Vom klassischen Ingenieurbüro zum Smart-Home-Berater Devolo-Partner IFT: „Die Zukunft spricht IP“

Autor Sarah Gandorfer

Bei der Umsetzung seiner Konzepte für smarte Gebäude setzt IFT auf die Produkte von Devolo. IT-BUSINESS sprach mit Jochen Quick, Senior Consultant und Technischer Architekt bei IFT.

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Jochen Quick, Senior Consultant und Technischer Architekt beim IFT Institut für Telekommunikation
Jochen Quick, Senior Consultant und Technischer Architekt beim IFT Institut für Telekommunikation
(Bild: IFT)

ITB: Das IFT – Institut für Telekommunikation hat sich als Beratungsunternehmen auf smarte Gebäudetechnik spezialisiert. Was hebt Ihr Unternehmen vom Wettbewerb ab?

Quick: Wir haben uns 1988 aus einem klassischen Ingenieurbüro heraus entwickelt. Alle Mitarbeiter des IFT haben zudem einen technischen Background. Von der Konzipierung eines bestehenden oder neuen Gebäudes über die Baubegleitung bis zur technischen Abnahme sind wir Ansprechpartner für unsere Kunden. Derzeit planen wir neben komplexen Industrieprojekten sehr viele Smart Buildings und Smart Hotels. Bei der verbauten Technik geht es um Sicherheit Multimedia, EDV, Telekommunikation, Gebäude-Energiesanierung und -Sicherheit.

ITB: Was braucht es, um das alles unter einen Hut zu bekommen?

Quick: IFT setzt auf IP-Netzwerke, da wir sicher sind, dass die Zukunft IP spricht. Deshalb arbeiten wir auch mit Herstellern wie beispielsweise Devolo, AVM oder Digitalstrom zusammen. Von unseren Partnern verbauen wir nicht nur die Produkte bei unseren Kunden, sondern haben diese auch bei uns im Unternehmen im Einsatz. Heutzutage braucht es für jedes Projekt eine individuelle Lösungen. Wir können nicht wie früher „nur“ eine Telefonanlage oder ein Netzwerk planen. Wir integrieren mittlerweile in eine Tiefe hinein, die Gewerke übergreifend ist: Von der Heizungssteuerung über die Sicherheitstechnik bis hin zur Beleuchtungstechnik.

ITB: Wenn Sie sagen, es braucht individuelle Lösungen, inwiefern unterstützt Sie da Devolo?

Quick: Devolo hat unter anderem einen Netzwerkadapter, der in verschiedenen Netzwerkstrukturen agieren kann. Wenn also in einen Gebäude eine Zwei-Draht-, Coax- oder gute 230V-Verkabelung vorhanden ist, kann von uns jede dieser Infrastrukturen in ein IP-Netzwerk integriert werden. Das ist einfacher, als weitere Leitungen zu verlegen. Zudem hat Devolo eine gute Lösung für Sat-IP-Streaming. Diese wird direkt an die Sat-Anlage angeschlossen, so dass ohne Coax-Kabel (TV-Kabel) über IP-fähige Geräte das Signal entschlüsselt werden kann.

ITB: Und wie sieht es von der menschlichen Seite bei dem Aachener Hersteller aus?

Quick: Die Betreuung durch Devolo ist sehr gut. In unseren Smart-Office-Umgebungen sind wir auch Live-Tester der Hard- und Software von Devolo. Hieraus ergeben sich Applikationsergänzungen sowie Applikationsverbesserungen worauf bei Devolo immer schnell reagiert wird. Diese kurze Reaktionszeit wird meiner Meinung unter anderem dadurch gefördert, dass der Hersteller seinen Sitz in Deutschland hat. Wir haben auch oftmals mit anderen Hersteller zu tun, wo dies leider nicht so problemlos funktioniert.

ITB: Wie sieht die Eigennutzung aus?

Quick: Neben unserem Hauptsitz in Hamburg, haben wir ein neues Smart Office in Jengen, das im Juni in Vollbetrieb geht. Dort haben wir aktuell 60 IP-Adressen – soviel haben manche größere Firmen nicht. Generell arbeiten wir darauf hin, dass alle Hersteller von Smart-Home-Technologien standardmäßig IP nutzen. Zudem braucht es eine stabile Breitbandverbindung, um größere Datenmengen zu transportieren.

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