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Online-Lizenzsimulator

Ein neuer Ansatz bei der Lizenzberatung

| Autor: Dr. Stefan Riedl

Indem virtuelle Maschinen auf die Ziel-Hosts neu verteilt werden, können die Lizenzkosten immer wieder neu berechnet werden.
Indem virtuelle Maschinen auf die Ziel-Hosts neu verteilt werden, können die Lizenzkosten immer wieder neu berechnet werden. (Bild: Metrix Consulting)

Lizenz-Management ist kompliziert und Berater aus dem Umfeld sind teuer. Jörg Henschel, Geschäftsführer bei Metrix Consulting, will mit einem mietbaren Online-Simulator frischen Wind in die Lizenzberatung bringen. Motto: Probieren und immer wieder neu durchrechnen.

Software-Lizenzkosten in Abhängigkeit von der konkreten Ausgestaltung der Serverumgebung ist ein so komplexes Thema, dass es für Außenstehende mitunter als eine Art „Black Box“ wahrgenommen wird. Mit einer auf Monatsbasis mietbaren Online-Lizenzsimulation will Jörg Henschel, Geschäftsführer bei der Lizenzierungsberatung Metrix Consulting, neue Wege beschreiten. „Der Lizenzsimulator adressiert den klassischen Mittelstand und ihre IT-Partner und kann auch von Leuten bedient werden, die nicht so tief in der komplexen Thematik drinstecken“, so Henschel. Auch Nicht-Lizenzierungsprofis sollen ihn nutzen und auf Basis grafischer Auswertungen ihre Lizenzsituation verbessern können.

Input und Output

Als Input benötigt der Simulator eine schematisch vorgegebene Beschreibung der eingesetzten physischen und virtuellen Maschinen. Ferner sind Informationen über die eingesetzte virtuelle Infrastruktur erforderlich. Konkret: Angaben darüber, welche virtuelle Maschine auf welchem Host, und welche Software auf welchem System läuft, erklärt der Lizenzberater. Betrachtet werden in der Simulation ausschließlich Server-Lizenzen, also beispielsweise Lizenzen von Microsoft, IBM, Oracle oder aus dem Linux-Umfeld. Um den Lizenzsimulator zu nutzen, muss keine Software installiert werden, denn es handelt sich um ein Online-Tool, beziehungsweise einen Webservice, der über die Website des Unternehmens erreichbar ist.

In As-a-Service-Manier mietbar

Die Punkte visualisieren Virtualisierungs-Hosts und ihre logische Struktur. Das Verschieben von Virtuellen Maschinen ändert die Farbcodierung, die die Kostensituation widerspiegelt.
Die Punkte visualisieren Virtualisierungs-Hosts und ihre logische Struktur. Das Verschieben von Virtuellen Maschinen ändert die Farbcodierung, die die Kostensituation widerspiegelt. (Bild: Metrix COnsulting)

Der Zugang zum Simulator wird gemietet und abgerechnet in As-a-Service-Manier pro Monat. Henschel erläutert die Preise: „Es gibt zwei Versionen: Die Nutzung der Basis-Version kostet 980 Euro pro Monat zuzüglich Mehrwertsteuer, die Professional-Version 1.980 Euro“. Die beiden Versionen unterscheiden sich hinsichtlich der Anzahl der zu überprüfenden Systeme, die in der Simulation berücksichtigt werden. Liegt ein System mit mehr als 500 einzubeziehenden virtuellen oder physischen Servern vor, ist das ein Fall für die Professional-Version.

Farbcodierungen

Indem virtuelle Maschinen auf die Ziel-Hosts neu verteilt werden, können die Lizenzkosten immer wieder neu berechnet werden.
Indem virtuelle Maschinen auf die Ziel-Hosts neu verteilt werden, können die Lizenzkosten immer wieder neu berechnet werden. (Bild: Metrix Consulting)

In der grafischen Auswertung visualisiert der Simulator das Rechenzentrum. Optimiert wird beispielsweise durch Neuverteilung von Virtuellen Maschinen auf Ziel-Hosts. Farbcodierungen helfen dabei, günstigere Konstellationen zu ermitteln. Bei weiteren Fragen der Nutzer steht ein Consultant zur Verfügung, auch telefonisch per Remote-Session. Die Kosten liegen bei 125 Euro die Stunde. Der Simulator ist seit Januar verfügbar, so Henschel. Voraussichtlich im März wird das Angebot um eine Cloud-Komponente erweitert.

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