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Erstes globales Partnerprogramm

Lenovo vereinheitlicht Partnerprogramme

| Autor: Wilfried Platten

Statt einer Partner-Pyramide gibt es bei Lenovo zukünftig zwei.
Statt einer Partner-Pyramide gibt es bei Lenovo zukünftig zwei. (Bild: ginettigino - stock.adobe.com)

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Das globale Partner Engage Program löst zum 1. Juli 2017 die bisherigen regionalen One-Channel-Programme ab. Und alles wird einfacher.

Erstmals führt Lenovo ein globales Partnerprogramm ein. Das neue „Partner Engage Program“ ersetzt die tradierten Regelwerke mit regionaler Prägung und Gültigkeit. Es wurde unter zwei Prämissen entwickelt:

1. Als globales Partnerprogramm soll es für neue und bestehende Reseller einfacher werden, Geschäfte über die eigenen Landesgrenzen zu tätigen. „Innerhalb dieses Programm gibt es aber durchaus Raum für regionale Anpassungen“, so Bernhard Fauser, Geschäftsführer Deutschland und Director Channel SMB Central Region.

2. Es sollte dem Prinzip „keep it simple“ folgend, für die Fachhandelspartner so einfach wie möglich sein, damit umzugehen.

Die Vereinfachung des Programms erfolgte auf Grundlage von Partner-Feedback. Zu den entsprechenden Maßnahmen zählen unter anderem einfachere Incentive- und Bonifizierungskriterien, Komplexitätsreduzierung bei der Zieldefinition für die Partner sowie ein überarbeitetes Partner-Portal mit nutzerfreundlicherem Zugang zu Vertriebs-, Produkt-, Marketing- und Trainings-Tools sowie Live-Chat-Support.

Differenzierung der Partnerstufen

Auf den ersten Blick komplizierter geworden ist dagegen die Partner-Pyramide, also die hierarchische Struktur der Partnerlevel. Während es vorher die beiden Stufen Premium (Mindestjahresumsatz 250.000 Euro) und Gold (Mindestjahresumsatz 1.500.000 Euro) gab, wird jetzt ein dreistufiges Modell eingeführt mit Silber (Mindestjahresumsatz 80.000 Euro), Gold (Mindestjahresumsatz 200.000 Euro) und Platinum (Mindestjahresumsatz 1.000.000 Euro). Die Umsatzschwellen sind nominell also insgesamt gesenkt worden.

Bernhard Fauser, Director Channel SMB Central Region Lenovo
Bernhard Fauser, Director Channel SMB Central Region Lenovo (Bild: Lenovo)

Die Einstufung in die drei Partnerstufen Silber, Gold und Platinum erfolgt allerdings nicht mehr nur über umsatzabhängige, sondern jetzt zusätzlich über qualitative Kriterien. In der Pressemitteilung dazu heißt es: „Es belohnt Loyalität und Erfolg.“ Der Status wird also einerseits auf Basis des jährlichen Umsatzes mit Lenovo-Produkten, und andererseits über Qualifikations-Kriterien, wie etwa abgelegte Schulungen und Zertifizierungen erreicht. Bei Platinum-Partnern wird die konkrete Festlegung in individuell gemeinsam erarbeiteten Business-Plänen definiert: „Maßgeblich ist aber nach wie vor in erster Linie die Erreichung der Umsatzziele“, konkretisiert Fauser.

Zwei Schienen

Eine weitere Spezifizierung wird erstmals über die Einordnung in zwei verschiedene Spezialisierungsschienen angeboten: PC und Data Center. Partner können sich für eines oder beide Programme qualifizieren und dabei in jedem Programm in unterschiedlichen Levels eingestuft sein. Dabei gelten die drei Partnerlevel (Silber, Gold, Platin) gleichermaßen für beide Spezialisierungen. „Auf allen Partnerstufen, also auch für den Silber-Status, stehen den Partnern direkte Ansprechpartner bei Lenovo zur Verfügung“, so Dieter Stehle, Chef der deutschen Data Center Group.

Dieter Stehle, Executive Director & GM Data Center Group Germany Lenovo
Dieter Stehle, Executive Director & GM Data Center Group Germany Lenovo (Bild: Lenovo)

Wie wichtig der Erfolg des neuen Programms ist, verdeutlicht der Anteil des indirekten Lenovo-Geschäfts: „Weltweit und auch in Deutschland machen wir 94 Prozent der Umsätze über den Channel“, so Stehle.

In Sachen Partnerlandschaft sieht Bernhard Fauser noch Expansionsmöglichkeiten: „Wir wollen Wachstum auch in der Händlerbreite, insbesondere Im SMB-Markt. es gibt dort noch eine ganze Reihe von potentiellen Partnern, mit denen wir in der Zukunft gerne zusammenarbeiten wollen.“ Diese strategischen Eroberungsziele werden sukzessive angegangen, wobei das neue Partnerprogramm sicher eine tragende Rolle spielen wird. Auch die personelle Ausstattung wurde dazu hochgefahren. „Wir haben erstmals ein eigenes Channel-Team für die DC Group, wobei die Zahl der Datacenter-Spezialisten verdoppelt wurde“, beziffert Dieter Stehle den numerischen Ausbau der Truppe.

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