Compliance-Risiken durch Prompts Myra AI Workspace soll KI-Nutzung in Unternehmen absichern

Von Ira Zahorsky 2 min Lesedauer

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Myra Security bündelt mehr als 20 externe und lokal betriebene KI-Modelle in einem Workspace. Eine vorgeschaltete Schutzschicht soll sensible Angaben vor der Übermittlung ersetzen. Rollen, Protokolle und Budgets ergänzen die Plattform.

Im Unternehmen kann ein einfacher Prompt schnell zum Compliance-Risiko werden. Myra AI Workspace soll hier vorbeugen.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Im Unternehmen kann ein einfacher Prompt schnell zum Compliance-Risiko werden. Myra AI Workspace soll hier vorbeugen.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Mehr als 20 KI-Modelle über einen zentralen Zugang: Myra Security will Unternehmen mit dem Myra AI Workspace den kontrollierten Einsatz generativer KI ermöglichen. Die Plattform richtet sich auch an Behörden und Betreiber Kritischer Infrastrukturen. Sie kombiniert eine Chat- und Projektoberfläche mit Regeln für Datenschutz, Modellzugriff und Kosten.

Daten vor der Weitergabe maskieren

Bevor eine Anfrage an ein externes Modell geht, kann die Plattform personenbezogene und vertrauliche Angaben erkennen und durch Platzhalter ersetzen. Das Modell erhält dann die maskierte Anfrage statt der Originaldaten. Die Zuordnung zu den ursprünglichen Werten speichert Myra nach eigenen Angaben in seiner EU-Infrastruktur.

Unternehmen können festlegen, welche Modelle einzelne Mitarbeitende, Teams oder Bereiche verwenden dürfen. Zur Auswahl stehen unter anderem Angebote von OpenAI, Anthropic, Google, DeepSeek und Mistral. Für besonders schutzbedürftige Inhalte bietet Myra zudem die lokal betriebenen Open-Source-Modelle Gemma und Qwen an. Bei deren Nutzung sollen Anfrage und Verarbeitung innerhalb der Myra-Umgebung in der EU bleiben.

„Aus einem einfachen Prompt kann schnell ein Compliance-Risiko werden“, warnt Paul Kaffsack, Geschäftsführer von Myra Security. „Wir haben daher Myra AI Workspace entwickelt, weil sich Produktivität und Sicherheit nicht ausschließen dürfen. Entstanden ist dadurch eine Privacy-First AI, die Schutz nicht nur von Anfang an mitdenkt, sondern auch den souveränen KI-Einsatz ermöglicht.“

Zugriffe und Ausgaben nachvollziehen

Die Plattform kann Anfragen abhängig von Aufgabe, Freigabe und Schutzbedarf an ein geeignetes Modell weiterleiten. Ein Audit-Log hält Zugriffe und Anfragen fest. Budgets lassen sich für die gesamte Organisation sowie für Teams und einzelne Nutzer definieren. Ein Zwischenspeicher für identische Prompts soll wiederholte Anfragen günstiger machen.

Die vertraute Chat- und Projektansicht soll den Einstieg erleichtern und umfangreiche Schulungen vermeiden. Ob die Plattform Datenschutz- und Compliance-Vorgaben erfüllt, hängt in der Praxis auch davon ab, wie Organisationen Regeln, Modellfreigaben und Budgets konfigurieren. Myra stellt dafür zentrale Steuerungsmöglichkeiten bereit.

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