Cloud Computing, Touchscreen-Schreibtische und eine starke Banking-Sparte

Microsoft und die Zukunft – Robert Helgerth unter vier Augen

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Berühren erwünscht und erlaubt

Auf der CeBIT konnte man ihn bereits sehen, den Touchscreen-Schreibtisch namens »Surface«. Neu an dieser Technologie ist, dass das System multitouch-fähig ist und bis zu 50 Berührungen gleichzeitig verarbeiten kann. Im Gegensatz zu früheren Systemen lässt sich so beispielsweise ein Fenster mit zwei Fingern aufziehen. »Jetzt ist die Entwicklerphantasie gefragt«, findet Helgerth und nennt erste Einsatzgebiete. Beispielsweise wurden bereits in Verbindung intelligente, berührungssensitive Roulette-Tische realisiert, mit Jettons, die mit Daten enthaltenden RFID-Chips geadelt waren. In Flaschenböden integrierte RFID-Chips liefern dem Gastronomie-Kunden auf subtile Weise Informationen über die Getränke. Übrigens: Auch Windows 7 unterstützt eine Multitouch-Funktion. Auf entsprechende Geräte darf man schon gespannt sein. Microsoft stellt unter www.microsoft.com/surface/index.html verschiedene Videos zu der Technologie bereit.

Die Microsoft-Bank

Was die Rezession angeht, ist es Helgerth ein Anliegen, dass Microsoft-Vertriebspartner ihren Kunden klar machen, dass die IT als Querschnittstechnologie das Potenzial hat, bare Münze zu sparen. »IT ist die Krisenbewältigungstechnologie«, ist der Microsoft-Manager überzeugt. Dann sei die Investitionszurückhaltung eher gering. Außerdem bieten die Angebote von Microsoft Financing dieser Tage durchaus Verkaufsargumente. Ein Angebot zur Null-Prozent-Finanzierung für reguläre Lizenzen laufe demnächst aus. Im ERP- und CRM-Bereich seien zinslose Finanzierungsoptionen aber auch weiterhin keine Besonderheit. Insgesamt komme es Microsoft derzeit sehr zugute, dass das Unternehmen in Finanzierungsfragen dort Antworten parat hat, wo Hausbanken derzeit mitunter den Kopf schütteln.

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