Checkmk Monitoring inklusive Cloud und Kubernetes

Von Dr. Stefan Riedl

Auf dem virtuellen Partnertag von Tribe29, dem Anbieter des Monitoring-Tools „Checkmk“, wurden den Partnern erweiterte Integrationsmöglichkeiten von Datenbanken vorgestellt. Die Weichenstellungen weisen zudem in Richtung Monitoring für Cloud und Kubernetes.

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Wissen, was im Netzwerk (inklusive der Cloud) passiert, ist gefragt.
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(Bild: Creativa Images - stock.adobe.com)

Bei Features, die noch in der Entwicklung sind, will man bei Tribe29, dem Anbieter des Monitoring-Werkzeugs Checkmk, die Praxiserfahrung der Partner nutzen. Teilnehmer am Partnertag können daher durch ihr Feedback aktiv auf die Roadmap Einfluss nehmen, sagt Christoph Kuhn, Partner Manager DACH bei Tribe29.

Neue Integrationen

Die Roadmap zeigt den Weg auf, wie Checkmk im Monitoring die Veränderungen der zu überwachenden, hybriden IT-Umgebungen widerspiegeln soll. So wurden neue Integrationen von Checkmk bekanntgegeben. Diese umfassen das Datenbank-Managementsystem InfluxDB auf Basis von Open Source, die Datenanalyse-Plattform DataDog, die auf Software as a Service basiert, und Grafana, eine Open-Source-Anwendung zur grafischen Darstellung von Daten aus verschiedenen ­Quellen. „Die Integrationen verdeutlichen den Anspruch, dass Checkmk Daten von anderen Lösungen flexibel verarbeiten, aber auch für andere Applikationen bereitstellen kann“, ergänzt Kuhn.

Die Neuerungen im Überblick

So kann Checkmk in Kürze Monitoring-­Daten in InfluxDB nativ exportieren, um die Grundlage dafür zu schaffen, eigene Metriken in einer breiten Palette von Dritt­applikationen zu nutzen. Die Grafana-Integration ermöglicht die Visualisierung von Monitoring-Daten aus Checkmk. Die Integration mit DataDog wird dabei helfen, Daten aus anderen Tools zu übernehmen und zu verarbeiten. Partner können sich für Briefings und detaillierte Einblicke in die Neuerungen anmelden.

Monitoring für das Kubernetes-Umfeld

Zu den Neuerungen zählt bald auch ein ­Kubernetes-Monitoring. „Unser Ziel ist es, die Überwachung von Kubernetes-Clustern so einfach und bequem wie möglich zu machen. Deshalb haben wir unser ­Kubernetes-Monitoring umfassend überarbeitet.“ In Kürze werde man so weit sein, dass jeder mithilfe von Checkmk ein Performance-Monitoring für Kubernetes aufsetzen kann, verrät der Partner-Manager. Vom Anspruch her soll das Partnern möglich sein, ohne dass sie sich vorher intensiv mit Kubernetes befasst haben müssen. „Neben der technologischen Grundlage zur Abfrage der Monitoring-Daten liefert Checkmk dazu dann auch passende Dashboards und weitere Features“, blickt Kuhn in die Zukunft.

Der Weg in die Cloud

Cloud-Monitoring wurde schon in einer der früheren Versionen integriert, nämlich in Bezug auf in die IT-Umgebung eingebundene Clouds aus dem Umfeld von Amazon Web Services und der Microsoft-Cloud Azure. Nun wurde eine eigene „Cloud-Edition“ vorgestellt. Dieses kommende Release erweitert die Hyperscaler-Liste um die Google Cloud Platform.

So wird der Hersteller im kommenden Jahr mit der „Checkmk Enterprise Advanced Edition“ eine neue Variante vorstellen, deren wichtigste Neuerung das Monitoring der Cloud aus der Cloud ist. Die Nutzer können dabei Checkmk hierfür in AWS und Azure betreiben. Ein vorkonfiguriertes Image wird in den entsprechenden ­Marketplaces zur Verfügung stehen. Mit dieser Enterprise Advanced Edition können auch lokale Assets aus der Cloud überwacht werden.

Support wird neu strukturiert

In Sachen „Pricing & Support Bundling“ wurden wichtige Neuerungen mit Auswirkungen auf das Tagesgeschäft der Partner vorgestellt. Unter anderem soll es demnächst ein erneuertes Support-Bundling geben. Dahinter steht eine neue Abstufung in „Basic“, „Standard“ und „Advanced“, die es den Partnern einfacher machen soll, die gebundelten Support-Leistungen zu verstehen, um das für sie passende Support-Paket zu finden, so Kuhn.

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