Acer kündigt die neue Generation der Predator-Gaming-Rechner mit aktualisierter Hardware und passenden Monitore an. Mit dem Predator Triton 17 X feiern ein neues Top-Gaming-Notebook und mit dem Orion X ein kompakter Gaming-Desktop Premiere.
Zwei der Acer-Highlights für Gamer: Der Predator Orin X ist ein flüssigkeitsgekühlter High-End-PC im Science-Fiction-Design. Das Predator Helios 3D 15 SpatialLabs Edition mit 3D-Display stattet Acer mit schnellerer CPU sowie GPU aus.
(Bild: Acer)
Der Markt für Gaming-Hardware ist zwar weiter unter Druck. Er bleibt für die Hersteller aber profitabel, wenn sie es schaffen, weiter attraktive Produkte auf den Markt bringen. Denn PC-Gaming ist für viele ein wichtiges Hobby und dafür wird auch Geld investiert. Mit aktualisierten und schnelleren Komponenten für einige Predator-Gaming-Notebooks, zwei neuen Monitoren, vor allem aber einem neuen Top-Gaming-Notebook und einem kompakten Gaming-PC mit hoher Leistung, will man bei Acer genau das erreichen.
Mit einem Gehäusevolumen von 15,4 Litern nimmt der Predator Orion X für einen High-End-Gaming-PC wenig Platz in Anspruch und ist mit einem Gewicht von neun Kilogramm auch noch einigermaßen transportabel. Durch den Einsatz von Flüssigkeitskühlungen für CPU und Grafikkarte haben es die Acer-Ingenieure geschafft, die derzeit schnellsten Komponenten in dem Rechner einzusetzen. Das Gehäuse ist in einem neuen Industrial-Sci-Fi-Look gehalten. Es ist in drei Zonen unterteilt. Die Zone 1 beherbergt das kleine Mainboard und das Netzteil, Zone 2 die Grafikkarte und die beiden Steckplätze für 2,5-Zoll-SATA-Laufwerke und die Zone 3 unter dem Gehäusedeckel den Radiator der All-in-One-Flüssigkeitskühlung der CPU. In der Maximalkonfiguration sitzt auf dem Sockel 1700 des Mainboards ein Intel Intel Core i9-13900KS mit insgesamt 24 Kernen und 32 Threads. Der 150-Watt-Prozessor arbeitet auch ohne weitere Übertaktung bereits mit 6 GHz im Thermal Velocity Boost. Dabei sind allerdings bis zu 253 Watt fällig.
Die Hauptplatine nimmt bis zu 32 GB DDR5-5600 als RAM sowie zwei M.2-2280-NVMe-SSDs auf. Für eine dritte NVMe-SSD gibt es einen im laufenden Betrieb austauschbaren Einschub. Für eine schnelle Netzwerkverbindung für das Online-Gaming sollen der LAN-Controller Killer E3100G sowie Intels Killer Wi-Fi 6E AX211 sorgen.
Bei der Grafikkarte ist das Nvidia-Spitzenmodell GeForce RTX 4090 mit 16.384 Cuda-Cores und 24 GB GDDR6X die schnellste Option. Um hier eine Karte zu bauen, die in dem Gehäuse untergebracht werden kann, werden die beiden Lüfter durch eine spezielle Flüssigkeitskühlung direkt auf der Platine ergänzt.
Mit der PredatorSense 4.0 Utility-App kann der Rechner übertaktet werden. Diese steuert auch die RGB-Beleuchtung des Gehäuses. Der Predator Orion X ist voraussichtlich ab September verfügbar. Der Startpreis für den kleinen High-End-PC liegt bei 2.499 Euro (UVP).
Einen Preis von mindestens 4.299 Euro (UVP) ruft Acer für das neue Top-Gaming-Notebook Predator Triton 17 X (PTX17-71) auf, das im Juni erscheinen soll. Das eher minimalistisch gestaltete 17-Zoll-Notebook ist dabei nicht nur für sehr anspruchsvolle Gamer bestimmt, sondern auch für Kreativ-Arbeiter, die einen mit 2,5 cm Bauhöhe schlanken, aber trotzdem sehr schnellen Mobilrechner benötigen. In dem sandgestrahlten CNC-gefrästen Unibody-Gehäuse aus Metall sitzt ein Mainboard mit einem Intel Core i9-13900HX sowie einer Geforce RTX 4090 in der Max-Q-Mobilversion. Hier arbeiten 9.728 Cuda-Cores in der GPU und der Grafikspeicher ist 16 GB groß. Der Hauptprozessor mit 24 Cores und bis zu 5,4 GHz Turbo-Takt kann im Predator Triton 17 X auf bis zu 64 GB RAM zugreifen. Der Massenspeicher besteht aus maximal zwei NVMe-SSDs im RAID-0-Verbund und 4 TB Kapazität. CPU und GPU werden durch ein Kühlsystem mit Vapor Chamber und drei Lüftern auf niedriger Temperatur gehalten. Für die CPU setzt Acer eine flüssige Metall-Wärmeleitpaste ein.
Weitere Ausstattungsmerkmale sind das Gespann aus Intel Killer E3100G und Intel Killer Wi-Fi 6E AX1690i, sechs Lautsprecher hinter Edelstahl-Gittern sowie eine RGB-Tastatur und ein großes Glas-Touchpad.
Das 17-Zoll-Display mit WQXGA-Auflösung und Mini-LED-Backlight liefert eine Bildwiederholrate von bis zu 250 Hz. Die Spitzenhelligkeit liegt bei 1.000 Nits. Zudem werden Nvidia Advanced Optimus für die Umschaltung zwischen CPU-Grafik und Nvidia-GPU sowie Nvidia G-Sync für eine flüssige Darstellung unterstützt.
Predator Helios Neo 16 und Triton 14
Ebenfalls neu sind das Predator Helios Neo 16 als schnelles Gaming-Notebook zu einem vergleichsweise moderaten Preis ab 1.599 Euro (UVP) sowie das kompakte Predator Triton 14, das mindestens 1.999 Euro (UVP) kosten soll. Beide sind ab Juni 2023 verfügbar. Das Helios Neo 16 basiert auf Intel-Core-HX-Prozessoren der 13. Generation und den Ada-GPUs von Nvidia bis zur Geforce RTX 4070. Zudem kann das 16-Zoll-Notebook mit bis zu 32 GB RAM und zwei 1-TB-SSDs als Stripe-Set bestückt werden. Beim Display haben die Gamer die Wahl zwischen einem WUXGA-Panel (1.920 x 1.200 Pixel) und einem WQXGA-Panel (2.560 x 1.600 Pixel), beide mit 165 Hz, Nvidia Advanced Optimus und G-Sync.
Das Predator Triton 14 kommt mit einem 14-Zoll-Display mit WQXGA-Auflösung, Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung und bis zu 250 Hz Refresh-Rate. Der Intel Core i7-13700H mit 14 Cores wird von einer Nvidia Geforce RTX 4070 oder 4050 flankiert. Das schlichte, silberne Gehäuse ist nur knapp 2 cm hoch.
Predator Helios 3D 15 SpatialLabs Edition
Das Predator Helios 3D 15 SpatialLabs Edition nutzt ein stereoskopisches 3D-Display mit 15,6-Zoll-Diagonale in Kombination mit Eye-Tracking und einer Echtzeit-Szenen-Rendering-Technologie, um beim Spieler den Eindruck im Raum schwebender 3D-Objekt zu erzeugen – und zwar ohne störende 3D-Brille. Da hier eine sehr hohe Rechen- und 3D-Leistung notwendig ist, stattet Acer die 2023er-Generation des Notebooks mit leistungsfähiger Hardware aus: Als Prozessor dient ein Intel Core i9-13900HX und als Grafikkarte eine Nvidia Geforce RTX 4080. Mit der „Discrete GPU only"-Option im PredatorSense-Tool kann die Leistung der GPU noch gesteigert werden.
Stand: 08.12.2025
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Die TrueGame-Anwendung hat der Hersteller ebenfalls erweitert. Sie stellt verschiedene 3D-Spielmodi mit 3D+ und 3D-Ultra-Einstellungen für aktuell mehr als 70 Titel bereit. Das auf bis zu 32 GB DDR5-5600 erweiterbare und mit Intel Killer E2600 sowie Wi-Fi 6E AX1675i ausgestattete Notebook ist im Juni verfügbar und soll ab 3.499 Euro (UVP) kosten.
Neue Curved-Monitore
Passende Monitore für die neuen Gaming-Rechner stellt Acer ebenfalls vor. Im Predator X34 V sitzt ein mit 1800R gekrümmtes 34-Zoll-OLED-Panel mit einer Auflösung von 3.440 x 1.440 Pixel im 21:9-Format. Der Monitor schafft eine Bildwiederholfrequenz von 175 Hz und eine Reaktionszeit von nur 0,1 ms (G to G). Zudem unterstützt er AMD Freesync Premium und variable Refesh-Raten. Für eine gute Farbdarstellung sorgen VESA DisplayHDR TrueBlack 400 sowie eine 99-prozentige Abdeckung des DCI-P3 Farbraums. Allerdings müssen Gamer noch bis November warten, wenn sie den 1.299 Euro (UVP) teuren Monitor kaufen wollen. Einen Monat früher soll der Nitro XZ452CU V auf den Markt kommen. Er basiert auf einem 44,5 Zoll großen VA-Panel mit 32:9-Seitenverhältnis und einer Auflösung von 5.120 x 1.440 Bildpunkten. Der mit 1500R enger gekrümmte Ultrawide-Monitor schafft 165 Hz und unterstützt ebenfalls AMD FreeSync Premium Pro.
Zudem ist er mit einem USB-C-Anschluss, integriertem KVM-Switch sowie einer LAN-Schnittstelle auch gleich eine USB-C-Docking-Station für das Arbeits-Notebook im Home-Office. Der Nitro XZ452CU V wird laut Acer 1.099 Euro kosten.