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Mit Partnern organisch wachsen Efecte strebt in den deutschen Channel

| Autor: Melanie Staudacher

Vor einigen Wochen startete der Cloud-Software-Anbieter Efecte das erste eigene Channel-Programm in der DACH-Region. Norman Rohde, Country Manager und Vice President bei Efecte, resümiert die ersten Wochen nach dem Launch.

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Norman Rohde ist Country Manager und Vice President bei Efecte.
Norman Rohde ist Country Manager und Vice President bei Efecte.
(Bild: Efecte)

Bereits im Jahr 2015 trat der finnische Anbieter in den deutschen Markt ein und hat mittlerweile für alle 19 IT-Service-Management-Prozesse eine ITIL4-Zertifizierung erhalten. Heute schreitet die Digitalisierung rasanter voran als je zuvor. Ein guter Zeitpunkt für Efecte also, den Vertrieb der Cloud-basierten Service-Management-Lösungen in DACH mit einem Channel-Programm aggressiver voranzutreiben.

ITB: Wie lief der Launch des neuen Channel-Programms?

Rohde: Bereits kurz nach Markteintritt 2015 konnten wir wichtige Kunden und Partner in der DACH-Region gewinnen. Diese werden nun auch am neuen Partnerprogramm partizipieren. Je nach Partner-Level bieten wir verschiedene Trainings an, damit die Partnerunternehmen einen besseren Service für ihre Kunden liefern können. Zudem unterstützen wir sie in den Bereichen Vertrieb, Pre-Sales und Marketing. Bereits wenige Stunden nach dem offiziellen Launch haben sich neue Partner bei uns registriert. Da Endkunden und ihre Anforderungen für Efecte im Mittelpunkt stehen, sind wir darauf bedacht, die neuen Partner zu unterstützen und im Zusammenspiel die Qualität der Projektarbeit sicherzustellen.

ITB: Mit dem Bechtle Systemhaus in Hamburg haben Sie bereits einen namhaften deutschen Partner an Ihrer Seite. Wie beurteilen Sie die Vertriebspartnerschaft bisher?

Rohde: Die Partnerschaft entwickelt sich sehr positiv. Wir haben das Systemhaus nicht nur als Kunden gewonnen sondern auch als renommierten, starken und fähigen Vertriebspartner, der aufgrund seiner hohen technischen Expertise umfassende Beratungsleistungen anbietet und auch die Umsetzung von anspruchsvollen Kundenprojekten leisten kann. Darüber hinaus agiert das Systemhaus als Technologie- und Service-Organisation, die für Kunden auch das IT-Service-Management übernimmt. Dafür kommt unsere Lösung zum Einsatz. Darüber hinaus arbeiten wir auch sehr eng mit weiteren Bechtle-Niederlassungen zusammen und können Synergien aus der Projektarbeit gemeinsam nutzen.

ITB: Welche weiteren Partner konnten Sie für sich gewinnen?

Rohde: Wir haben gegenwärtig sieben weitere Partner – darunter Conet, Magelan und RDS Consulting. Weitere Interessenten durchlaufen gerade unser Autorisierungsverfahren. Selbstverständlich werden wir unser Partnernetzwerk auch weiter ausbauen. Wir sind deshalb auf der Suche nach erfolgreichen Managed Service Providern und IT-Dienstleistern mit Cloud-Kompetenz. Da Kunden unsere hohen Qualitätsstandards schätzen, loten wir sehr genau aus, welche Partner zu uns passen und legen beim Onboarding viel Wert auf intensive Trainings sowie einen umfassenden Wissenstransfer. Dazu nehmen wir uns Zeit und setzen weder auf rasantes Wachstum noch auf kurzfristiges Massengeschäft, sondern wollen gemeinsam mit den passenden Partnern organisch wachsen.

ITB: In den nordischen Ländern haben Sie sich mit Ihren Lösungen bereits etabliert. Warum haben Sie sich dafür entschieden, sich mit dem Partnerprogramm stärker auf den Channel in DACH zu fokussieren?

Rohde: Wir sehen aktuell sehr gute Chancen für unsere Cloud-Plattform in den deutschsprachigen Ländern. Zum einen hat die Corona-Pandemie auch dem traditionellsten Unternehmen sehr deutlich gemacht, wie sehr digitale Geschäftsprozesse helfen, in einer so extremen Krisensituation handlungsfähig zu bleiben. Die Digitalisierung und Automatisierung von Serviceprozessen stehen also jetzt bei deutlich mehr Entscheidern auf der Agenda – und zwar mit einem höheren Stellenwert. Zudem legen immer mehr Organisationen auch beim Service Management großen Wert auf umfassenden Datenschutz. Hier können wir ganz klar punkten, denn unsere Lösung wird ausschließlich in Europa entwickelt, betrieben und gehostet. Sie erfüllt die strengen EU- Anforderungen und ist damit eine echte Alternative zu amerikanischen Anbietern. Für unsere Partner sehen wir hier sehr gute Chancen: Organisationen bauen zur Umsetzung von ITSM-Projekten meist auf externe Unterstützung. Durch unser Partnerprogramm können Managed Service Provider und IT-Dienstleister ihr Produkt-Portfolio um eine leistungsstarke Cloud-Lösung erweitern und erhalten eine ITIL4-zertifizierte Service- und Beratungsinfrastruktur, mit der sie ihren Kunden digitale Services zur Verfügung stellen können. Durch unseren umfassenden Knowhow-Transfer können sie ihre Beratungskompetenzen im Bereich Service Management ausbauen, Projekte effizient umsetzen und ihren Kunden einen exzellenten Service bieten.

ITB: Welche konkreten Mehrwerte bieten Sie Ihren Partnern und wie werden diese bisher angenommen?

Rohde: Efecte gliedert sein Channel-Programm in drei verschiedene Partner-Level: „Registrierung“, „Silber-Partnerschaft“ und „Gold-Partnerschaft“. Die angebotenen Mehrwerte reichen von risikofreiem Provisionsgeschäft über Marketing und Vertriebsunterstützung, über Trainingsangebote bis hin zur Unterstützung bei der Implementierung. Außerdem bieten wir Partnern direkte Kommunikationskanäle zu unseren internen Ressourcen an. Sie werden in regelmäßigen Abständen über Neuerungen im Produkt oder Entwicklungen der Roadmap direkt durch unser Product Management informiert – und können ihre Service- und Vertriebsaktivitäten entsprechend planen. Fast alle Partner, mit denen wir sprechen, wollen ihr Knowhow im Bereich Service Management ausbauen, damit sie entsprechende Projekte eigenständig umsetzen können. Schulungen und ein umfassender Informationsaustausch sind deshalb feste Bestandteile einer jeden Kooperation und finden ihren Höhepunkt in unserer „Gold-Partnerschaft“.

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Über den Autor

 Melanie Staudacher

Melanie Staudacher

Volontärin, Vogel IT-Medien GmbH