Fsas Primergy GX2580 M8s und GX2550 M8s KI-Server von Fsas aus japanischer Produktion

Von Klaus Länger 2 min Lesedauer

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Fsas bringt zwei Primergy-Server für anspruchsvolle KI-Workloads auf den deutschen Markt: Der GX2580 M8s ist mit Nvidias HGX B300 bestückt, der GX2550 M8s kann bis zu RTX-Pro-6000-Blackwell-Karten aufnehmen. Beide werden bei Fujitsu in Japan montiert.

Die beiden GPU-Server Primergy GX2550 M8s und GX2580 M8s werden im Fujitsus japanischem Kasashima-Werk gefertigt. Das soll für kontrollierte Produktionsprozesse und dadurch mehr Sicherheit in kritischen Umgebungen sorgen. Beide Server sind mit Nvidia-Blackwell-GPUs bestückt.(Bild:  Fsas)
Die beiden GPU-Server Primergy GX2550 M8s und GX2580 M8s werden im Fujitsus japanischem Kasashima-Werk gefertigt. Das soll für kontrollierte Produktionsprozesse und dadurch mehr Sicherheit in kritischen Umgebungen sorgen. Beide Server sind mit Nvidia-Blackwell-GPUs bestückt.
(Bild: Fsas)

Unternehmen oder Institutionen, die rechenintensive KI-Workloads im eigenen Rechenzentrum ausführen wollen oder MSPs, die eine entsprechende Plattform für ihre Services suchen, bietet Fsas die beiden Primergy-Server GX2550 M8s und GX2580 M8s an. Die Geräte basieren zwar auf Supermicro-Designs, werden aber bei Fujitsu im japanischen Kasashima-Werk montiert. Für Fsas bedeutet die Einführung der beiden Systeme einen wichtigen Schritt für die Strategie „Made in Japan – Trusted Infrastructure for Enterprise AI“. Mit ihr will das Unternehmen vor allem Kunden adressieren, die einen hohen Wert auf Governance, Risikomanagement und Betriebskontinuität legen.

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Primergy GX2580 M8s

Der Primergy GX2580 M8s ist ein luftgekühlter 8U-Dual-Socket-Server, der mit einem Nvidia-HGX-300-Basebord und acht Blackwell-Ultra-GPUs bestückt ist. Die acht GPUs im SMX-Format mit jeweils 270 GB HBM3E sind über Nvidias NVLink der fünften Generation mit einer Gesamtbandbreite von 14,4 TB/s verbunden. Zudem bietet das Baseboard acht ConnectX-8-SuperNICs von Nvidia mit 800 Gbps für den Aufbau von High-Speed-Clustern. Auf dem Supermicro-Mainboard sitzen zwei Intel-Xeon-6700P-Prozessoren (Granite Rapids SP) mit bis zu 86 P-Cores pro CPU und bis zu acht TB DDR5-SDRAM als Arbeitsspeicher. Das System fasst zudem bis zu acht NVMe-SSDs im E.1S-Format und wird durch sechs redundante 6.600-Watt-Netzteile mit Strom versorgt.

Primergy GX2550 M8s

Während der Primergy GX2580 M8s mit seinen acht Blackwell-Ultra-GPUs, HBM und NVLink eine höhere Leistung liefert, bietet der Primergy GX2550 M8s eine größere Flexibilität und kommt zudem im Rack mit vier statt acht Höheneinheiten aus. Der Server kann mit bis zu acht Nvidia-RTX-Pro-6000-Blackwell-Karten der passiv gekühlten Server-Edition bestückt werden. Die Blackwell-GPU greift hier auf 96 GB GDDR7 als Speicher zu, die Kommunikation zwischen den Karten erfolgt über PCI-Express 5.0. Auf dem Supermicro-Mainboard sitzen hier zwei Intel-Xeon-6900P-Prozessoren (Granite Rapids AP) mit bis zu 128 P-Cores pro CPU. Zudem stellt der Prozessor 96 statt 88 PCIe-Gen5-Lanes bereit. Der Arbeitsspeicher kann hier auf bis zu 6 TB DDR5 dimensioniert werden. Der SSD-Speicher für den GPU-Cache und andere Anwendungen besteht aus bis zu acht NVMe-SSDs im E3.S- or E3.L-Formfaktor. Die Stromversorgung übernehmen vier redundante 3.200-Watt-Netzteile.

Die Server binden sich in die Fsas-Management-Infrastruktur ein mit Unterstützung für den Infrastructure Manager (ISM). Sie sind ab sofort verfügbar und können via Uscale auch in einem dynamischen Pay-per-Use-Modell gebucht werden, das den Kunden eine Cloud-ähnliche Flexibilität und Effizienz im eigenen Datacenter oder dem eines Colocation-Betreibers bieten soll.

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