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Portaltechnologie
„Es stand sehr schnell fest, dass nur eine geeignete Portaltechnologie in Frage kommen würde, um die Integration unter diesen Voraussetzungen zu meistern“, so Mandelbaum weiter. Der zentrale Aspekt dieser Technologie ist die Integration von Applikationen und deren einheitliche Präsentation für den Nutzer. Nicht zuletzt würde ein Portal auch die Möglichkeit bieten, individuelle Wünsche zu berücksichtigen. Da die Integrationsinitiative der Hochbahn einen deutlichen Nutzen für die Mitarbeiter bringen sollte, wurden diese bereits in der Konzeptphase mit eingebunden. In Workshops erläuterten sie ihre Vorstellungen von dem neuen System und lieferten wertvolle Anregungen, wie etwa die Dienstkleidung durch ein Online-Bestellsystem zu beantragen oder einen Info-Service zur Verkehrslage einzurichten.
Für die Auswahl unterzogen die IT-Mitarbeiter der Hamburger Hochbahn und die Systemintegratoren von Maxence mehrere Produkte einer genauen Prüfung. Zur Auswahl standen die Portale der wichtigsten Softwarehersteller: das SAP-NetWeaver-Portal, der Microsoft Sharepoint Portal Server und das IBM Websphere Portal.
Die Entscheidung fiel aus mehreren Gründen auf IBM: Im Websphere Portal sah man den Kollaborations- und Kommunikationsgedanken am besten verwirklicht. Verschiedene Funktionen wie moderierte Chats mit dem Vorstand, Foren und sogar Mitarbeiter-Fernsehen ließen sich am besten mit der IBM-Technologie integrieren. Der Grund dafür liegt vor allem in IBMs Strategie, konsequent auf Standards zu setzen und das System für möglichst viele unterschiedliche Technologien offen zu halten. „IBM bot mit dem Websphere Portal das umfassendste, offenste und funktionsreichste Paket an“, so Markus Mandelbaum.
Umstieg in Teilschritten
In der ersten Phase des Projekts brachte das Team die Hochbahn-Webseite – das Kundenportal – auf die Web-Content-Management-Plattform. Das Lotus-Web-Content-Management bot dabei die Möglichkeit, die unterschiedlichen Ausprägungen im Kundenportal einheitlich zu verwalten. Danach wurde das Mitarbeiterportal vorbereitet. Neben den vielseitigen Kollaborations- und Kommunikationsfunktionen sollte es die Mitarbeiter auch kräftig bei den Geschäftsprozessen unterstützen, wie etwa bei der Urlaubsbeantragung, der Anmeldungen zur Weiterbildung oder der Einsatzplanung.
Wie das System ausgelegt wurde und welchen Nutzen es konkret erbrachte, lesen Sie auf der nächsten Seite.
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