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2-in-1-Tablets als universelle Mobilgeräte

Microsoft Surface Pro 3 und weitere Notebook-Alternativen

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Klaus Länger / Klaus Länger

Das 12,5-Zoll-Tablet Fujitsu Stylistic Q704 mit Intel-Core-Prozessor ist eine Alternative zum herkömmlichen Notebook.
Das 12,5-Zoll-Tablet Fujitsu Stylistic Q704 mit Intel-Core-Prozessor ist eine Alternative zum herkömmlichen Notebook. (Bild: Fujitsu)

Das neue Surface Pro 3 soll das Tablet sein, das herkömmliche Notebooks überflüssig macht. Das verkündet jedenfalls Microsoft. Aber das Surface mit seinem Zwölf-Zoll-Display ist keineswegs das einzige und auch nicht das erste 2-in-1-Gerät, das gleichzeitig als Tablet und Notebook mit Windows 8.1 dienen kann.

Das neue Surface Pro 3 von Microsoft ist nicht kleiner als viele Ultrabooks und das optionale Type-Cover-Keyboard nun so groß, dass das auch das Tippen längerer Texte möglich ist. Aber es ist keineswegs das einzige und auch nicht das erste Gerät dieser Kategorie. Es gibt etliche andere Verwandlungskünstler, die Tablet und vollwertiges Notebook mit mindestens Zwölf-Zoll-Display sind.

Tablets mit Keyboard-Dock: Die Detachables

Mit den Transformer-Geräten auf Android-Basis hat Asus das Konzept des Keyboard-Dock populär gemacht. Mit Dock ähneln die Detachables einem herkömmlichen Notebook, nur mit abnehmbarer Tastatur. Ohne Keyboard hat man dann ein Tablet. Asus hat mit dem 13,3-Zöller Transformer Book T300LA eines der größten Geräte dieser Gattung im Programm. Es ist mit einem Core-i3-, i5- und i7-Prozessor der vierten Generation (Haswell) lieferbar. Stiftbedienung wird nicht unterstützt.

Das Keyboard-Dock mit eigenem Akku gehört zum Lieferumfang, es kommuniziert via Bluetooth mit dem Tablet. Mit einem Gewicht von 1.100 Gramm gehört das Transformer Book T300LA allerdings zu den Schwergewichten seiner Gattung. Das Keyboard bringt noch einmal 800 Gramm auf die Waage. Der Einstandspreis für das Transformer Book T300LA liegt bei etwa 800 Euro.

HP hat mit dem Split 13 x2 und dem Spectre 13 x2 gleich zwei verschiedene 13,3-Zöller mit serienmäßigem Tastatur-Dock am Start. Beim günstigeren Split 13 x2, das mit einem Core i5-4200Y etwa 800 Euro kostet, liefert das Display nur eine Auflösung von 1.366 x 768 Bildpunkten. Beim Spectre 13 x2 bekommt man für 300 Euro mehr dann Full-HD und ein elegantes Alu-Gehäuse. Das Split 13 x2 mit Zusatzakku und zusätzlicher 500-Gigabyte-HDD im Dock wiegt komplett 2,3 kg, das Spectre 13 x2 knapp zwei Kilogramm. Die Tablets schlagen mit jeweils etwa einem Kilogramm zu Buche. Stiftbedienung bieten beide nicht.

Mit 12,5 Zoll Display und ebenfalls Full-HD-Auflösung wartet das Stylistic Q704 von Fujitsu auf. Das robuste 980-Gramm-Tablet mit Haswell-CPU ist wasserdicht gemäß der IPX5/7/8-Spezifikation und staubdicht gemäß IPX5. Fujitsu stuft das Stylistic Q704 als semi-ruggedized ein. Das Q704 bietet einen Wacom-Stift für Handschrifteingabe oder Zeichnungen. Zudem bekommt man das Gerät auch mit UMTS- oder mit LTE-Modul. Ein Keyboard gehört bei einem Startpreis von etwa 1.600 Euro dagegen nicht zur Ausstattung. Dafür hat man die Wahl zwischen dem leichten Split-Keyboard und einem schwereren Keyboard-Dock mit Zusatzakku und weiteren Schnittstellen. Für den Schreibtisch gibt es einen Desktop-Cradle mit Zusatzlüfter, der das Tablet auch auf die maximale Prozessorleistung bringt. Ansonsten läuft es gedrosselt.

Am entgegengesetzten Ende der Preisskala liegt das Toshiba W30DT für 700 Euro einschließlich Tastaturdock. Es ist derzeit das einzige Gerät dieser Klasse mit AMD-Prozessor. In dem 13,3-Zoll-Tablet mit HD-Display (1.366 x 768 Pixel) arbeitet eine sparsame aber langsame A4-1200-CPU. Im Sommer bringt Toshiba auch neue 13,3-Zoll-Detachables mit Intel-Haswell-Prozessoren.

Alles über Convertibles, den zweiten Typ der 2-in-1-Geräte, erfahren Sie auf der folgenden Seite.

Ergänzendes zum Thema
 
Microsoft Surface Pro 3

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