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Business Continuity

Western Digital OpenFlex F3100 und E3000

Rasante NVMe-oF-Plattform für Software Defined Storage

| Autor: Klaus Länger

Insgesamt zehn OpenFlex-F3100-Fabric-Devices finden in einem OpenFlex-E3000-Gehäuse Platz. Die einzelnen OpenFlex-F3100-Fabric-Devices sind mit Kapazitäten von bis zu 61 TB erhältlich.
Insgesamt zehn OpenFlex-F3100-Fabric-Devices finden in einem OpenFlex-E3000-Gehäuse Platz. Die einzelnen OpenFlex-F3100-Fabric-Devices sind mit Kapazitäten von bis zu 61 TB erhältlich. (Bild: Western Digital)

Auf dem Flash Memory Summit 2019 in Santa Clara stellt Western Digital die Fabric-Devices der OpenFlex-F3100-Serie sowie das passende 3U-Gehäuse OpenFlex E3000 vor. Die Fabric Devices bilden die Basis für eine Open Composable Disaggregated Infrastructure, die effizienter als bisherige hyperkonvergenten Infrastrukturen arbeiten soll.

Mit OpenFlex F3100 kündigt Western Digital eine Serie von NVMe-oF-Devices mit Kapazitäten zwischen 12,8 und 61,4 TB NAND-Flash und bis zu zu 2,1 Millionen IOPS an. Bis zu zehn der kompakten Storage-Einheiten können in dem passenden 3U-Gehäuse OpenFlex E3000 untergebracht werden. Die Fabric Devices sind mit jeweils zwei 50-Gigabit-Ethernet-Ports (Dual QSFP28) ausgestattet und sollen mit Latenzen von weniger als 48 Mikrosekunden arbeiten. Western Digital bietet das OpenFlex F3100 in zwei verschiedenen Ausführungen für unterschiedliche Einsatzszenarien an: Mit 12,8 TB oder 25,6 TB Kapazität und einer Lebensdauer von drei DWPD (Drive Writes Per Day) sowie mit 15,3 TB, 30,7 TB oder 61,4 TB Speicherplatz und einer Lebensdauer von einem DWPD.

Die Rückseite des 3U-Gehäuses OpenFlex E3000 mit zwei 50-Gigabit-Ethernet-Ports pro Fabric-Device-Einschub.
Die Rückseite des 3U-Gehäuses OpenFlex E3000 mit zwei 50-Gigabit-Ethernet-Ports pro Fabric-Device-Einschub. (Bild: Western Digital)

Open Composable Plattform für Shared Accelerated Storage

Die OpenFlex-Plattform von Western Digital ist ein wichtiger Baustein für die Open Composable Disaggregated Infrastructure (CDI), die der Hersteller derzeit vorantreibt. Sie ist ein offener, standardisierter Ansatz für eine Software-Defined-Storage-Infrastruktur (SDS), die durch die Aufteilung von Computern, Netzwerken und Speicher in virtuelle Ressourcenpools eine bessere Anlagennutzung und vereinfachte Abläufe ermöglichen soll.

Im Vergleich zu hyperkonvergenten Infrastrukturen (HCI) soll die OpenFlex-Plattform nicht ausgelastete Ressourcen eliminieren und so die Gesamtbetriebskosten um bis zu 40 Prozent senken. Letztlich soll dabei ein Multi-Vendor-Ökosystem entstehen, das den Kunden die Möglichkeit bieten soll, die verfügbaren Ressourcen dynamisch an verschiedene Workloads anzupassen. Ein mit zehn OpenFlex F3100 bestücktes OpenFlex E3000 ist laut Western Digital mit einer Leistungsdichte von bis zu 7,2 Mio. IOPS pro Rack-Einheit (RU)und einer Rohkapazitätsdichte von 205 TB/RU führend unter den derzeit verfügbaren Open Composable Plattformen.

Allerdings sind die NVMe-oF-NAND-Systeme für den Hersteller nur ein erster Schritt. Sie sollen für missionskritische Anwendungen mit hohen Ansprüchen an die Performance genutzt werden. Andere Aufgaben wie High-Capacity-Tiering, Archivierung oder Disaster Recovery sollen diskbasierte NVMe-oF-Systeme übernehmen.

Für die Zuordnung und das Monitoring der Systemressourcen stellt Western Digital eine Open Composable API bereit, mit der sich Aufgaben wie das Volume-Management, die Konfiguration von Hardware und virtuellen Systemen oder das Monitoring von Hardware-Sensoren und Performance durchführen lassen. Virtuelle Systeme lassen sich über die API dynamisch den passenden Applikationen zuordnen, um damit SLAs automatisch zu erfüllen, so der Storage-Hersteller. Das Open Composable API ist ein RESTful API, das auf offenen Standards wie HTTP, CIM, REST und JSON aufbaut. Western Digital hat die Open Composable API beim Storage-Projekt von Opencompute.org als Spezifikation vorgeschlagen.

Open Composable Compliance Labor

Für offene CDI-Kompatibilitätstests hat Western Digital in Zusammenarbeit mit Firmen wie Broadcom und Mellanox ein Open Composable Compliance Labor eingerichtet, das zudem von Ökosystemakteuren wie DriveScale, Kaminario oder Xilinx unterstützt wird. „Mit der Einführung unseres Open Composable Compliance Labors bringen wir unser Engagement für offene Standards und strenge Kompatibilitätstests in die Industrie ein. Es ist klar, dass wir offenes CDI ernst nehmen und Best Practices anwenden, nicht nur mit unserer OpenFlex-Plattform, sondern im gesamten Ökosystem, um sicherzustellen, dass die Kunden bewährte, erprobte Lösungen haben, auf die sie sich verlassen können“, erklärt dazu Phil Bullinger, Senior Vice President und General Manager der Geschäftseinheit Data Center Systems bei Western Digital.

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