Stopps in Düsseldorf und München Infinigate stellt Know-how in den Mittelpunkt der Hausmesse

Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Sarah Maier / Sarah Gandorfer

Erstmals zog Infinigate seine beiden Hausmessen in Düsseldorf und München nach einem neuen Konzept auf. Dort legte der Security-Distributor seinen Partnern dar, welchen Mehrwert er ihnen zu bieten hat – vor allem durch sein technisches Know-how.

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Andreas Bechtold, Geschäftsführer bei Infinigate Deutschland, im Gespräch mit Reiner Sztasko von pl coteam.
Andreas Bechtold, Geschäftsführer bei Infinigate Deutschland, im Gespräch mit Reiner Sztasko von pl coteam.

Der Value Added Distributor (VAD) Infinigate in die Düsseldorfer Esprit-Arena und in die Münchner Allianz Arena zur Hausmesse ein. „Mit insgesamt rund 400 Teilnehmern sind wir recht glücklich“, freut sich Andreas Bechthold, Geschäftsführer von Infinigate Deutschland. „Wir haben dieses Jahr die Anregungen unserer Partner umgesetzt und das Konzept der Messe geändert.“

Statt Hersteller-Vorträge, wie die Jahre zuvor, gab es diesmal sechs Keynotes, welche von herstellerunabhängigen Referenten gehalten wurden. Einer davon war Ex-Google-Chef Christian Baudis.

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„Die Vorträge geben eine Gesamtübersicht zu einem bestimmten Thema, wie beispielsweise Authentisierung. Dabei liefern die Referenten Argumente, welche die Reseller später im Kunden-Gespräch verwenden können. Am Ende des Vortrags steht jedoch immer eine Lösung“, erläutert Bechtold das neue Konzept. Die sechs Themenblöcke spiegeln die wichtigsten Trends im Bereich Sicherheit wider.

Erster Baustein des Partnerportals

Auf der Veranstaltung gab Bechtold seinen Partnern ebenfalls einen Überblick, was sich bei dem VAD alles getan hat. So können die Händler nun auch über einen Webshop ihre Order tätigen. Doch dies ist laut dem Infinigate-Chef nur der erste Baustein zu einem größeren Partnerbereich. Bis Ende des Jahres soll dieser noch weiter ausgebaut werden. Dabei ist unter anderem ein Wiki geplant mit Informationen und Case-Studies sowie die Möglichkeit, mit Technikern via Chat oder Blog Kontakt aufzunehmen.

Mehr Mitarbeiter

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wuchs die Mannschaft des Distributors von 63 auf 73 Mitarbeiter an. Diese wurden vor allem in den Bereichen Telesales und Technik eingestellt.

Wie Bechtold berichtete, wurden 2011 insgesamt 126 Telesales-Aktionen im Namen von Partnern oder Herstellern durchgeführt. Die Trefferquote für die Leadgenerierung lag dabei zwischen 15 und 20 Prozent. Beim Presales unterstütze der VAD seine Partner 117-mal bei Einsätzen direkt beim Endkunden. Im Bereich Postsales konnte Infinigate 83 Prozent der gestellten Anfragen direkt lösen, die restlichen 17 Prozent mussten an den Hersteller weitergeleitet werden.

Umsatzzahlen für Deutschland gab Infinigate zwar nicht bekannt, aber die Gruppe machte mit insgesamt 140 Mitarbeitern 139,7 Millionen Euro Umsatz. Über den Daumen gepeilt dürfte also Deutschland mit der Hälfte der Mitarbeiter auch zur Hälfte dieses Geschäfts beitragen.

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