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HP Omen Gaming-Hardware

Das gute Omen für Gamer

| Autor: Klaus Länger

Die eGPU-Box Omen Accelerator, der auch als VR-Rucksackrechner dienende Omen X Compact Desktop und der schnelle 27-Zoll-Monitor sind alle im typischen Omen-Design gehalten.
Die eGPU-Box Omen Accelerator, der auch als VR-Rucksackrechner dienende Omen X Compact Desktop und der schnelle 27-Zoll-Monitor sind alle im typischen Omen-Design gehalten. (Bild: HP)

HP baut sein Gaming-Portfolio weiter aus. Neben einem Gaming-Tower und passenden Monitoren gibt es auch innovative Hardware wie einen Rucksackrechner oder eine externe GPU-Box mit Thunderbolt 3 für Notebooks.

Fast alle PC-Hersteller bedienen den Gaming-Sektor mit eigenen Marken. Bei HP läuft die Spiele-Hardware unter der Bezeichnung „Omen by HP”. Im Vorfeld der US-Spielemesse E3 bringt der Hersteller etliche neue Omen-Produkte auf den Markt. Neben zwei Notebooks, die wir in einem anderen Beitrag vorstellen, erweitert die Firma ihr Angebot um einen Gaming-PC mit AMD- oder Intel-CPU, zwei Monitore mit 27 und 25 Zoll sowie Gaming-Peripherie. Aus dem Rahmen gewöhnlicher Spiele-Hardware fallen zwei Produkte: Der auch als VR-Rucksack taugliche Omen X Compact Desktop und die externe Grafikkarten-Box Omen HP Accelerator mit Thunderbolt-3-Anschluss für die Verbindung zu Notebook oder Mini-PC mit der betreffenden Schnittstelle.

Kompakter Gamer für VR-Anwendungen

VR-Brillen für PC-Spiele benötigen einen starken Rechner, mit dem sie über diverse Kabel verbunden sind. Das schränkt die Bewegungsfreiheit beim Spielen erheblich ein, wenn herkömmliche Desktop-PCs oder Notebooks verwendet werden. Frei bewegen können sich dagegen VR-Brillen-Nutzer mit dem Omen X Compact Desktop, der auch wie ein Rucksack auf dem Rücken getragen werden kann. Ähnliche Rucksack-Rechner gibt es von Schenker, MSI und Zotac. Beim Omen X Compact Desktop gehört eine Docking-Station zur Grundausstattung, mit der sich der schlanke Rechner schnell auch als Desktop-PC nutzen lässt. Zudem gehören insgesamt vier Akkus und eine Ladestation zum Lieferumfang, damit Nutzer zwei Akkus laden können, während die anderen beiden in Gebrauch sind. Der Rechner basiert auf einem Intel Core i7 der Kaby-Lake-Generation mit offenem Multiplikator sowie einer ab Werk übertakteten Geforce-GTX-1080-Grafikkarte. Der Omen X Compact Desktop soll inklusive dem speziellen Backpack im August in den Handel kommen. Der Startpreis soll bei 3.299 Euro (UVP) liegen.

Omen Desktop: Größer und günstiger

Einen „ausgewachsenen” Gaming-Tower bringt HP unter dem Namen Omen Desktop auf den Markt. Ihn wird es nicht nur mit der Kombination aus Intel Core i5 oder Core i7 und Nvidia-Grafikkarte geben, sondern auch mit AMD-Ryzen-Prozessor und AMD-Grafikkarte. Bei der GPU-Ausstattung bilden jeweils zwei Nvidia Geforce GTX 1080 im SLI-Modus oder zwei AMD Radon RX 580 im Crossfire-Verbund die Top-Ausstattung. HP bietet die Tower auch mit Wasserkühlung an. Zudem sind verschiedene Massenspeicher-Varianten verfügbar, darunter auch PCIe-SSDs. Für HDDs stehen zwei von außen zugängliche Einschübe bereit. Über eine eigene Windows-Software lässt sich der Rechner übertakten oder Spielen kann beim Netzwerkzugriff Priorität eingeräumt werden. Der Omen Desktop soll noch im Juni zu einem Preis ab 999 Euro (UVP) verfügbar sein.

Mit dem Omen Keyboard 1100 und der Omen Mouse 600 bietet HP eine mechanische Gaming-Tastatur mit Anti-Ghosting und eine Maus mit individualisierbarem Gewicht an.

Passende Monitore gibt es mit dem Omen by HP 25 und Omen by HP 27. Der 25-Zöller mit Full-HD-Auflösung und 144 Hz Bildwiederholrate unterstützt FreeSync und soll eine Reaktionszeit von einer Millisekunde ermöglichen. Das 27 Zoll große QHD-Display soll sogar eine Bildwiederholrate von 165 Hz sowie eine Reaktionszeit von 1,8 ms liefern. Der Omen by HP 27 unterstützt Nvidia G-Sync. Die Preise für die Monitore gibt der Hersteller mit 319 Euro (UVP) für den Omen by HP 25 und 849 Euro (UVP) für den Omen by HP 27 an.

Grafikkartenbox mit Thunderbolt 3

Die Thunderbolt-3-Schnittstelle führt vier PCI-Express-Lanes durch und kann so für die externe Anbindung von Grafikkarten verwendet werden. Diese Technik nutzt HP für den Omen Accelerator, eine Grafikkartenbox mit 500-Watt-Netzteil, die damit auch leistungsfähige AMD- oder Nvidia-Grafikkarten für Notebooks oder Mini-PCs mit Thunderbolt-3-Port nutzbar machen kann. Das Netzteil kann angeschlossene Notebooks auch gleich mit Strom versorgen. Es stellt bis zu 60 Watt bereit. In dem Accelerator ist zudem Platz für ein 2,5-Zoll-SATA-Laufwerk, das dann auch via Thunderbolt angebunden ist. Weiter sind vier USB-3.0-Ports, eine USB-Typ-C-Schnittstelle und ein RJ-45-LAN-Port vorhanden, die aus der Box eine Docking-Station machen. Ohne Grafikkarte soll der Omen Accelerator 299 Euro (UVP) kosten, ein im Vergleich zu vergleichbaren Produkten günstiger Preis.

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