IT-Service mit Hochverfügbarkeit für Kreditwirtschaft Notfallserver rettet Raiffeisenbank

Redakteur: Dr. Andreas Bergler

Die Raiffeisenbank Sulzbach-Rosenberg e.G. hat ihre sieben Server mit dem hochverfügbaren Notfallserver der Firma Net S abgesichert.

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In der Geschäftsstelle Edelsfeld der Raiffeisenbank Sulzbach-Rosenberg sichert der Notfallserver die Daten.
In der Geschäftsstelle Edelsfeld der Raiffeisenbank Sulzbach-Rosenberg sichert der Notfallserver die Daten.
( Archiv: Vogel Business Media )

Leuchtet an einem Hardware-Gehäuse eine Lampe rot, stehen die Zeichen auf Sturm. So auch kürzlich in der Hauptstelle der Raiffeisenbank Sulzbach-Rosenberg e.G., als der Administrator feststellte, dass der Mailserver für Lotus Notes streikte. »Weil wir schon lange vorgesorgt hatten, brach bei uns aber keine Hektik aus«, erläutert Günter Späth, Leiter der IT-Gruppe bei der Raiffeisenbank.

Einfache Hochverfügbarkeit

Bereits 1998 war die Wahl für eine hochverfügbare Serverabsicherung gefallen. Die Lösung, der so genannte »Notfallserver«, wurde von der Net S GmbH entwickelt und durch den IT-Dienstleister Fiducia IT AG vertrieben. Das Sicherheitskonzept ist Hardware- und Applikations-unabhängig. Es gewährleistet die Überbrückung von Systemausfällen sowie die Wiederherstellung und Inbetriebnahme mehrerer Server nach dem 1:n-Prinzip – ohne Ausfallzeiten und Datenverlust. »Systeme der Wettbewerber mit gleicher oder ähnlich einfacher und preiswerter Technik gab es damals nicht, und andere hochverfügbare Lösungen wie Cluster oder Spiegelsysteme wären zu komplex und teuer gewesen«, bemerkt Späth.

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Anfänglich hatte der Notfallserver die vorhandenen sieben Systeme unter OS/2 abgesichert. Die TX-Series von Fujitsu Siemens lag hierbei zugrunde: Ein eMail- und ein Webserver, ein Domain Controller, ein Print- und ein Fileserver sowie zwei Citrix-Terminal-Server. Das abzusichernde Datenvolumen betrug dabei rund 550 Gigabyte.

Da der Notfallserver gute Dienste geleistet hatte und mittlerweile auch bei vielen anderen Referenzkunden erfolgreich läuft, blieb die Fiducia auch dabei, als 2005 die Infrastruktur-Umstellung auf Windows erfolgte. Damals kam eine Zweigstelle hinzu, so dass insgesamt zwei Notfallserver mit je einer Enterprise-Lizenz angeschafft wurden. Auch die neuen Versionen der Notfallserver und Primärsystem-Agenten wurden mit Windows-Installationspaketen in nur etwa einer halben Stunde während des Produktivbetriebes eingerichtet.

Lesen Sie weiter, warum der Notfallserver gleich vier Wochen lang in Anspruch genommen werden musste.

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