Lenovo Thinkpad P1 Gen 4, P15 Gen 2 und P17 Gen 2 Mobile Workstations für eine flexible Arbeitswelt

Autor: Klaus Länger

Mit einer neuen Generation mobiler Workstations sollen anspruchsvolle Anwendungen ortsunabhängig werden. Die Thinkpad-Modelle P1 Gen 4, P15 Gen 2 und P17 Gen 2 sind mit starken Intel-Core- oder -Xeon-Prozessoren und professioneller RTX-Grafik ausgerüstet.

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Das Top-Modell unter den drei neuen mobilen Worlstations von Lenovo ist das 16-Zoll-Gerät Thinkpad P1 Gen 4 mit WQUXGA-Panel.
Das Top-Modell unter den drei neuen mobilen Worlstations von Lenovo ist das 16-Zoll-Gerät Thinkpad P1 Gen 4 mit WQUXGA-Panel.
(Bild: Lenovo)

Lenovo bringt ab Ende Juli eine neue Generation von mobilen Thinkpad-Workstations auf den Markt. Mit ihnen bedient der Hersteller professionelle Anwender, die leistungsstarke Mobilrechner für das hybride Arbeiten in Büro oder Labor, im Homeoffice, oder Unterwegs suchen. Die Thinkpad-Modelle P1 Gen 4, P15 Gen 2 und P17 Gen 2 sind dafür mit Intel-Core oder Xeon-Prozessoren der Tiger-Lake-H45-Familie ausgestattet, die mit bis zu acht Cores aufwarten. Bei der Grafik reicht die Auswahl bei allen drei Rechnern bis hin zur Nvidia RTX A5000 mit 16 GB GDDR6. Eine MIL-STD 810-H-Zertifizierung mit 26 erfolgreich absolvierten Einzeltests soll sicher stellen, dass sich die Geräte auch an Orten mit schwierigen Umweltbedingungen wie Baustellen oder Fabrikhallen nutzen lassen.

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Thinkpad P1 Gen 4

Das Thinkpad P1 Gen 4 ist mit einem Gewicht von 1,8 kg das leichteste der drei Mobile-Workstations und das mit der besten Ausstattung. Der Hersteller nutzt hier für das Display 16-Zoll-IPS-Panels mit einer Auflösung von 38.40 x 2.400 oder 2.560 x 1.600 Pixel. Das UHD-Plus-Panel ist zudem mit Touch verfügbar. Der Speicher kann auf bis zu 64 GB ausgebaut werden. In Kombination mit einem Xeon-Prozessor kann ECC-RAM genutzt werden. Der Massenspeicher setzt sich aus einer oder zwei M.2-NVMe-SSDs mit PCIe-4.0-Interface zusammen. Die Ausstattung des Notebooks mit Carbonfiber-Gehäuse umfasst zusätzlich den Intel-WLAN-Adapter Wi-Fi 6E AX210 +, zwei Thunderbolt-4-Ports, eine auf Wunsch im IR-Sensor gekoppelte Full-HD-Webcam mit Shutter und ein beleuchtetes und gegen Spritzwasser geschütztes Keyboard. Auf Wunsch ist das P1 Gen 4 mit einem 5G-Adapter von Qualcomm lieferbar. Ein 90-Wh-Akku soll für eine lange Laufzeit sorgen. Laut Rob Herman, VP und GM, Worldwide Workstation and Client AI Business bei Lenovo, weist das Thinkpad eine gegenüber der Vorgängergeneration verbesserte Kühlung auf: „Da mobile Workstations für unsere Endanwender eine ganz neue Bedeutung erlangt haben, haben wir das Thinkpad P1 Gen 4 stark verbessert, um so viel Leistung wie technisch möglich in dieses dünne und leichte Gehäuse zu bringen. Dies ist uns gelungen, indem wir die thermischen Kühlungsmöglichkeiten mit einer Vapor Chamber zusätzlich zu den traditionellen Heatpipes deutlich verbessert haben. Außerdem haben wir eine Tastatur entwickelt, die eine Luftzufuhr durch versteckte Einlässe ermöglicht, um die Leistung von CPU und GPU zu maximieren.”

Das Thinkpad P1 Gen 4 soll ab August verfügbar sein und ab 2.099 Euro (UVP) kosten.

Thinkpad P15 Gen 2 und P17 Gen 2

Mit Startpreisen von 1.749 (UVP) beziehungsweise 1.779 Euro (UVP) sind der 15,6-Zöller P15 Gen 2 und der P17 Gen 2 mit 17,3-Zoll-Display in der Basisausstattung ein gutes Stück günstiger. Allerdings sind sie dann nur mit Full-HD-IPS-Panels ausgerüstet. Beide Geräte können auch mit UHD-IPS-Displays geordert werden, das P15 Gen 2 sogar mit einem OLED-Panel. Ihre Gehäuse sind nicht so schlank wie das das P1, dafür bieten sie bis zu 128 GB RAM und sechs TB Speicherplatz in Form von drei PCIe-Gen4-SSDs. Dafür bringt das P15 Gen2 ein Gewicht von mindestens 2,87 kg auf die Waage und das P17 Gen 2 ist mit 3,67 kg noch schwerer. In den dickeren Gehäusen haben dafür zusätzliche Schnittstellen wie etwa ein GbE-Port Platz gefunden. Für ein mobiles Arbeiten ohne WLAN-Anbindung sorgen hier optionale LTE-Adapter. Der Marktstart des P17 ist ebenfalls für August geplant, der P15 kommt einen Monat früher.

Ein passendes Dock für die mobilen Workstations bringt Lenovo in Form des Thinkpad Thunderbolt 4 Workstation Dock mit Intel-AMT-Unterstützung. Es soll 341 Euro (UVP) kosten.

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