Aktueller Channel Fokus:

Digital Workplace & Mobility

Schenker XMG Fusion 15

Gaming-Notebook im Teamwork mit Intel

| Autor: Klaus Länger

Das Schnenker XMG Fusion 15 ist trotz Hexacore-Prozessor und Nvidia-RTX- oder GTX-Grafik nur 1,89 kg schwer. Sein Chassis besteht aus einer Magnesiumlegierung.
Das Schnenker XMG Fusion 15 ist trotz Hexacore-Prozessor und Nvidia-RTX- oder GTX-Grafik nur 1,89 kg schwer. Sein Chassis besteht aus einer Magnesiumlegierung. (Bild: Schenker Technologies)

Der Leipziger Notebookhersteller Schenker Technologies hat das elegante Gaming-Notebook XMG Fusion 15 in Zusammenarbeit mit Intel entwickelt. Er steuerte dabei vor allem die Gaming-Kompetenz bei, Intel die Hardware-Basis für das leichte Notebook.

Das Client-Innovation-Team von Intel hat in Kooperation mit Schenker Technologies ein Konzept für ein leichtes aber trotzdem leistungsstarkes Gaming-Notebook entwickelt, das Ende September als XMG Fusion 15 auf den Markt kommen soll. Das Gehäuse des 15,6-Zoll-Notebooks besteht aus einer Magnesiumlegierung, die nicht nur für ein geringes Gewicht, sondern auch für eine gute Wärmeableitung sorgen soll. Das zwei cm dicke Gaming-Notebook bringt daher nur 1,89 kg auf die Waage, obwohl es mit dem Intel-Hexacore-Prozessor Core i7-9750H, einer Nvidia-Turing-Grafikkarte und einem 93-Wh-Akku ausgestattet ist.

Bei der Grafikkarte gibt es zwei Optionen: Im günstigeren Modell arbeitet eine GTX 1660 Ti mit 1.536 Cuda-Cores und 6 GB GDDR6, in der High-End-Variante eine RTX 2070 mit 2304 Cuda-Cores, Echtzeit-Raytracing und 8 GB GDDR6. Zum Einsatz kommt hier die für flache Gaming-Notebooks optimierte Max-Q-Variante der GPU. Der je nach Modellvariante 8 oder 16 GB große Arbeitsspeicher kann auf bis zu 64 GB DDR4-2666 erweitert werden. Als Massenspeicher im M.2-Format ist entweder eine Samsung 860 Evo mit SATA-Interface und 250 GB Speicherplatz oder die PCIe-SSD Samsung 970 Evo Plus mit 500 GB Kapazität eingebaut.

Auf dem Mainboard sitzt noch eine zweiter M.2-Steckplatz für eine weitere SSD oder ein Intel-Optane-Modul. Für den Anschluss schneller externer Speichermedien verfügt das Notebook über einen Thunderbolt-3-Port, der gleichzeitig auch als Docking-Schnittstelle genutzt werden kann. Für die Netzwerkanbindung sind ein GbE-Port und ein WLAN-Modul mit Wi-Fi-6-Unterstützung an Bord.

Für Gaming und Content-Creation

Das matte IPS-Panel mit Full-HD-Auflösung ist mit 144 Hz Bildwiederholrate nicht nur schnell, sondern es liefert auch eine über 90-prozentige Abdeckung des sRGB-Farbraums. Da das Display zudem noch ab Werk vorkalibriert ist, soll sich das Notebook nicht nur für Gamer eignen, sondern auch für Aufgaben wie die professionelle Content-Erstellung von Fotos, Videos oder 3D-Inhalten. Externe Monitore mit 10-Bit-Farbtiefe und HDR können an der Thunderbolt-3-Buchse angeschlossen werden. Zusätzlich sitzt daneben noch ein HDMI-2.0-Ausgang auf der Rückseite des Notebooks. Eine Turbo-Taste erlaubt, wie einst bei 286er-Rechnern, den schnellen Wechsel zwischen einem Gaming-Leistungsprofil mit maximaler Performance und einem leiseren Arbeitsmodus.

Das Design des Fusion 15 ist für ein Gaming-Notebook ausgesprochen dezent. Gaming-typisch ist lediglich das Keyboard mit konfigurierbarer RGB-Einzeltastenbeleuchtung. Diese kann allerdings auch auf einheitlich weiß eingestellt werden. Die optomechanischen Tasten gehören zu den Elementen, die Schenker für das gemeinsame Konzept mit Intel beigesteuert hat. Schenker ist bei dem Projekt zentraler Kooperationspartner für Kontinentaleuropa. Die Geforce-GTX-Variante des Fusion 15 soll ab 1.599 Euro (UVP) kosten, die RTX-Variante ab 2.294 Euro (UVP). Beide Geräte sind ab Ende September verfügbar.

Für Robert Schenker, einer der beiden Geschäftsführer von Schenker Technologies, ist die Kooperation mit Intel und das daraus entstandene XMG Fusion 15 ein wichtiger Schritt zur Behauptung in dem immer schwieriger werdenden Gaming-Markt. Denn seine Firma bekommt zunehmend Konkurrenz durch die großen, global operierenden PC-Hersteller, die ihre eigenen Gaming-Marken weiter ausbauen und denen andere Lieferkonditionen zur Verfügung stehen wie einem kleinen deutschen Anbieter. Mit dem Fusion 15 will Schenker auch den expandierenden Markt anspruchsvoller Anwender adressieren, die ein leistungsfähiges Notebook suchen, das aber schicker und dezenter sein soll, als das Gros der Gaming-Notebooks, dabei aber günstiger als vergleichbare mobile Workstations.

Schenker als Distributor

Den Schritt weg von reinen Anbieter von Gaming-Notebooks hat Schenker schon vor längerer Zeit etwa mit der E-Commerce-Plattform bestware.com vollzogen. Ein weiteres Standbein ist der Aufbau des Distributionsgeschäfts für professionelle Augmented- und Virtual-Reality-Hardware. Hier agiert die Firma europaweit als Spezialdistributor für VR-Brillen von Varjo, Business-VR-Headsets von HTC oder für die AR-Brille Meta 2. Zusätzlich hat Schenker in Zusammenarbeit mit einem auf Linux-Geräte spezialisierten Schwesterunternehmens Tuxedo einen Hochleistungs-PC und ein High-End-Notebook für AI-Anwendungen aufgelegt. Die mit Ubuntu-Linux und gängiger Opensource-KI-Software vorinstallierten Geräte sollen vor allem für das lokale Training genutzt werden.

Kommentare werden geladen....

Sie wollen diesen Beitrag kommentieren? Schreiben Sie uns hier

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de/ (ID: 46152980 / Hardware)