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Exasol-Studie „Making the Enterprise Data Centric“

Führungskräfte unterschätzen den Wert ihrer Daten

| Autor: Sarah Böttcher

Daten sind das Gold des digitalen Zeitalters – doch einige Führungskräfte müssen ihren Wert erst noch erkennen und im Unternehmen etablieren.
Daten sind das Gold des digitalen Zeitalters – doch einige Führungskräfte müssen ihren Wert erst noch erkennen und im Unternehmen etablieren. (Bild: © enzozo - stock.adobe.com)

Obwohl die Daten-Abhängigkeit vieler Unternehmen deutlich gestiegen ist, sind sich laut einer Exasol-Studie fast ein Drittel der Führungskräfte in Deutschland und Großbritannien nicht bewusst über deren Bedeutung für ihr zukünftiges Geschäft.

Laut der Studie „Making the Enterprise Data Centric“ von dem Marktforschungsunternehmen Vanson Bourne im Auftrag von Exasol, ist vor allem in den letzten fünf Jahren bei den meisten Unternehmen (79%) die Abhängigkeit von Daten gestiegen. Zudem stufen 80 Prozent der Unternehmen ihre Daten als geschäftskritisch ein. Umso paradoxer, dass der Studie zufolge in Deutschland 22 Prozent und in Großbritannien 32 Prozent der IT-Entscheider sicher sind, dass sich ihre Führungskräfte nicht über die Bedeutung der eigenen Unternehmensdaten bewusst sind.

Und diese Abhängigkeit wird weiter ansteigen – 25 Prozent der Befragten geben jetzt schon an, vollständig auf ihre Daten angewiesen zu sein, um den täglichen Betrieb sicherzustellen. Und ganze 29 Prozent der Unternehmen verfolgen aktiv die Strategie, Daten gezielt ins Zentrum des Geschäfts zu rücken.

Mangelnde Unterstützung

Aufgrund des mangelnden Wissens der Führungskräfte sowie der daraus resultierenden fehlenden Unterstützung, gab es bereits bei 23 Prozent der Befragten Fehler bei datengetriebenen Projekten. Der Grund für die Unwissenheit der Führungsebene liegt laut Studienergebnissen daran, dass sich ständig ändernde Anforderungen sowie offizielle Vorschriften und Regelungen, für unterschiedliche Verantwortlichkeiten des Managements sorgen. Obwohl sich ein Trend abzeichnet, dass immer mehr CMOs (Chief Marketing Officer) für Technologie-Projekte verantwortlich sind, zeigt die Studie, dass die Verantwortlichkeit für Data Analytics nach wie vor zumeist beim CIO (Chief Information Officer) liegt (38%). Bei 22 Prozent der Unternehmen ist der CEO (Chief Executive Officer) und bei 11 Prozent der CTO (Chief Technology Officer) dafür verantwortlich. Besonders starkes Interesse an Daten bestehe bei den CEOs in Großbritannien (29%) – in Deutschland nur 14 Prozent. In allen Branchen ist erkennbar, dass immer seltener der CFO (Chief Financial Officer) der Eigentümer der Daten ist, da BI nun immer häufiger unter Data Analytics subsumiert wird.

Aaron Auld, CEO bei Exasol, sieht großen Nachholbedarf, wenn es darum geht, den Wert von Daten zu beurteilen: „Unternehmen können sich nur dann zu datengetriebenen Unternehmen entwickeln, wenn sie den Wert der Daten wirklich verstehen. Diesbezüglich müssen Mitarbeiter aller Ebenen hier unbedingt geschult werden. Zudem spielen CIOs und Datenexperten eine wichtige Rolle: Sie müssen sicherstellen, dass Führungskräfte einen einfachen Zugang zu Informationen haben, die ihnen helfen, ihre Ziele zu erreichen. Denn Führungskräfte, die den Wert der Daten selbst erkennen, werden die Transformation zum datengetriebenen Unternehmen unterstützen.“

Zur Studie

Für die Studie wurden jeweils 250 IT- beziehungsweise Business-Entscheider in Deutschland und Großbritannien befragt. Weitere Informationen über die Studie „Making the Enterprise Data Centric“ sind auf der Webseite von Exasol zu finden.

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