Völker, hört die Signale Freevoice: Neuer Headset-Anbieter auf dem deutschen Markt

Autor: Klaus Länger

Der Schweizer Headset-Hersteller Freevoice expandiert nach Deutschland. Eine eigene GmbH für den Vertrieb der Headsets soll den Boden bereiten und Vertriebspartner suchen.

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Der Schweizer Headset-Anbieter Freevoice sucht Partner für den deutschen Markt.
Der Schweizer Headset-Anbieter Freevoice sucht Partner für den deutschen Markt.
(Bild: Freevoice)

Auf dem eidgenössischen Markt ist Freevoice bereits eine feste Größe. Vor sechs Jahren wurde die Firma als Tochter der Suprag AG gegründet, die unter anderem die Headsets von Jabra vertreibt. Ursprünglich hat Freevoice nur Nischen wie die der Headsets mit DECT-Übertragung zur Basisstation bedient. Inzwischen deckt das Produktportfolio alle wesentlichen Bereiche professioneller Headsets für alle Einsatzbereiche bis hin zum Callcenter ab.

Neben kabelgebundenen und kabellosen Geräten mit Adaptern für gängige Telefonsysteme hat der Hersteller auch Headsets und ein Handset mit USB-Anschluss für Unified Communications sowie für Skype for Business im Programm. Hier erhofft sich Stefan Tabord, Geschäftsführer der Freevoice GmbH, auch einen Schub durch die All-IP-Umstellung und die steigende Nachfrage nach UC-Lösungen als Ersatz für bisherige ISDN-Infrastrukturen.

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Die Geräte der Eigenmarke sind im Preis unter Jabra angesiedelt, sie sollen aber trotzdem eine vergleichbare Qualität bieten. Dafür sollen das in der Schweiz angesiedelte Produktdesign sowie eine penible Kontrolle der asiatischen Zulieferer sorgen. Ein weiterer Vorteil der teilweise in der Schweiz angesiedelten Produktentwicklung ist, dass das Produktmanagement schnell auf aktuelle Trends und Kundenwünsche eingehen kann.

Münchener GmbH für den hiesigen Markt

Mit der Gründung einer deutschen Tochterfirma will Freevoice nun auch auf dem hiesigen Markt aktiv werden. Die Freevoice GmbH in München soll sich speziell um den Aufbau eines Händlernetzwerks in Deutschland kümmern. Die Händler und Systemhäuser sowohl aus dem TK- als auch aus dem IT-Bereich will Freevoice dabei zunächst ausschließlich direkt betreuen. Ein Vertrieb über Broadliner ist nicht geplant. Michael Hengl, Country Manager für Deutschland, strebt einen engen Kontakt zu Händlern und Systemhäusern an. Ihnen will er durch einen persönlichen Service und gute Margen „den Spaß am Headset-Verkauf zurückgeben”.

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