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Digital Transformation

Vorbereitet auf KI-Entwicklungen

HPE-Neuheiten für HPC-Systeme

| Autor: Sarah Nollau

Die Bandbibliothek HPE TFinity ExaScale bietet Speicherkapazität von bis zu 1,6 Exabyte.
Die Bandbibliothek HPE TFinity ExaScale bietet Speicherkapazität von bis zu 1,6 Exabyte. (Bild: HPE)

Als Echo auf das Stichwort Digitalisierung oder Digitale Transformation hört man oft die Künstliche Intelligenz (KI). Damit einher geht High Performance Computing (HPC), das für Unternehmen quasi zur Voraussetzung gehört, um den Einstieg in die digitalisierte Welt nicht zu verpassen. HPE erweitert sein Portfolio mit neuen Rechner- und Speichersystemen, die gerade dafür geeignet sein sollen.

Digitalisierung, Digitale Transformation, Vernetzung – Stichworte, die die IT-Branche beschäftigen. Um das Einbinden einer KI nicht zu verpassen, sollten Unternehmen baldmöglichst auf den Zug aufspringen. Zu diesem Schluss kommen einige Studien. Dafür sind Komponenten für High Performance Computing (HPC) nicht zu verachten. Gerade KI- und HPC-Methoden wie Modellierung, Simulation und Deep Learning bringen Innovationen hervor. Betroffen sind davon beispielsweise der Wertpapierhandel, die Video-Überwachung oder die Textanalyse.

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Studie der TÜV Rheinland Consulting GmbH

Sind KMU reif für die digitale Zukunft?

12.10.17 - Das Rückgrat der deutschen Wirtschaft – die KMU – stehen derzeit vor der Herausforderung des digitalen Wandels. Die Studie „Digitaler Reifegrad im Mittelstand 2017“ informiert darüber, ob und wie das aktuell gelingt. lesen

Hewlett Packard Enterprise (HPE) hat für die anhaltenden Entwicklungen neue Rechner- und Speichersysteme vorgestellt. Sie sollen für Unternehmen aller Größen einsetzbar sein.

Die Apollo-Modelle

HPE Apollo 2000 Gen10: Multi-Server-Plattform der nächsten Generation mit „Plug-and-Play“-Konfiguration.
HPE Apollo 2000 Gen10: Multi-Server-Plattform der nächsten Generation mit „Plug-and-Play“-Konfiguration. (Bild: HPE)

Steht dem Kunden wenig Platz zur Verfügung, könnte die Multi-Server-Plattform HPE Apollo 2000 Gen10 mit Scale-Out-Architektur interessant sein. Vor allem für Video-Analysen und im Bereich der öffentlichen Sicherheit soll die Unterstützung der Grafikprozessoren Nvidia Tesla V100 hilfreich sein. Neben dem „Intelligent System Tuning“, das zur Serveroptimierung dient und die Server auf die Workloads anpasst, lässt sich die Plattform auch über HPE Integrated Lights Out (iLO) remote verwalten. Damit lässt sich der Status und der Betrieb der Apollo 2000 einsehen. Im Falle eines Problems soll der Kunde dann die Möglichkeit haben, von überall auf der Welt eingreifen zu können und eine Lösung zu finden. Damit der „entfernte“ Zugriff auch tatsächlich ein autorisierter ist, bildet eine zweite Grundlage die „Silicon Root of Trust“. Damit wird durch einen digitalen Fingerabdruck gewährleistet, dass die Firmware nicht manipuliert wird.

Die Plattform HPE Apollo 70 ist mit „Advanced-RISC-Machine-Architektur“ (ARM-Architektur) ausgestattet. Gerade für Kunden, die in den HPC-Betrieb einsteigen wollen, ist diese Plattform laut Hersteller geeignet, da mit ihr HPE-Standardwerkzeuge für Provisionierung, Cluster- und Performance-Management unterstützt werden, und die Einführung so vereinfacht werden soll. Genutzt wird der 64-bit-Prozessor ARMv8-A ThunderX2, der für speicherintensive HPC-Workloads ausgelegt ist. Laut HPE bietet er bis zu 33 Prozent mehr Speicherbandbreite als gängige Industrie-Standardserver. Des Weiteren hat man Zugriff auf HPEs HPC-Partner-Ökosystem, zu dem beispielsweise die Lösungen Red Hat Enterprise Linux sowie Suse Linux Enterprise for ARM zählen.

Digitalisierung liegt zu selten in der Hand des Chefs

Bitkom-Studie

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08.11.17 - Die Digitalisierung verändert den Markt. Umso wichtiger ist es für Unternehmen, sich frühzeitig in digitale Strukturen zu integrieren und am technologischen Wandel teilzunehmen. Im Auftrag von Tata Consultancy Services interviewte Bitkom Führungskräfte zum Thema Digitale Transformation im Unternehmen. lesen

Die Renaissance des Bands

HPE Apollo 4510 Gen10 ist speziell für Objektspeicher ausgelegt.
HPE Apollo 4510 Gen10 ist speziell für Objektspeicher ausgelegt. (Bild: HPE)

Für Kunden, die mit massiven Datenmengen jonglieren müssen, soll der HPE Apollo 4510 Gen10 geeignet sein. Pro System sind bis zu 600 Terabyte verfügbar. Neu unterstützt werden NVMe-Karten, die als Scality-Ring-Cache für Metadaten eingesetzt werden können. Der frontseitige Zugriff und Doppelschubladen in Standard-Racktiefe sollen für einfachere Wartung sorgen.

Für zusätzlichen Schutz vor Cyber- und Ransomware-Angriffen ist der HPE-Bandspeicher LTO-8 Tape konzipiert. Damit soll das Risiko für Rechenzentren durch Offline-Datenspeicherung minimiert werden. Im Vergleich zum vorhergehenden LTO-7-Standard soll die neue Generation mit 30 Terabyte Speicherkapazität die doppelte Speicherleistung pro Fläche stellen. Auch die Übertragungsrate von bis zu 360 Megabyte pro Sekunde soll eine 20-prozentige Verbesserung darstellen. Die Bandbibliothek HPE T950 speichert bis zu 300,6 Petabyte. Die HPE TFinity ExaScale bietet Speicherkapazität von bis zu 1,6 Exabyte. Damit ist der neue Standard laut Hersteller besonders für HPC-Rechenzentren geeignet.

Verfügbarkeiten

Das HPE-Portfolio für HPC und KI stellt der Hersteller auf der „Konferenz Supercomputing '17“ in Denver, USA, am Stand 295 vor. Verfügbar sind die Apollo-Modelle 2000 und 4510 ab sofort. Der HPE Apollo 70 wird erst 2018 zum Verkauf stehen. Das HPE LTO-8 Tape ist bereits im Dezember 2017 verfügbar.

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