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Notfallserver rettet Raiffeisenbank

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Auf Draht in zehn Minuten

Um an beiden Standorten jeden der sieben Produktiv-Server abzusichern, replizierte Thomas Hollweck, Administrator der Raiffeisenbank Sulzbach-Rosenberg, nach der Installation jedes Produktivsystem auf den jeweiligen Notfallserver. Anschließend ließ sich die Sicherheitslösung jederzeit auf Knopfdruck starten und konnte jeden Server beliebig lange ersetzen.

Die Diagnose des aktuellen Mailserver-Notfalls in der Hauptstelle ergab, dass das Motherboard und der Hauptspeicher ausgetauscht werden mussten. Da dies während des Betriebs durchzuführen war, schlug die Stunde des Notfallservers. Hollweck: »Aufgrund der einfachen Administration kann im Prinzip jeder das System hochfahren. Die Daten auf dem Notfallserver sind immer aktuell, weil nach der ersten Replikation regelmäßig inkrementelle Aktualisierungen erfolgen. Nach dem Start erscheint eine einfach gestaltete Benutzeroberfläche mit allen Produktivservern, auf der der gewünschte Server aktiviert wird. Das dauerte für den Mailserver fünf Minuten.«

Es wird kritisch

Nach dem Austausch der defekten Komponenten konnte das RAID-System die Festplatten nicht mehr zuordnen. Nach dessen Ersatz ergaben sich Probleme bei der Datenrücksicherung, weil die Plattenpartitionierung nicht funktionierte. Dies lag schließlich an einer »falschen« Version des RAID-Controllers, der daraufhin auf eine ältere Version zurückgesetzt wurde. Nach mehrfachen erfolglosen Rücksicherungsversuchen – der Notfallserver war bereits drei Wochen im Produktivbetrieb gelaufen – wurde ein Ersatzserver bestellt, der zu allem Überfluss einen Transportschaden erlitt. Eine weitere Woche verging, bis das neue System zur Verfügung stand.

Lesen Sie weiter, wie das Produktivsystem wiederhergestellt wurde.

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