Vorteile durch Spezialisierung ADN startet Partnerprogramm für Spezialisierungen

Von Mihriban Dincel 2 min Lesedauer

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Mit einem neuen Partnerprogramm möchte der Distributor ADN Resellern die Vorteile einer Microsoft-Azure-Spezialisierung erschließen. Im Rahmen des Programms wird der Cloud-Reifegrad von Partnern ermittelt und Azure-Expertise vermittelt.

Der Weg zum Spezialisierungs-Gipfel kann herausfordernd sein und Tücken bereit halten. Mit dem neuen Partnerprogramm möchte ADN genau da ansetzen und Partner auf ihrem Weg zur Spezialisierung unterstüzten. (Bild:  Canva / KI-generiert)
Der Weg zum Spezialisierungs-Gipfel kann herausfordernd sein und Tücken bereit halten. Mit dem neuen Partnerprogramm möchte ADN genau da ansetzen und Partner auf ihrem Weg zur Spezialisierung unterstüzten.
(Bild: Canva / KI-generiert)

Spezialisierung und Expertise gewinnen in einem immer komplexer werdenden Markt zunehmend an Bedeutung. Das gilt auch für das Microsoft-Ökosystem. Eine Spezialisierung auf diesem Gebiet verspricht auch lukrative Vorteile. Auf dem Weg dorthin möchte der Value Added Distributor mit einem neuen Partnerprogramm unterstützen. Im Rahmen des Programms mit dem Titel „How to Specialize“ wird zunächst der Reifegrad von Partnern in der Cloud Journey ermittelt. Davon ausgehend haben Managed Service Provider (MSP) und Systemhäuser die Möglichkeit, spezialisierte Azure-Experten mit klarer Marktpositionierung zu werden und Zugang zu Microsoft-Boni zu erhalten.

Spezialisiert in kurzer Zeit

Florian Stamer, seit Anfang 2025 Head of Professional Service bei ADN, erklärt: „Unser ADN-Programm ‚How to Specialize‘ ist weit mehr als nur ein weiteres Zertifizierungs-Tool. Es ist ein strategisches Wachstumsprogramm für Microsoft-Partner, das technisches Knowhow mit individueller Betreuung und klarer Struktur verbindet. Es ermöglicht Systemhäusern und MSP, ihre Azure-Kompetenz sichtbar zu machen, neue Geschäftschancen zu erschließen und sich langfristig im Markt zu behaupten.“

Florian Stamer, Head of Professional Service bei ADN(Bild:  ADN)
Florian Stamer, Head of Professional Service bei ADN
(Bild: ADN)

Derzeit stehen 13 offizielle Azure-Spezialisierungen zur Verfügung, die Bereiche von Infrastruktur über Daten und KI bis zu modernen Anwendungen umfassen. Das Programm des VADs richtet sich an Partner mit Azure-Erfahrung, nimmt diese bei der Hand und ermöglicht ihnen die Zertifizierung in kurzer Zeit. „ADN Professional Services hat einen Scoring-Prozess entwickelt, der schnell ermittelt, an welchem Punkt der Cloud Journey sich der jeweilige Partner befindet. Ist dieser Score ermittelt, klären wir im gemeinsamen Gespräch, welche Zertifizierung am besten zum Profil des Partnerunternehmens passt und ihm die größten Geschäftschancen bietet“, erläutert Stamer.

Die Unternehmensgröße ist für Interessierte nebensächlich, die Höhe der Azure-Konsumption hingegen nicht. Denn die Spezialisierung sei ADN zufolge für alle Partner notwendig, die jährlich ein Volumen von einer Million Azure Konsumption oder mehr erreichen.

Spezialisierung mit Benefits?

Die Spezialisierung verspricht folgende Vorteile:

  • Microsoft sponsort Azure-Projekte mit Bonuszahlungen, die von 5.000 bis zu 100.000 US-Dollar reichen können (nachlesbar im aktuellen Microsoft Commerce Incentives Policy Guide).
  • Die Spezialisierung verspricht eine höhere Sichtbarkeit für Partner sowie Co-Selling-Möglichkeiten gemeinsam mit Microsoft.
  • Sie kann als Differenzierungsmerkmal bei Kunden dienen, da die Spezialisierung Fähigkeiten wie technologische Kompetenz und die erfolgreiche Umsetzung komplexer Projekte attestiert.

Programm „How to Specialize“

Vorbereitung auf Audits

Auch auf Audits soll das Programm vorbereiten. Dabei ist die Auditierung klar geregelt: Nach Anmeldung zum offiziellen Audit haben Partner 30 Tage Zeit, die Anforderungen zu erfüllen. Die Dokumentationspflicht ist umfassend. „How to Specialize“ setzt mit zwei Modulen an: Modul A, die sogenannte Cloud Foundation, ist theoriebasiert und behandelt strategische Grundlagen und Planung. Modul B ist praxisorientiert und verlangt den Nachweis konkreter Kundenprojekte, die alle vier Phasen einer erfolgreichen Implementierung durchlaufen haben. Dazu gehören Analyse, Konzeption, Umsetzung und Erfolgsmessung. Assessment-Tools helfen dabei, die Anforderungen systematisch zu erfüllen. Bei Bedarf ist zudem ein Testlauf in englischer Sprache möglich.

Stamer ist von dem Programm überzeugt und kündigt an: „Wir wollen unser Angebot rund um ‚How to Specialize‘ weiter ausbauen, damit unsere Partner den Spezialisierungsprozess schnell erfolgreich abschließen, um ihrem Unternehmen die entscheidenden Wettbewerbsvorteile einer Zertifizierung bieten zu können.“

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