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Der Home Server soll als einfach zu bedienende Gesamtlösung angeboten werden. Eine Reihe von Hardware-Herstellern hat bereits die passenden Konzepte ausgearbeitet oder die fertigen Home Server im Sortiment.
Von Chiligreen kommt der Homemaster DH, der bereits verfügbar ist. Dieser bietet unter anderem einen VGA-Ausgang und kann daher auch direkt mit einem Monitor verbunden werden. Als Verkaufspreise empfiehlt der Hersteller 579 Euro für die Einstiegsvariante des PCs.
Fujitsu Siemens Computers plant für Dezember die Auslieferung des Scaleo Home Servers. Ab Werk stecken darin zwei Festplatten mit jeweils 250 Gigabyte Kapazität. Eine Besonderheit bildet das vom Unternehmen entwickelte Powermanagement: Nach Art des Outlook-Kalenders lassen sich hier die Zeiten festlegen, zu denen der Home Server arbeitet. Nachts zum Beispiel kann er automatisch in den Strom sparenden Ruhezustand versetzt werden.
Piranha Home Server heißt die Lösung, die Leo für die Privathaushalte im Petto hat. Er soll bereits verfügbar sein und lüfterlos arbeiten. Als Verkaufspreis gibt das Unternehmen 799 Euro an. Für den Home Server bietet Leo zudem ein Add-on-Gehäuse, in dem zusätzliche Festplatten oder auch ein optisches Laufwerk untergebracht werden können.
Maxdata hat die Chance beim Schopf gepackt und die jüngst für Consumer belebte Marke Belinea um das o.center erweitert. In dem weißen Gehäuse lassen sich bis zu vier Festplatten unterbringen, die leicht über die Front zugänglich sind. Der Rechner arbeitet mit einem AMD-LE100-Prozessor und 500 MegabyteRAM. Zwei Lüfter sorgen für die Kühlung des Rechners ohne dabei zu laut zu sein. Das o.center soll im Dezember verfügbar sein und den Kunden 499 Euro kosten. Jan Schneider, Leiter der Business Unit PC bei Maxdata, ist vom Konzept des Home Server überzeugt, sieht die Lösung aber derzeit noch als Nischenprodukt. Daher rechnet er zunächst auch nicht mit großen Stückzahlen, die in die privaten Haushalte wandern. Mittelfristig wird sich das Konzept aber durchsetzen, ist sich Schneider sicher.
Noch vor dem Jahresende will auch Medion mit einem eigenen Home Server auf dem Markt sein. Dieser soll knapp 600 Euro kosten und mit bis zu vier Festplatten bestückt werden können.
Tarox ist bereits seit einiger Zeit mit Media Center PCs erfolgreich auf dem Markt und ergänzt nun das Portfolio zusätzlich um den Tarox Connect Windows Home Server 5000. Dieser fällt im Vergleich zu den Mitbewerbern mit einem empfohlenen Verkaufspreis von knapp 1.000 Euro aus dem Rahmen. Aber auch auf Seiten der Ausstattung hat sich der Hersteller ein paar Freiheiten gegönnt. Während zum Beispiel von Microsoft-Seite kein optisches Laufwerk im Home Server vorgesehen ist, liefert Tarox seinen Rechner mit einem DVD-Brenner aus. Uwe Hüfner, Leiter des Produktmanagements bei Tarox, betont, dass die erfolgreiche Vermarktung des Home Servers von der intensiven Beratung der Kunden abhängt. Fachhändler können daher mit zusätzlichen Services Umsatz generieren, wenn sie den Rechner zum Beispiel beim Kunden installieren und die Vernetzung der PCs vornehmen.
Im ersten Quartal 2008 will zudem Hewlett-Packard sein Portfolio um einen eigenen Home Server erweitern.
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