Früh begeistern, langfristig binden
Warum der Girls‘Day allein nicht ausreicht

Von Agnes Panjas 9 min Lesedauer

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Die IT sucht verzweifelt Fachkräfte, doch Frauen sind eher unterrepräsentiert. Cisco, SAP, Oracle, Cancom und Netgo zeigen am Girls‘Day 2026, wie sie Mädchen frühzeitig für Tech begeistern wollen – und wie Frauenförderung auch langfristig gelingt.

Von der Entdeckerin zur Gestalterin: Der Girls‘Day ebnet im Idealfall den Weg für die nächste Generation von IT-Expertinnen.(Bild:  Canva / KI-generiert)
Von der Entdeckerin zur Gestalterin: Der Girls‘Day ebnet im Idealfall den Weg für die nächste Generation von IT-Expertinnen.
(Bild: Canva / KI-generiert)

Der Fachkräftemangel in der IT-Branche ist dramatisch: Während 109.000 Stellen unbesetzt bleiben, liegt der Frauenanteil laut der Bundesagentur für Arbeit unter IT-Fachkräften bei gerade einmal 17 Prozent. Damit ist klar: Die IT-Branche hat ein Diversitätsproblem – und damit auch ein Fachkräfteproblem.

Der Girls‘Day am 23. April 2026 setzt genau hier an. Er öffnet Schülerinnen einmal im Jahr die Türen zu Unternehmen und kann dadurch Einblicke in technische Berufe geben. Wie dies konkret aussehen kann, zeigen der Softwarekonzern SAP, die IT-Technologieunternehmen Oracle und Cisco Deutschland sowie die IT-Dienstleister Cancom und Netgo im Folgenden auf. Die fünf Unternehmen aus der Branche gehen dabei auch darauf ein, wo die Hürden beim Recruiting weiblicher Nachwuchstalente liegen, und stellen zudem Förderkonzepte vor, die über den eintägigen Aktionstag hinausgehen.