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Kein SaaS, sondern S+S
»Ich glaube aber nicht, dass die Wahl Google oder Microsoft auf dieser Basis entschieden wird, sondern eher eine Kostenfrage sein wird«, so Helgerth. Hier sei beim Microsoft-Modell vorteilhaft, dass der Kunde von einer größeren Flexibilität profitieren könne, da er sich entscheiden kann, welche Anwendungen er eher in der Cloud sieht und welche weiterhin auf klassischem Wege installiert werden. Daher spreche man bei Microsoft auch nicht von »Software-as-a-Service«, sondern vielmehr von »Software and Services«.
Flatrate-Margen
Was die Rolle der Partner angeht, können diese Beratungs- und Implementierungs-Dienste anbieten, bei der konkreten Erstellung eines solchen Mixes. Microsoft biete ihnen dazu Analyse- und Konfigurationstools. »Dieses Geschäft sieht natürlich anders aus, als das klassische«, so Helgerth. Das neue Marktumfeld erfordert auch neue Skills bei den Microsoft-Partnern. Aber das Engagement zahle sich aus. Zwölf Prozent des Umsatzes gibt es als Vertriebsprovision bei neuen Cloud-Kunden und als »Margenflatrate« jährliche weitere sechs Prozent vom Abo-Preis.
Betriebssystem Azure
Ein weiterer Weg, den Cloud-Computing-Trend zu nutzen, besteht beim Redmonder Software-Riesen im Rahmen des Betriebssystems »Azure«, einem speziellen Cloud-Derivat des Windows-Servers, das es Hosting-Partnern vereinfacht, Web-Applikationen darüber anzubieten.
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