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Made in Germany Gigaset erweitert Smartphone-Portfolio

Autor: Sarah Böttcher

Das Geschäft mit DECT-Telefonen ist rückläufig – aus diesem Grund versucht Gigaset bereits seit Längerem im Smartphone-Markt Fuß zu fassen. Mit dem GS3 und dem GS4 erweitert das Unternehmen nun erneut sein Portfolio.

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Das Gigaset GS3 ist ab Mitte November im Handel für 179 Euro (UVP) erhältlich. Die bunten Wechselschalen gibt es bereits für 3,99 Euro.
Das Gigaset GS3 ist ab Mitte November im Handel für 179 Euro (UVP) erhältlich. Die bunten Wechselschalen gibt es bereits für 3,99 Euro.
(Bild: Gigaset)

Während die Coronakrise das Geschäft mit DECT-Telefonen nochmal deutlich ankurbelte, schwächt diese Umsatzwelle langsam ab. Der deutsche Hersteller Gigaset versucht bereits seit einiger Zeit, das rückläufige Kerngeschäft mit dem Ausbau neuer Geschäftsfelder zu kompensieren. Dabei setzt das Unternehmen mit seinem Fertigungswerk in Bocholt auf eine nachhaltige Produktion „Made in Germany“. Mit dem GS3 und dem GS4 erweitert Gigaset nun sein Smartphone-Portfolio.

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GS3: Farbenpracht und austauschbarer Akku

Für 179 Euro (UVP) wird das 156 x 74 x 9,5 Millimeter große und 172 Gramm leichte Smartphone GS3 ab Mitte November im Handel erhältlich sein. Für den Preis erhält der User ein Bluetooth-5.0-, Dual-SIM- sowie USB-Type-C-fähiges Device, das mit Gesichtserkennung und Fingerabdrucksensor ausgestattet ist.

Das 6,1 Zoll große IPS-HD+-Display hat eine Auflösung von 1.560 x 720 Pixel. Im Inneren werkelt der Octa-Core-Prozessor Helio A25 von Mediatek mit einer Taktrate von bis zu 1,8 GHz. Als Betriebssystem ist Android 10 aufgespielt. Ein Upgrade auf Android 11 wird das Device laut Gigaset allerdings nicht erhalten. Mit Energie versorgt das Smartphone ein 4.000 mAh großer Lithium-Polymer-Akku. Nach einer Ladezeit von zwei Stunden soll das Smartphone bis zu 360 Stunden im Standby-Modus durchhalten. Und wenn der Akku mal komplett schlapp machen sollte, kann er ganz einfach ausgetauscht werden.

Die Kamera auf der Geräterückseite setzt sich aus einer 13-MP-Hauptkamera und einem 8-MP-Weitwinkelobjektiv zusammen. Videoaufnahmen macht das GS3 in Full HD. Die Frontkamera hat eine Auflösung von 8 MP. Der interne Speicher des Geräts misst 64 GB und kann mit einer Speicherkarte auf bis zu 512 GB erweitert werden. Der Arbeitsspeicher ist 4 GB groß.

Das GS3 kommt ab Werk in der Farbe „Graphit Grey“ daher. Mittels der austauschbaren Rückschale können Kunden zwischen den Farbvarianten „Racing Red“, „Classy Rosegold“, „Arctic Blue“ und „Oceanic Petrol“ wählen.

GS4: das größere Pendant mit individueller Note

Auch beim GS4 setzt Gigaset auf eine individuelle Note: Die komplett aus Glas gefertigte Rückseite des Geräts kann auf Kundenwunsch mit einer Gravur versehen werden. Mit einem Preis von 229 Euro (UVP) ist der große Bruder des GS3 etwas teurer. So ist aber auch beispielsweise das Full-HD-Display mit 6,3 Zoll größer als das des GS3. Das Betriebssystem sowie die Speicherkapazität unterscheiden sich nicht von der kleinen Schwester. Der Hersteller denkt beim GS4 allerdings noch über ein Upgrade auf Android 11 nach.

Als Prozessor ist ein Octa-Core Helio P70 von Mediatek verbaut, der mit bis zu 2,1 GHz taktet. Obwohl der Akku mit seinen 4.300 mAh größer ist als der des GS3, soll er nach einer Ladezeit von zwei Stunden im Standby-Modus höchstens bis zu 350 Stunden halten.

Die Kamera des GS4 setzt sich aus einer 16-MP-Hauptkamera, einem 5-MP-Weitwinkel- und einem 2-MP-Makroobjektiv zusammen. Die Selfie-Cam löst Bilder mit 13 MP auf.

Im Vergleich mit seiner kleinen Schwester verfügt das GS4 zusätzlich über NFC und eine Schnellladefunktion. Das Device misst 157 x 75 x 9,8 Millimeter und bringt 206 Gramm auf die Waage. Ab Anfang November wird das GS4 im Handel erhältlich sein.

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Über den Autor

 Sarah Böttcher

Sarah Böttcher

Online CvD & Redakteurin