Cybersecurity-Souveränität
KI und Automatisierung erhöhen den Cyberdruck auf den Mittelstand

Von Ira Zahorsky 5 min Lesedauer

Souveränität in der Cybersecurity wird angesichts geopolitischer Spannungen, KI-gestützter Angriffe und regulatorischer Anforderungen immer wichtiger. Daniel Heinzig erklärt im Gespräch mit IT-BUSINESS, wie sich Infoguard strategisch auf operative Cyberresilienz fokussiert.

Mit Künstlicher Intelligenz und Automatisierung kann der IT-Security-Schutzschirm auch auf KMU skaliert werden.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Mit Künstlicher Intelligenz und Automatisierung kann der IT-Security-Schutzschirm auch auf KMU skaliert werden.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Daniel Heinzig, CEO bei Infoguard Deutschland, sieht aktuell zwei Bedrohungsvektoren: Mit Ransomware as a Service wollen die Angreifer in erster Linie schnelles Geld machen, und „im breiten deutschen Mittelstand sind entsprechend viele zahlungsfähige Unternehmen als Opfer verfügbar“. „Ein anderes Vorgehen, mehr Power, mehr Langatmigkeit“ haben Heinzig zufolge staatlich ambitionierte, geopolitische Bedrohungen, die sich in den letzten Monaten erneut verschärft haben.

Eine große Rolle spielen dabei auch das höhere Angriffstempo durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) sowie die Automatisierung, die den Angreifern die Skalierung auf viele kleinere Unternehmen ermöglicht. „Es finden sehr intensiv erfolgreiche Cyberangriffe auf den DACH-Raum statt. Das ‚Business-Modell‘ der Angreifer funktioniert also, und das zeigt, dass die Widerstandsfähigkeit nicht ausreichend gut ist“, fasst der Manager die Ausgangslage zusammen.