Managed Services für IT-Dokumentation FNT Services übernimmt laufende Pflege der IT-Dokumentation

Von Ira Zahorsky 2 min Lesedauer

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Nach dem Ende der BSI-Duldungsfrist für die NIS2-Registrierung steigt der Druck auf Unternehmen, ihre IT-Infrastruktur belastbar nachzuweisen. FNT Services reagiert mit einem Managed Service, der Datenpflege, Plattformbetrieb und Auditvorbereitung verbindet.

Unter anderem wegen des NIS2-Umsetzungsgesetzes steigen die Anforderungen an die IT-Dokumentation. FNT Services bietet mit „IT Documentation as a Service“ einen Managed Service für den Aufbau und den laufenden Betrieb einer belastbaren IT-Dokumentation.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Unter anderem wegen des NIS2-Umsetzungsgesetzes steigen die Anforderungen an die IT-Dokumentation. FNT Services bietet mit „IT Documentation as a Service“ einen Managed Service für den Aufbau und den laufenden Betrieb einer belastbaren IT-Dokumentation.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Die Anforderungen an die IT-Dokumentation steigen. Seit dem Inkrafttreten des NIS2-Umsetzungsgesetzes am 6. Dezember 2025 müssen betroffene Unternehmen ihre Sicherheitsmaßnahmen und die zugrunde liegende Infrastruktur nachvollziehbar belegen können. Die gesetzliche Registrierungsfrist endete am 6. März 2026, die vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) eingeräumte Duldungsfrist am 31. Juli 2026.

Die FNT Services GmbH bietet deshalb mit „IT Documentation as a Service“ einen Managed Service für den Aufbau und den laufenden Betrieb einer belastbaren IT-Dokumentation an. Das Unternehmen übernimmt dabei unter anderem die Pflege der Daten, den Betrieb der Dokumentationsplattform und die Qualitätssicherung nach vereinbarten Service-Level-Agreements (SLAs).

Von der Bestandsaufnahme zur Auditfähigkeit

Am Anfang steht eine Bewertung des Dokumentationsstands. FNT ordnet Unternehmen dabei fünf Reifegraden zu:

  • fragmentiert
  • strukturiert
  • integriert
  • betriebsrelevant
  • auditfähig

In die Bewertung fließen unter anderem die Vollständigkeit und Aktualität der Informationen ein. Ebenfalls relevant ist, wie gut die Daten in operative Abläufe eingebunden sind und ob sich daraus belastbare Auskünfte für Prüfungen ableiten lassen.

Aus dem Ergebnis ergeben sich unterschiedliche Aufgaben. Bei einem niedrigen Reifegrad stehen zunächst die Zusammenführung vorhandener Informationen, die Migration in geeignete Systeme und die Klärung von Zuständigkeiten im Mittelpunkt. Fortgeschrittene Organisationen müssen dagegen vor allem Schnittstellen, Automatisierung, Reporting und regelmäßige Datenprüfungen verbessern.

Kontinuierliche Pflege statt einmaliger Erfassung

Nach der Evaluation kann FNT Services den Betrieb der Dokumentationsplattform übernehmen. Zum Leistungsumfang gehören laut Unternehmen:

  • laufende Aktualisierung und Qualitätssicherung der Daten
  • Reports zu festgelegten Service- und Qualitätskennzahlen
  • Unterstützung bei internen und externen Audits
  • Betrieb als On-Premises-Lösung oder als Cloud-Service mit europäischer Datenhaltung

Damit zielt das Angebot auf ein Problem, das in vielen IT-Umgebungen besteht: Infrastrukturinformationen liegen verteilt in Managementsystemen, Tabellen und im Erfahrungswissen einzelner Beschäftigter. Fehlen Angaben zu Assets, Verantwortlichkeiten oder technischen Abhängigkeiten, erschwert das nicht nur den Betrieb. Auch die Bewertung von Ausfallfolgen und die Vorbereitung auf Prüfungen werden unsicher.

Wer 2028 nachweisen muss, wie seine Infrastruktur 2026 zusammenhing, kann damit nicht 2027 anfangen.

Alexander Mette, CCO bei FNT Services

Eine nachträgliche Rekonstruktion kann diese Lücken nur begrenzt schließen. Alexander Mette, Chief Commercial Officer (CCO) bei FNT Services, erklärt: „Eine Dokumentation, die erst im Audit entsteht, ist keine Dokumentation, sondern eine Rekonstruktion. Wer 2028 nachweisen muss, wie seine Infrastruktur 2026 zusammenhing, kann damit nicht 2027 anfangen.“

Verantwortung bleibt beim Unternehmen

Der Managed Service soll die Informationsbasis für Nachweise und Prüfungen bereitstellen. Die regulatorische Verantwortung verbleibt jedoch beim jeweiligen Kunden. Das gilt auch für besonders wichtige Einrichtungen, die ihre Risikomanagementmaßnahmen bis Dezember 2028 gegenüber dem BSI nachweisen müssen. Für die Geschäftsleitung kann daraus eine persönliche Haftung entstehen.

FNT setzt daher nicht auf ein abgeschlossenes Dokumentationsprojekt, sondern auf einen dauerhaft betriebenen Service. „Dabei übernehmen wir die laufende Pflege der Daten und lassen uns an vereinbarten Kennzahlen zur Datenqualität messen“, sagt Mette.

Ob das Modell seinen Zweck erfüllt, hängt damit maßgeblich von den definierten Qualitätskennzahlen, den angebundenen Datenquellen und den Zuständigkeiten im Unternehmen ab. Eine Plattform allein beseitigt keine blinden Flecken. Erst kontinuierliche Pflege und überprüfbare Prozesse machen die Dokumentation für Betrieb, Security, Compliance und Audits nutzbar.

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