Brand-Strategie bei Samsung Storage Samsung PSSD und Speicherkarten: Wie Namen Produkte verkaufen

Von Klaus Länger 2 min Lesedauer

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Samsung baut das Namensschema für portable SSDs und Speicherkarten um: Es soll mit einem Good-Better-Best-Konzept in der Modellbezeichnung einfacher und damit klarer für die Kunden werden, so das Unternehmen. Davon profitieren sollen auch die Partner.

Die portablen SSDs von Samsung sind Produkte, die sich sowohl an Kreative als auch an Heimanwender richten. Die neue Namensgebung soll das berücksichtigen und die Produktauswahl vereinfachen.(Bild:  Samsung)
Die portablen SSDs von Samsung sind Produkte, die sich sowohl an Kreative als auch an Heimanwender richten. Die neue Namensgebung soll das berücksichtigen und die Produktauswahl vereinfachen.
(Bild: Samsung)

Die IT-Branche zeichnet sich nicht unbedingt durch klare Produkt­namen aus. Viele Geräte tragen eher kryptische Modellbezeichnungen, und das Studium der Spezifikationen gehört zum Pflichtprogramm vor einem Kauf. Allerdings sind gerade portable SSDs und Speicherkarten keineswegs Produkte, die sich nur an IT-affine Menschen richten, sondern auch an Kreative oder einfach an Heimanwender.

Das Renaming bei PSSDs und Speicherkarten soll durch mehr Klarheit die Produktauswahl vereinfachen.

Mirco Lomb

Mirco Lomb, Product Manager Brand Memory bei Samsung Electronics(Bild:  Samsung)
Mirco Lomb, Product Manager Brand Memory bei Samsung Electronics
(Bild: Samsung)

Daher will Samsung hier mit einer klar strukturierten Namensgebung die Produktauswahl vereinfachen, wie Mirco Lomb betont. Er ist Produktmanager für PSSDs und externe Speicher bei Samsung Electronics. Das neue Schema folgt dem Muster „Good – Better – Best“ mit den Ziffern 5 für Einsteiger, 7 für Mainstream und 9 als Kennzeichen für Profi-Produkte. Hinzu kommen die Buchstaben T und P. Sie stehen laut Lomb für etablierte Produkte beziehungsweise solche mit fortschrittlichster Technologie. Zusatzbezeichnungen wie bei der besonders robusten PSSD T7 Shield oder der besonders schnellen Speicherkarte P9 Express bleiben erhalten. Die 5 wird bei den PSSDs nicht mehr verwendet, da Einsteigermodelle derzeit nicht ins Portfolio passen.

Aber P-Modelle, die es bisher ebenfalls nicht gab, werden kommen: Auf der Gamescom zeigte Samsung die Portable-SSDs P9 und P7 mit USB-4-Interface. Wie Lomb hinzufügt, ist ein weiteres Motiv für die neue Namensgebung die bessere Sichtbarkeit in KI-Suchen. Konsistente Produktbezeichnungen seien dabei ein Vorteil. Bei den internen SSDs bleibe das bisherige Namensschema allerdings erhalten, da es bei den Anwendern etabliert sei und bei diesen Produkten auch die Spezifikationen eine größere Rolle spielen als Anwendungsszenarien.

Mehr Nachfrage nach kleineren Speichergrößen

Zur Preisentwicklung bei portablen SSDs will der Samsung-Produktmanager keine Vorhersagen wagen. Er betont aber, dass die Verfügbarkeit weiterhin gut sei, da alle wesentlichen Komponenten von Samsung Semiconductor selbst stammen. Das sei ein Vorteil von Samsung Brand Storage gegenüber anderen Herstellern, die alles extern einkaufen müssen. Generell steige aber die Nachfrage nach niedrigeren Kapazitäten und günstigeren Preisen.

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