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Business Continuity

Schneider Electric stellt E-Books für MSP und VAR zur Verfügung

Die Herausforderungen von Edge Computing meistern

| Autor: Sylvia Lösel

Wenn an entlegenen Orten Daten gesammelt werden, stellt dies eine besondere Herausforderung für IT-Verantwortliche dar.
Wenn an entlegenen Orten Daten gesammelt werden, stellt dies eine besondere Herausforderung für IT-Verantwortliche dar. (Bild: malp - stock.adobe.com)

Schneider Electric hat mit der Ecostruxure-Plattform bereits seit Längerem eine Analyse-Software im Portfolio, die ihren Charme in Zeiten von Edge Computing nun voll entfalten kann. Der Konzern, der in den unterschiedlichsten Branchen unterwegs ist – vom Smart Home bis hin zu weltweit agierenden Energiekonzernen – hat in diesem Umfeld bereits viel Erfahrung gesammelt und die Erkenntnisse in zwei E-Books zusammengetragen, die für VAR und MSP kostenfrei zur Verfügung stehen.

Edge Computing ist in aller Munde und vielleicht das „Next Big Thing“ der IT-Industrie. Dafür sprechen auch einige Zahlen. Canalys prognostiziert, dass im Jahr 2024 Unternehmen rund 650 Milliarden US-Dollar pro Jahr für die Digitale Transformation ausgeben. IDC schätzt die Zahl der Geräte, die bis 2025 mit dem Internet verbunden sind, auf etwa 80 Milliarden und die Summe, die bereits dieses Jahr für IoT-Projekte investiert wird, auf 745 Milliarden US-Dollar. Die schiere Menge an Daten, die bei diesen Größenordnungen anfallen, die analysiert, strukturiert und gegebenenfalls weiter verwendet werden, sprengt den Rahmen herkömmlicher IT-Strukturen. Daher gilt es neue Wege zu beschreiten, will man lange Latenzzeiten vermeiden, schnelleren Zugang zu relevanten Daten haben und flexibler agieren. An dieser Stelle hat Edge Computing seinen Auftritt und rückt ins Rampenlicht.

Denn im Gegensatz zur Cloud, die große Rechenzentren entstehen ließ, bewegt sich Edge Computing wieder zurück an die Basis, dorthin, wo Applikationen benötigt und Daten erzeugt werden. Es entsteht eine Vielzahl an Micro-Datenzentren, in denen die Flut der anfallenden Daten gesammelt und analysiert wird. Erst nachdem diese „Filter“ durchlaufen sind, werden dann die wirklich relevanten Daten weitergeleitet – mit den oben genannten positiven Effekten hinsichtlich Geschwindigkeit und Internet-Verfügbarkeit.

Sicherheit und Remote Management essenziell

Doch eben gerade wegen der verteilten Strukturen stellt Edge Computing Unternehmen in vielerlei Hinsicht vor neue Herausforderungen. Denn gerade die Micro-Datenzentren in entlegenen Gegenden müssen zuverlässig arbeiten, sicher und robust sein. Dazu kommt, dass meist vor Ort kein oder nur ungenügend ausgebildetes Personal vor Ort ist, das im Bedarfsfall eingreifen kann, sollte es zu Pannen und Ausfällen kommen. 46 Prozent der Unternehmen, die Edge Computing einführen möchten, machen sich vor allem Sorgen hinsichtlich Wartung und Überwachung des Equipments.

Für Systemhäuser und Co. stellen genau diese Sorgen und Herausforderungen das Potenzial für künftige Geschäftsmodelle dar. Deshalb gilt es, sich strukturiert mit dem Thema Edge Computing zu befassen und Modelle für die Umsetzung in den unterschiedlichen Umgebungen zu entwickeln.

Grundsätzlich sollte der Aufbau einer Edge-Infrastruktur auf drei Säulen fußen:

  • standardisierte und effiziente Produkte
  • hoher Standard hinsichtlich physischer Security und Cybersecurity
  • effizientes Remote Management.

Wer sich als MSP oder VAR für dieses neue Feld interessiert, für den hält Schneider Electric zwei kostenfreie, englischsprachige E-Books zum Download bereit. Das eine beschäftigt sich mit den Geschäftschancen für Reseller, das andere mit der Evaluation der Managementlösungen für Edge Computing.

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