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Marktführer entwirren das Standardknäuel
Die Vielzahl an proprietären Standards stellt Unternehmen, die ECM-Systeme verschiedener Anbieter nutzen oder vom einen zum anderen migrieren wollen, bislang vor eine wahre Herkules-Aufgabe. Nun haben EMC, IBM und Microsoft gemeinsam mit Alfresco, Open Text, Oracle und SAP eine Schnittstellenspezifikation entwickelt.
Mit Hilfe von Web-Services und Web-2.0-Schnittstellen soll sie dabei helfen, leichter Inhalte zu migrieren und es Anwendungen gestatten, gemeinsam unterschiedliche Content-Depots, die so genannten Repositories, zu nutzen. Indem die Web-Services und Inhalte von den Repositories abgekoppelt werden, lassen sich Informationen leichter zusammenführen und miteinander verknüpfen. Die Spezifikation der Content Management Interoperability Services (CMIS) wurde bereits bei der Organization for the Advancement of Structured Information Standards (OASIS) eingereicht.
Leitfaden des VOI
Wer über die bestehenden Standards den Überblick behalten will, dem bietet der Verband Organisations- und Informationssysteme (VOI) für 79 Euro einen fast 200 Seiten starken Leitfaden an. Dieser zeigt Vorteile und Schwachstellen der in der DACH-Region gängigen Standards auf. Zur Website des VOI geht es hier.
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