi-Fi-6-Adapter, der zusätzlich noch Bluetooth 5.0 unterstützt. Über dem für Spiele optimierten Keybord mit diversen Hotkeys sitzt ein Power-Button mit integriertem Fingerprint-Reader.

Beim Massenspeicher setzt der Hersteller M.2-PCIe-SSDs mit 512 GB oder einem TB Kapazität ein. Der 76-Wh-Akku soll für eine Laufzeit von bis zu 10 Stunden sorgen. Er lässt sich auch über USB-C laden.

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14-Zoll-Display mit LED-Matrix im Deckel

Beim 14-Zoll-Display lässt Asus dem Käufer die Wahl zwischen einem Full-HD-IPS-Panel mit 120 Hz Bildwiederholfrequenz und einem 60-Hz-IPS-Panel mit einer Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixel. Das WQHD-Panel ist laut Asus vor allem für Anwender gedacht, die das Notebook nicht nur für Spiele, sondern auch für kreatives Arbeiten nutzen wollen. Beide Displays sind entspiegelt, Pantone-validiert und decken den sRGB-Farbraum komplett ab.

Eine Besonderheit des ROG Zephyrus G14 nennt sich AniMe Matrix. Bei diesem optionalen Feature sind 6.536 Perforationen in den Display-Deckel aus Magnesium gefräst. Hinter ihnen sitzen 1.215 Mini-LEDs mit jeweils 256 Helligkeitsstufen, die ein Punktraster erzeugen, das statische oder bewegte Bilder darstellen kann. Es kann individuell erstellte Grafiken, Animationen oder Lauftexte wiedergeben oder Audiovisualisierungen anzeigen. Für die Zukunft ist auch die Ausgabe von Statusmeldungen geplant.

Das ROG Zephyrus G14 ohne AniMe Matrix ist ab sofort ab 1.299 Euro (UVP) verfügbar. Die Version mit der LED-Punktmatrix kommt ab Mai und kostet 200 Euro mehr.

ROG Zephyrus G15 mit 15-Zoll-Display

Mit 15,6 Zoll Display-Diagonale ein Stück größer, aber mit 2,1 kg immer noch sehr leicht, ist das ROG Zephyrus G15, das zweite Gaming-Notebook mit AMD-Ryzen-4000-CPU. Hier setzt Asus den Ryzen 7 4800HS mit acht Cores und ebenfalls 35 Watt TDP ein. Er ist mit 4,2 GHz Turbo-Takt etwas langsamer, als der Ryzen 9 im 14-Zöller. Zunächst kommt das ROG Zephyrus G15 mit einer Geforce GTX 1660 Ti und einem 144-Hz-Full-HD-Display auf den Markt. Der 76-Wh-Akku soll hier sogar für bis zu 14 Stunden Laufzeit sorgen. Bei RAM und SSD ist die Ausstattung identisch mit dem G14. Der Startpreis für das ROG Zephyrus G15 liegt bei 1.499 Euro.

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 Klaus Länger

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