CES 2025 MSI Custom-RTX-5000-Grafikkarten und passende Gaming-Monitore

Von Klaus Länger 5 min Lesedauer

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Die CES ist der Startschuss für die Geforce-RTX-5000-Karten mit Blackwell-GPU. MSI bringt eine breite Palette an Custom-Karten, teilweise mit Wasserkühlung, und zeigt auf der Messe auch passende Gaming-Monitore. Zu ihnen zählt ein 500-Hz-OELD-Display.

MSI bringt auf Basis der Blackwell-GPUs von Nvidia eine Fülle neuer RTX-5000-Custom-Karten verschiedener Baureihen. Die Liste reicht von den Premium-Modellen der Suprim-Reihe bis hin zu den schlanken und schlichten Karten der Inspire-Baureihe.(Bild:  MSI)
MSI bringt auf Basis der Blackwell-GPUs von Nvidia eine Fülle neuer RTX-5000-Custom-Karten verschiedener Baureihen. Die Liste reicht von den Premium-Modellen der Suprim-Reihe bis hin zu den schlanken und schlichten Karten der Inspire-Baureihe.
(Bild: MSI)

Nvidia präsentierte auf der CES die neue Geforce-RTX-5000-Serie mit Blackwell-GPUs. Zunächst starten dabei das Top-Modell RTX 5090 sowie die gehobenen Varianten RTX 5080, RTX 5070 Ti und RTX 5070. Später werden noch RTX 5060 Ti und RTX 5060 folgen. Wie üblich bietet Nvidia zwar eigene Founders-Edition-Modelle an, das Gros der Karten kommt aber als Custom-Design von Board-Partnern.

Bei den RTX-5000-Karten kommen zwei verschiedene Blackwell-GPUs zum Einsatz. Bei der großen GPU der RTX 5090 sind 21760 Cuda-Cores für die Rechenarbeit zuständig. Bei der kleineren GPU der Modelle RTX 5080, 5070 Ti und 5070 sind 10.752, 8.680 oder 6.144 Cuda-Cores aktiv. Zudem verfügen die GPUs über Tensor-Cores der 5. und Ratracing-Cores der 4. Generation. Alle Karten sind mit schnellem GDDR7-Speicher bestückt. 32 GB bei RTX 5090, 16 GB bei RTX 5080 und 5070 TI sowie lediglich 12 GB bei RTX 5070. Als Schnittstelle zum Mainboard wird nun PCI-Express 5.0 unterstützt. Zugelegt hat bei den neuen GPUs nicht nur die Leistung, sondern auch die Leistungsaufnahme: Bis zu 575 Watt gibt Nvidia für die RTX 5090 an, 360 Watt für die 5080, 300 Watt für die 5070 Ti und 250 Watt für die 5070. Auf übertakteten Custom-Karten werden diese Werte noch höher liegen.

Die höhere KI-Performance der Blackwell-GPUs nutzt Nvidia für DLSS 4 für ein Transformator-AI-Modell, das die Qualität bei DLSS Super Resolution, Ray Reconstruction und DLAA verbessern soll. Bei DLSS Multi Frame Generation werden pro gerendertem Frame bis zu drei Frames mittels KI generiert. Nvidia Reflex 2 soll dabei trotzdem für eine niedrige Latenz sorgen.

MSI stellt auf der Messe in Las Vegas gleich sechs Serien von RTX-5000-Karten vor, von den Top-Modellen Suprim Liquid und Suprim bis zur neuen Einsteigerserie Inspire mit schlichtem aber elegantem Design. Über eine mit Nickel beschichtete Baseplate sowie eine Backplate aus Metall verfügen alle RTX-5000-Karten von MSI.

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Suprim Liquid, Suprim und Vandguard

Die Spitzenmodelle im RTX-5000-Portfolio tragen bei MSI den Namen Suprim und Suprim Liquid. Beide kommen nur mit RTX-5090- und RTX-5080-GPU auf den Markt. Die beiden Suprim-Liquid-Karten nutzen ein Hybrid-Kühlsystem mit einem Lüfter auf der relativ kurzen Karte und drei weiteren im 360-mm-Radiator mit Alu-Gehäuse und drei weiteren Stormforce-Lüftern mit sieben Blättern. Beim RTX-5090-Modell nutzt MSI zudem einen Kühlkörper mit spezieller Wasserführung für die Wärmeabführung von GPU und VRAM.

Die luftgekühlten Suprim-Modelle sind mit ebenfalls drei Stormforce-Lüftern in einem Aluminum-Rahmen ausgestattet, die im Zusammenspiel mit einer Vapor Chamber und optimierten Core Pipes für die Wärmeabfuhr zuständig sind. Beide Karten sind eher zurückhaltend gestaltet mit gebürstetem Metall auf Vorder- und Rückseite.

Die neue Vandguard-Serie nutzt ähnliche Komponenten für die Kühlung, bietet aber ein auffälliges Design mit futuristischem Gehäuse und RGB-Beleuchtung. Die Vandguard-Serie deckt alle neuen Geforce-RTX-Modelle von der 5090 bis zur 5070 ab.

Gaming Trio, Ventus und Inspire

Die günstigere Gaming-Trio-Serie ist bei den RTX-5000-Modellen ebenfalls mit den Stormforce-Lüftern ausgestattet sowie eckigen Core Pipes für eine bessere Wärmeübertragung von der Baseplate auf GPU und Speicherchips. Die Karten bieten ebenfalls eine dynamische RGB-Beleuchtung sowie als Designelement den eine stilisierten Drachen aus der Rückseite. Zudem verfügen sie ebenso wie die Suprim- und Vandguard-Modelle über ein Dual-BIOS für die Wahl zwischen einem Gaming- und einem Silent-Modus. Die Gaming-Trio-Karten kommen auch in einem weißen Design auf den Markt.

Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis soll die Ventus-Serie auszeichnen. Hier nutzt der Hersteller die bewährten Torx-5.0-Lüfter: drei bei RTX 5090, 580 und 5070, zwei bei der kürzeren RTX 5070, die auch mit weißem Gehäuse und Lüfter lieferbar sein wird. Die Modelle unterhalb der RTX 5090 folgen der SFF-Ready Enthusiast GeForce Card-Größenrichtlinie von Nvidia und passen so in kompatible Mini-ATX- und Mini-ITX-Gehäuse.

Eine weitere neue Serie trägt den Namen Inspire. Sie setzt sich aus schlanken Karten mit sachlichem Design zusammen, mit denen MSI professionelle Anwender ansprechen will. Die Geforce RTX 5080-, 5070 Ti- und 5070-Modelle aus der Inspire-Serie sind ebenfalls SFF-konform. Ein RTX-5090-Modell gibt es hier nicht.

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Die Geforce-RTX-5000-Karten von MSI sollen ab dem 30. Januar verfügbar sein. Angaben zu den Preisen gibt es noch nicht. Auch die konkreten Taktraten der der einzelnen Modelle werden bislang nicht genannt.

Gaming-Monitore mit OLED-Panel und AI Navigator

Neben den RTX-5000-Grafikkarten zeigt MSI auf der Messe in Las Vegas auch neue Gaming-Monitore. Drei davon sind mit OLED-Panels ausgestattet.(Bild:  MSI)
Neben den RTX-5000-Grafikkarten zeigt MSI auf der Messe in Las Vegas auch neue Gaming-Monitore. Drei davon sind mit OLED-Panels ausgestattet.
(Bild: MSI)

Mit DLSS 4 sollen RTX-5000 in der Lage sein, auch bei höheren Auflösungen extrem hohe Frameraten zu erreichen. MSI stellt auf der Messe dafür passende Gaming-Monitore vor. Mit bis zu 500 Hz Bildwiederholrate und einer Reaktionszeit von nur 0,03 ms soll der MPG 272QR QD-OLED X50 einer der schnellsten 27-Zöller mit QHD-OLED-Panel sein. Der mit DisplayPort 2.1a ausgestattete Monitor ist zudem von der VESA für DisplayHDR True Black 500 sowie VESA ClearMR 2100 zertifiziert. DisplayPort 2.1a (UHBR20) unterstützt eine Datenrate von von bis zu 80 Gbps gegenüber 32,4 Gbps bei DisplayPort 1.4.

Die 4K-Auflösung stellt das 5-Schichten-Tandem-OLED-Panel im 27-Zoll-Monitor MPG 272URX QD-OLED dar. Der G-Sync-kompatible Monitor schafft 240 Hz Bildwiederholrate und ist ebenfalls mit DisplayPort 2.1a ausgestattet. Die selben Ausstattungsmerkmale sowie ebenfalls die 4K-Auflösung, aber auf einem OLED-Panel mit 32 Zoll Diagonale, bietet der MPG 322URX QD-OLED.

Der 27-Zöller MPG 274URDFW E16M nutzt ein Rapid-IPS-Panel mit einer mit einer Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung, die mit 1.152 Local Dimming Zones eine präzise Steuerung der Darstellung von Licht und Schatten ermöglicht. Der Monitor ist für VESA DisplayHDR 1000 zertifiziert. Zudem ist er ein Dual-Mode-Display das entweder mit seiner nativen 4K-Auflösung und bis zu 160 Hz oder in einem Full-HD-Modus mit bis zu 320 Hz arbeitet. MSIs AI Dual Mode stellt dabei sicher, dass bei einem Auflösungswechsel die optimale Bildwiederholungsrate genutzt wird. Bei anderen Dual-Mode-Monitoren wird die Refresh-Rate laut MSI oft nach dem Auflösungswechsel auf einen niedrigeren Wert zurückgesetzt. Zudem bietet der Monitor neben DisplayPort 1.4a und HDMI 2.1 auch USB-C DisplayPort Alt Modus.

Zudem bietet der Monitor weitere AI-Funktionen, die auch bei den andere auf der CES gezeigten MSI-Displays vorhanden sind. Der AI Navigator soll Monitor-Settings auf Basis der gesetzten Voreinstellungen automatisch optimieren. Bei AI Crosshair ist das vom Monitor gezeigt Fadenkreuz mit KI-Hilfe bei jedem Hintergrund gut sichtbar und AI Vision verbessert die Darstellung von Details in dunklen Szenen.

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