Angetestet: Satellite Pro C40-H-101 Leichtes Arbeitspferd für Büro und Unterwegs

Autor Klaus Länger

Mit dem Satellite Pro C40-H-101 schickt Dynabook ein leichtes 14-Zoll-Business-Notebook an den Start, das mit 859 Euro (UVP) auch noch relativ günstig ist. Wir haben uns das leichte Arbeitspferd auf unserer Hands-on-Teststrecke in Aktion angesehen.

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Im Dynabook Satellite Pro C40-H-101 arbeitet ein Intel Core i5-1035G1 als Prozessor. Die Quadcore-CPU aus der Ice-Lake-Baureihe liefert genügend Leistung für gängige Business-Anwendungen.
Im Dynabook Satellite Pro C40-H-101 arbeitet ein Intel Core i5-1035G1 als Prozessor. Die Quadcore-CPU aus der Ice-Lake-Baureihe liefert genügend Leistung für gängige Business-Anwendungen.
(Bild: Dynabook)

Bei unseren Hands-on-Tests kamen, von Ausnahmen wie dem Microsoft Surface Go abgesehen, meist Geräte aus der Premium-Kategorie auf den Prüfstand. Dieses Mal ist mit dem Dynabook Satellite Pro C40-H-101 ein Gerät an der Reihe, das eher zum Einstiegssegment der Business-Notebooks zählt, auch wenn es mit seinem Core-i5-Prozessor und einer UVP von 859 Euro das Spitzenmodell der Serie ist. Bei Systemhäusern bekommt man das Gerät allerdings schon zu Preisen zwischen 700 und 750 Euro inklusive Mehrwertsteuer.

Leicht genug für mobiles Arbeiten

Das Satellite Pro C40-H-101 von Dynabook ist als 14-Zöller mit einem Gewicht von knapp 1,5 kg kompakt und leicht genug, um nicht nur zwischen Büro und Homeoffice hin und her transportiert zu werden, sondern es eignet sich auch für die mobile Arbeit. Dabei hilft das zwar nicht sehr helle, aber dafür entspiegelte Display, das sich auch im Freien noch gut ablesen lässt, wenn man nicht in der prallen Sonne sitzt. Der Hersteller verwendet ein IPS-Panel mit Full-HD-Auflösung. Über dem Panel sitzen eine HD-Webcam, die allerdings nur eine ausreichende Qualität liefert, und immerhin zwei Mikrofone. Einen Shutter für die Kamera gibt es nicht, aber eine helle weiße LED zeigt an, wenn sie aktiv ist.

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Kompromisse bei der Ausstattung

Als Prozessor arbeitet im Testgerät ein Core i5-1035G1 aus Intels Ice-Lake-Familie. Er gehört noch zu der ersten Generation der 10-nm-Prozessoren, die Intel in Großserie fertigt und verfügt über vier Kerne mit Hyperthreading. Der Zusatz „G1” in der ­Typenbezeichnung zeigt an, dass keine Iris-­Plus- sondern eine langsamere UHD-Grafikeinheit in der CPU steckt. Daher liegt die Grafikleistung im 3DMark Night Raid auch nur bei knapp 5.000 Punkten. Aber die 3D-Performance ist bei einem Gerät wie dem C40-H auch zweitrangig. In der Systemleistung, simuliert werden im PCMark 10 Office-Tätigkeiten, Videokonferenzen und Webbrowsing, erzielt das Dynabook mit 3.159 Punkten ein insgesamt gutes Ergebnis. Der aus einem DDR4-3200-Modul bestehende Arbeitsspeicher ist mit 8 GB für ein Office-Gerät ausreichend groß und kann durch Austausch erweitert werden. Die von Forsee hergestellte 256-GB-SSD im M.2-Format ist nur über SATA angebunden, was etwas Leistung kostet. Der nach dem Öffnen des Gehäusebodens austauschbare 46,5-Wh-Akku sorgt im Test für eine Laufzeit von 3:50 Stunden unter Dauerlast und nicht extra gedimmtem Display. In der Praxis kann man also mit sieben Stunden rechnen. Das Netzteil wird an einer eigenen Buchse angeschlossen, das Laden des Notebooks ist ebenfalls über USB-C möglich.

Ein Pluspunkt ist die umfangreiche Schnittstellenausstattung mit USB-C als Docking-Schnittstelle, zwei mal USB-A, HDMI und einem GbE-Port. Der verlötete Intel-WLAN-Adapter Wireless-AC 9462 unterstützt maximal 802.11ac mit 433 Mbps sowie Bluetooth 5.0.

Das Keyboard gefällt durch große Tasten und ein angenehmes Tippgefühl. Ungewohnt ist allerdings das Layout mit den Bildlauftasten in einer vertikalen Reihe ganz rechts und das Fehlen der Druck-Taste. Das große Touchpad mit Gestenerkennung ist etwas nach links versetzt. Die Oberfläche des robusten nachtblauen Kunststoffgehäuses und alle anderen lackierten Flächen sind mit einer antibakteriellen Beschichtung versehen.

Fazit: Gutes und kompaktes Business-Notebook für kleinere Budgets

Mit dem Dynabook Satellite Pro C40-H-101 bekommt man ein robustes und kompaktes Business-Notebook mit ordentlicher Leistung zu einem guten Preis. Positiv sind zudem die Schnittstellenvielfalt, die Qualität der Eingabegeräte und die gute Erreichbarkeit von Speicher, SSD und Akku. Allerdings hat Dynabook bei der Ausstattung an einigen Stellen gespart, etwa am WLAN-Adapter und der Webcam. Am meisten fehlt dem Tester allerdings die Möglichkeit der schnellen biometrischen Windows-Hello-Anmeldung.

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