Democenter für Partner und deren Kunden Ingram Micro stellt UCC-Showroom der Öffentlichkeit vor

Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Michael Hase / Michael Hase

Der Broadliner Ingram Micro investiert in das Thema Unified Communications & Collaboration (UCC): Die neue Geschäftseinheit UCC, die im Januar an den Start gegangen ist, verfügt jetzt über ein eigenes Democenter. Der Raum wird zur Ausbildung und Zertifizierung von Fachhändlern sowie zur Demonstration für Endkunden genutzt.

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Im UCC-Democenter finden unter anderem Workshops und Vorträge statt.
Im UCC-Democenter finden unter anderem Workshops und Vorträge statt.

Für Unified Comunications & Collaboration (UCC) könne man niemanden allein mit Hilfe von Powerpoint-Präsentationen begeistern, weiß Andreas Bichlmeir, Leiter der Geschäftseinheit UCC von Ingram Micro. „Die Lösungen muss man zeigen können.“ Mit den beiden Sätzen umreißt der Senior Manager den Sinn und Zweck des neuen Showrooms, den der Broadliner in den vergangenen Wochen in seiner Deutschlandzentrale in Dornach bei München eingerichtet hat.

Das Democenter UCC ist zum einen für Schulungen und Workshops gedacht, in denen Fachhändler ausgebildet und zertifiziert werden. Zum anderen können Partner ihre Endkunden dorthin mitbringen, um ihnen UCC-Lösungen live vorzuführen. Jetzt präsentierte Ingram Micro die Neuheit erstmals der Öffentlichkeit.

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Mit dem Aufbau des Showrooms unterstützt der Distributor die Arbeit seiner neuen Geschäftseinheit UCC, die im Januar an den Start gegangen ist. Dem Team gehören mit Leiter Bichlmeir insgesamt elf Mitarbeiter an.

In Dornach zeigt Ingram Micro vor allem die Technologien der Hersteller Avaya, Cisco, Microsoft und Polycom. Die Bandbreite reicht vom Video-Telefon oder der Konferenzspinne für einige hundert Euro bis zur High-End-Telepresence-Anlage für 100.000 Euro. Dem UCC-Team kommt es insbesondere darauf an zu demonstrieren, dass die Produkte unterschiedlicher Hersteller im Zusammenspiel funktionieren.

Investition von 400.000 Dollar

Neben der Ausstattung des Democenters mit Produkten investierte der Broadliner in hochwertiges Mobilar und die Optimierung der Raumakustik. Die IT-Infrastruktur, auf der die Lösungen laufen, wurde in einem separaten Technikraum untergebracht. Insgesamt ist in das Projekt eine Summe von 413.000 Dollar geflossen.

„Wir wollen als Distributor im UCC-Markt eine Hauptrolle spielen“, begründet Klaus Donath, Director Network & Software Group (NSG) DACH Region & Pan European Business Unit bei Ingram Micro, die hohen Investitionen. Die UCC-Geschäftseinheit muss nicht schon nach einem Jahr profitabel arbeiten. Vielmehr lässt ihr der Broadliner drei Jahre Zeit, bis sie die Gewinnschwelle erreicht.

Ingram Micro definierte UCC bereits 2011 als „wichtiges Element der Unternehmensstrategie“. Wesentliche Schritte zum Aufbau der neuen Unit waren die beiden Vertriebsabkommen, die der Distributor zum Ende des Jahres mit Polycom und Avaya vereinbarte: Die Dornacher nahmen die Produkte von Polycom neu ins Programm auf und erweiterten die Zusammenarbeit mit Avaya auf das gesamte Portfolio.

Für den Neuzugang Polycom akquirierte der Distributor innerhalb der ersten sechs Monate bereits 300 Partner. Damit verdoppelte sich die Partnerbasis des UCC-Spezialisten in Deutschland in Rekordzeit. □

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