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Netapp Astra Daten-Management für Kubernetes

| Redakteur: Ulrike Ostler

Gemeinsam mit der Kubernetes-Community entwickelt Netapp im Rahmen des Projekts „Astra“ eine softwaredefinierte Plattform für applikationsintegrierte Datenservices. Ziel sei es, „die stabilste, benutzerfreundlichste Speicher- und Daten-Services-Plattform der Enterprise-Klasse für Kubernetes zu sein, die sowohl Applikations- als auch Datenübertragungen für zustandsorientierte Applikationen ermöglicht“, so Netapp.

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Per aspera ad astra (durch den Staub zu den Sternen) – Die Bezeichnung Astra steht für eine deutsche Biermarke, für eine Rockband, für eine Buchungsmaschine, eine Trägerrakete und sogar für eine russische Linux-Distribution. Jetzt aber soll es auch eine Plattform für Cloud-Native-Datenservices sein.
Per aspera ad astra (durch den Staub zu den Sternen) – Die Bezeichnung Astra steht für eine deutsche Biermarke, für eine Rockband, für eine Buchungsmaschine, eine Trägerrakete und sogar für eine russische Linux-Distribution. Jetzt aber soll es auch eine Plattform für Cloud-Native-Datenservices sein.
(Bild: 272447 auf Pixabay)

Kubernetes verbreitet sich rasant, ein Unternehmen nach dem anderen führt die Container-Orchestrierung ein. Doch laut Netapp fehlen vielen zuverlässige Daten- und Anwendungsdienste. Sie stünden vor der Herausforderung, die Anwendungsdaten so flexibel zu gestalten, wie es die Applikationen selbst in Kubernetes sind.

Um die Standards zu erfüllen, die CIOs erwarten, müssen IT-Teams und Site Reliability Engineers daher einen Weg finden, Daten mithilfe von Cloud-Storage- und Data-Services der Enterprise-Klasse zu speichern, zu verwalten, zu schützen und zu replizieren – sowohl für zustandslose als auch für zustandsbehaftete Cloud-native Applikationen.

Im Projekt Astra wird gemeinsam mit Entwicklern und Betriebsleitern von Kubernetes eine Lösung speziell für deren Anforderungen entwickelt. Astra soll die Lücke zu schließen, die sich aus der momentanen Beliebtheit von Containern auf der einen Seite und Nutzererfahrung und -fähigkeiten sowie tatsächliche und umfassende Portabilität auf der anderen Seite ergibt. Die Vorstellung seitens Netapp für das Projekt Astra ist, dass Unternehmen künftig nahtlos mit der von ihnen gewählten Kubernetes-Distribution in jeder beliebigen Cloud arbeiten können.

Die geplante Plattform

Die zugrundeliegende Technologie wird von den Netapp-Public-Cloud-Partnern bereitgestellt. Diese sollen durch Kubernetes-eigene Integrationen von Daten-Services mit Applikationen erweitert werden. Das Benutzererlebnis soll sich verbessern und das Versprechen von Kubernetes auf datenintensive Workloads ausweiten. Letztlich soll die Plattform Unternehmen bei Folgendem unterstützen:

  • Anwendungen mit dem Kubernetes-System ihrer Wahl zu nutzen: Egal ob On-Premises oder in einer beliebigen Cloud,
  • Anwendungen und die Datenverwaltung zu integrieren und zu vereinheitlichen,
  • von Netapp-Expertise im Bereich Daten und Kubernetes zu profitieren, die sowohl als Service als auch als integrierte Funktionen bereitgestellt wird - Netapp verfügt über große Erfahrung, Kunden dabei zu unterstützen, Petabytes von Container-Daten mit dem hauseigenen Tool „Trident“ und mit Kubernetes-Services zu managen -,
  • die Kompatibilität für alle Workloads sicherzustellen, einschließlich zustandsorientierter, datenintensiver Anwendungen.

Anthony Lye, Senior Vice President and General Manager der Cloud Data Services Business Unit bei Netapp, führt aus: „Wir gehen eine entscheidende und langfristige Bindung ein, um die Datenherausforderungen von Kubernetes anzugehen, gemeinsam mit den Communities und Plattformen, die Kubernetes nutzen. Das Projekt Astra wird eine softwaredefinierte Architektur und eine Reihe von Tools bereitstellen, die sich in jede Kubernetes Distributions- und Management-Umgebung integrieren lassen.“ Der Fokus liegt somit insbesondere auf Entwicklern und Betriebsleitern, die heute bereits mit Containern innovativ arbeiten.

Wer will dabei sein?

Eric Han, Vice President of Product Management für Netapps Cloud Data Services Business Unit, setzt hinzu: „Als erster Produktmanager von Kubernetes auf Google bereits seit 2014 freue ich mich sehr, bei Netapp zu sein – vor allem jetzt, wo wir weiterhin führend dabei sind, die sehr realen Herausforderungen anzugehen, vor denen Unternehmen stehen. Mich hat das Potenzial von Kubernetes inspiriert, IT-Dienstleistungen zu verändern – und die Leidenschaft der Community dahinter, die dazu beigetragen hat, Kubernetes zu seiner heutigen Bedeutung zu verhelfen.“

Kubernetes-Entwickler und Betriebsleiter, die an einer Teilnahme interessiert sind, können sich bei Netapp für das Projekt Astra melden. derzeit ist das Projekt als Technologievorschau verfügbar. Es besteht demnach keine Garantie, dass alle Funktionen in einem zukünftigen Produkt allgemein verfügbar sind.

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