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Partnerprogramm „Engage“

Fortinet führt Partner-Spezialisierungen ein

| Autor: Dr. Stefan Riedl

Im Fortinet-Partnerprogramm sind jetzt Spezialisierungen vorgesehen.
Im Fortinet-Partnerprogramm sind jetzt Spezialisierungen vorgesehen. (Bild: © valerybrozhinsky - stock.adobe.com)

In Deutschland gibt es ungefähr 1.000 Mitarbeiter in Partnerunternehmen, die eine Zertifizierung bei Fortinet abgelegt haben und auch rund 1.000 aktive Partnerunternehmen. Eine Umstrukturierung und neue Anreize sollen zu mehr Engagement im Channel animieren.

„Das Fortinet-Partnerprogramm gibt es ja schon ein paar Jahre, sodass nun ein Update fällig wurde“, sagt Tommy Grosche, Director Channel Sales Germany bei Fortinet. Die beiden wichtigsten Neuerungen bei „Fortinet Engage“ – so der Name des neuen Programms – liegen zum einen darin, dass stärker auf das Geschäftsmodell des Partners abgezielt wird, was die Unterstützung im Tagesgeschäft angeht; zum anderen im Bereich der Spezialisierung.

Geschäftsmodelle

Was das Business-Modell angeht: „Wir unterscheiden jetzt in den Reihen unserer Partner zwischen MSSPs, also Managed Security Service Provider, klassischen Integratoren mit Schwerpunkt im On-Premises-Bereich und Partnern im Market-Place-Umfeld. Letztere arbeiten eng mit den Hyperscalern zusammen, also AWS, Microsoft, Google, IBM, Oracle und Alibaba“, sagt Grosche.

Market-Place-Partner sind demnach Cloud-zertifizierte Spezialisten, die Kunden mit Fortinet den Weg in die Cloud sichern. Im MSSP-Umfeld soll maßgeschneiderter Support im Tagesgeschäft helfen und dem Wachstum in diesem Geschäftsbereich Rechnung tragen. „Partner können sich auch für mehrere Business-Modelle zertifizieren, müssen aber auch die entsprechenden Trainings, beziehungsweise im Hyperscaler-Umfeld entsprechende Partnerschaften nachweisen“, so Grosche.

Spezialisierungen

Außerdem können sich Fortinet-Partner in vier Bereichen spezialisieren: „Datacenter“, „Secure Acces und Branch“, „SD-WAN“ und „Dynamic Cloud“. Die Datacenter-Spezialisierung erklärt sich von selbst. „Bei der Access-Spezialisierung geht es um Netzwerkzugang berechtigter Identitäten aber auch um Netzwerk-Kontrolle, beispielsweise die Frage, welche Geräte sich am Netzwerk anmelden dürfen“, erläutert der Channel-Chef. „In der Dynamic-Cloud-Spezialisierung dreht es sich hauptsächlich um Migrationsprojekte von einer On-Premises- in eine Hybrid-Cloud-Umgebung.“

Für jede dieser Spezialisierungen sind eigene Schulungen und Zertifizierungen erhältlich, um Partnern bei der Weiterbildung zu helfen. Gleich geblieben, sind die vier Partner-Stufen Advocat, Select, Advanced und Expert.

Fortinet Security Fabric

Das Kernprodukt des Unternehmens, die „Fortinet Security Fabric“, ist eine integrierte Fabric-basierte Sicherheitsarchitektur, die aus ineinandergreifenden Security-Tools besteht, darunter einer Next-Generation-Firewall, Sandboxing-Funktionen, Endpoint Security und Thread Protection. Vom Anspruch her deckt die Fortinet Security Fabric alles simultan ab, von virtuellen, physischen und temporären Netzwerk-Elementen bis hin zur Sicherheit der eingebundenen Endgeräte, On-Premises-Systeme und die komplexer werdenden Multi-Cloud-Systeme mit Beteiligung der Hyperscaler.

Die dynamische Cloud als IT-Trend

Fortinet will mit der Lösung – und mit der neuen Spezialisierung „Dynamic Cloud“ – dem Trend Rechnung tragen, dass in Unternehmen verschiedene Umgebungen häufig parallel genutzt werden. Nach Bedarf wird zwischen Public Clouds, Private Clouds und On-Premises-Installationen hin und her gewechselt, was zum Begriff „Dynamic Cloud“ führt. Erklären lässt sich diese Dynamik beispielsweise dadurch, dass Projekte bis zu ihrem Abschluss nur temporär in der Cloud angelegt sind – beispielsweise Compute-Ressourcen für Testumgebungen, oder so genannte Private Data Rooms, in denen vorübergehend Dokumente geteilt werden, wenn beispielsweise Akquisitionen geprüft werden. Mitunter handelt es sich aber auch um Testläufe, bei denen Cloud-Technologie ausprobiert wird, sich aber doch für On-Premises-Lösungen entschieden wurde.

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