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Flex on Demand Dell führt neues Pricing-Programm ein

Autor: Melanie Staudacher

Um eine verbrauchsbasierte und flexible Nutzung von Infrastruktur-Lösungen in Unternehmen zu vermarkten, hat Dell ein neues Preismodell für den Channel entwickelt. Die Partner erhalten je nach gewählter Option verschieden hohe Provisionen.

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Dell belohnt Channel-Partner für die Vermarktung von Flex-on-Demand-Produkten nach einem neuen Pricing-Modell.
Dell belohnt Channel-Partner für die Vermarktung von Flex-on-Demand-Produkten nach einem neuen Pricing-Modell.
(Bild: sasun Bughdaryan - stock.adobe.com)

Mit Flex on Demand (FoD) will Dell Technologies die Wirtschaftlichkeit der Cloud-Plattform verbessern. Dafür stellt eine Hybrid Cloud die Flexibilität einer Public Cloud On Premises bereit, was die Auslastung optimieren soll. Server-, Storage-, ausgewählte HCI- und PowerOne CI-Lösungen sowie integrierte Data Protection Appliances werden beim Kunden inklusive eines Puffers für Lastspitzen installiert. Der Vorteil ist, dass die Kunden nicht für die Bereitstellung der Pufferkapazität zahlen, sondern lediglich für die Inanspruchnahme, also nur die Menge, die sie tatsächlich davon nutzen.

Wie funktioniert das Modell für den Channel?

Für die Vermarktung von FoD bietet Dell den Partnern zwei Möglichkeiten: die Referral- und die Reseller-Option. Die erste Variante richtet sich an alle Partnerstufen, in denen diese als reine Vermittler für FoD-Lösungen agieren. Dafür erhält der Partner eine einmalige Provision, die sich nach dem Umfang der fixierten Basiskapazität des Kunden richtet. Für Server beträgt die Provision zehn Prozent, für alle anderen FoD-Lösungen 20 Prozent.

Titanium und Global Alliance Partner haben mit der Reseller-Option die Möglichkeit, selbst als FoD-Anbieter zu fungieren und eigene Value Add Services anzubieten. Dabei übernimmt der Partner das gesamte Handling der Rechnungsstellung. Dafür können sie neben der Provision auf die Basiskapazität auch eine Vergütung auf die Nutzung der tatsächlich in Anspruch genommenen Pufferkapazität erheben. In beiden Varianten übernimmt Dell die Messung der Kapazitätsnutzung.

Die mit FoD-Angeboten erzielten Umsätze sind für Partner direkt im Partnerprogramm wirksam. Generell wird für beide Optionen der generierte Umsatz berücksichtigt und wird somit zu den Umsatzvereinbarungen und Vergütungszielen innerhalb der jeweiligen Partnerstufe hinzugerechnet. Außerdem steht dem Channel eine Liste mit bereits freigegebenen Preisen für typische FoD-Konfigurationen zur Verfügung, um die Angebotsphase und den Bestell- und Bereitstellungsvorgang zu beschleunigen.

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Über den Autor

 Melanie Staudacher

Melanie Staudacher

Volontärin, Vogel IT-Medien GmbH