Größter Schweizer Milchverarbeiter stellt auf Gigabit-LAN um H3C-Netzwerk schiebt Milchproduktion an

Redakteur: Dr. Andreas Bergler

Die Schweizer Großmolkerei Emmi ersetzt ihr Cisco-basiertes Netzwerk sukzessive durch Technologien und Komponenten von H3C.

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Die Großmolkerei Emmi produziert in der Schweiz in sechs großen Fabriken und mehreren kleineren Standorten.
Die Großmolkerei Emmi produziert in der Schweiz in sechs großen Fabriken und mehreren kleineren Standorten.
( Archiv: Vogel Business Media )

Als global agierendes Milchverarbeitungsunternehmen bietet Emmi eine umfassende Produktpalette für Handel, Gastronomie und Nahrungsmittelindustrie. Dabei fing auch für Emmi alles „typisch schweizerisch“ an: Kurz nach der Jahrhundertwende wurde der Zentralschweizerische Milchverband gegründet, zehn Jahre später die Butterzentrale Luzern. Der daraus entstandene Milchverband Luzern produzierte 1947 erstmals Weichkäse und Jogurt unter der Marke „Emmi“. Dieser Name diente als Hinweis auf die Herkunft Emmen, dem Sitz des Milchverbands Luzern. 1993 trennte der Milchverband die Verbandsarbeit vom kommerziellen Geschäft und gründet die Emmi AG, die heutige Nummer eins auf dem Schweizer Markt.

Empfindliche Produkte

Das Tagesgeschäft der Emmi-Gruppe steht vor ganz besonderen Herausforderungen. Da sind zum einen die spezifischen Eigenheiten der verwendeten Rohstoffe und Produkte bezüglich Kühlung und Haltbarkeit. Zum anderen fordert die weltweite Verzweigung des Konzerns bei Planung, Aufbau und Betrieb des Netzwerks besondere Maßnahmen. Dieses muss an sieben Tagen in der Woche 24 Stunden lang einwandfrei funktionieren. Um diese Anforderung zu erfüllen, hat sich die Emmi-Gruppe entschieden, das komplette Netzwerk an einen Partner zu übergeben.

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In einer Branche, die mit so empfindlichen Waren wie Milchprodukten arbeitet, läuft vieles zeitkritisch ab. Die Auslieferung an die Kunden ist oft genau terminiert. „Performance-Engpässe können wir verkraften, aber die Lieferfähigkeit muss unter allen Umständen gewährleistet sein“, erklärt Urs Müller, Leiter IT-Services der Emmi. „Denn ohne zuverlässiges Netzwerk stehen die LKWs still. Das kann einer Firma in unserer Branche erheblichen Schaden zufügen“, betont Müller. Und selbst in der Produktion stehen viele Maschinen über Netzwerkverbindung untereinander und mit der Produktionssteuerung in Kontakt.

Warum die Wahl auf die Swisscom als Partner fiel, lesen Sie auf der nächsten Seite.

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