Größter Schweizer Milchverarbeiter stellt auf Gigabit-LAN um

H3C-Netzwerk schiebt Milchproduktion an

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Kompetente Partner

Neben der Umstrukturierung des Netzwerks sollte auch die VoIP-Technologie bei Emmi Einzug halten, um die über 30 Standorte innerhalb der Schweiz kostengünstig miteinander zu verbinden. Mit den bis dato vorhandenen kleinen Partnern waren die neuen Herausforderungen nicht mehr zu bewältigen. Denn Emmi brauchte Unterstützung bei Aufbau, Betrieb und technischem Service für ein weit verzweigtes Netzwerk, das jederzeit funktioniert. Applikationen, Planung und Konfiguration wollte das Team um Müller dann selbst betreuen.

Nach dem ersten Entschluss, die Netzwerktechnik innerhalb des Konzerns einheitlich zu gestalten, schrieb Emmi den Betrieb des Netzwerks 2008 aus. Swisscom erhielt den Zuschlag. Aufgrund der guten Erfahrungen mit H3C, der überzeugenden Fähigkeiten und des guten Preis-Leistungsverhältnisses bot das Systemhaus für die Erneuerung des Netzwerks ausschließlich H3C-Komponenten an.

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Verlässliches Netz

Im redundant ausgelegten Core des Netzes stehen jetzt H3C-Switches 7510. Auch die Stockwerk-Verteilungen sind redundant ausgeführt. Vier H3C-Switches 5500 und 75 H3C-Switches 5100 verknüpfen die Clients untereinander, mit dem Core und mit den WAN-Anbindungen. Im Zuge der Umstellung existiert derzeit noch ein Mischbetrieb aus H3C- und Cisco-Komponenten. Um das Netz weiter zu homogenisieren und den Administrationsaufwand zu reduzieren, werden im Rahmen der regulären Austauschzyklen die noch vorhandenen Cisco-Applikationen von H3C-Technik ersetzt.

Die Verbindungen zwischen den einzelnen Standorten wurden durch verschiedene Übertragungswege realisiert. So sind die unterschiedlichen Betriebe von Emmi innerhalb der Schweiz über ein WAN verknüpft, das der TK-Anbieter Swisscom betreibt. An diesem WAN sind auch andere europäische Standorte wie Essen und London angeschlossen. Verbindungen nach Österreich, Italien und zu anderen Partnern hingegen verlaufen über VPN-Tunnel. Innerhalb der Emmi Gruppe telefonieren jetzt viele Mitarbeiter über VoIP.

Die Implementierung des H3C-Netzwerkes, die noch nicht abgeschlossen ist, verlief aus Sicht der IT-Abteilung reibungslos. Sämtliche Szenarien und Anwendungen werden in einem Labor bei der Swisscom getestet, bevor sie an einem Standort eingesetzt werden. Darüber hinaus ist sich Urs Müller sicher, dass Swisscom durch den Service von H3C gut unterstützt wird. „Ohne diesen Support könnten Kapazitätsanpassungen und andere Planungsänderungen, die im Zuge eines derart großen Projektes immer wieder auftauchen, nicht so einfach umgesetzt werden“, erklärt der IT-Services-Leiter.

Wie es für das Netzwerk bei Emmi weitergeht, lesen Sie auf der nächsten Seite.

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