Canon EOS R7 und EOS R10 Coole Canon-Kameras für ambitionierte Hobbyfotografen

Von Margrit Lingner

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Canon hat mit der EOS R7 und der EOS R10 die ersten spiegellosen Mittelklassekameras für das EOS-R-System vorgestellt. Die kompakten Kameras sollen sich unter anderem durch herausragende Geschwindigkeit und einen präzisen Autofokus auszeichnen.

Canon hat mit der EOS R7 und der EOS R10 zwei kompakte, spiegellose APS-C-Kameras vorgestellt, die sich vor allem für Natur- und Sportfotografie eignen.
Canon hat mit der EOS R7 und der EOS R10 zwei kompakte, spiegellose APS-C-Kameras vorgestellt, die sich vor allem für Natur- und Sportfotografie eignen.
(Bild: Canon )

Mit der EOS R7 und der EOS R10 präsentiert Canon die ersten spiegellosen APS-C-Kameras (Advaced Photo System – Classic) für das EOS R System. Dabei soll sich die kompakte EOS R10 als leistungsstarker Allrounder vor allem mit hoher Foto- und Videoleistung für die Lifestyle-Fotografie auszeichnen. Die EOS R7 punktet laut Canon durch Schnelligkeit und einen präzisen Autofokus. Außerdem hat der Kamera-Spezialist zwei RF-S Objektive vorgestellt, das RF-S 18-45 mm F4.5-6.3 IS STM und das RF-S 18-150 mm F3.5-6.3 IS STM.

Die beiden Kameras arbeiten im Wesentlichen mit der intelligente Autofokus-Technologie der Canon Vollformat-Modelle. So sollen selbst dynamische Motive wie Sportler oder Tiere erkannt und mit präziser Kopf-, Gesichts- und Augenerkennung über 100% der Sensorfläche verfolgt werden. Der Autofokus funktioniert laut Hersteller auch bei schlechten Lichtverhältnissen (mit bis zu -5 LW bzw. -4 LW). Sowohl die EOS R7 als auch die EOS R10 verfügen über Touch & Drag AF. Zudem kommt bei der EOS R7 eine Kombination aus Wahlrad und AF-Multi-Controller (Joystick) zum Einsatz. Das soll eine schnelle, einfache Steuerung bei Aufnahme und Wiedergabe von Fotos und Videos ermöglichen.

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Beide Kameras verfügen über den schnellsten mechanischen Verschluss aller APS-C EOS Kameras mit 15 Bilder/s sowie über einen elektronischen Verschluss mit 30 bzw. 23 Bilder/s. Zudem bietet die EOS R7 eine mechanische Verschlusszeit von maximal 1/8.000 Sekunde und eine elektronische Verschlusszeit von maximal 1/16.000 Sekunde. So lassen sich schnell bewegende Motive in der Bewegung einfrieren. Ausgestattet sind die Kameras mit dem DIGIC X Prozessor. Der sorgt unter anderem dafür, dass im so genannten RAW-Burst-Modus bis zu 30 RAW-Bilder pro Sekunde aufgenommen werden können.

Praktische Funktionen

Zum ersten Mal bei EOS Kameras setzt Canon das IS-System ein, um den Horizont zu nivellieren, wenn die Funktion „Automatische Wasserwaage“ aktiviert ist. Es wurde zudem ein neuer Panoramamodus integriert, der die Nivellierungsfunktion ebenfalls nutzt, um Verwacklungen bei der Schwenkbewegung auszugleichen. Außerdem sollen die neu entwickelten 32,5- und 24,2-Megapixel-APS-C-Sensoren der EOS R7 und EOS R10 eine im Vergleich zum Vollformat größere Reichweite bieten und auch aus der Entfernung scharfe Bilder liefern. Der Digital Lens Optimizer liefert laut Hersteller automatisch die besten kamerainternen JPEGs und korrigiert Abbildungsfehler ohne Verlust der Aufnahmeleistung.

Videos zeichnen die EOS R7 und EOS R10 in 4K auf (mit 60p oder 30p); erstellt werden sie von den 7K- bzw. 6K-Sensordaten per Oversampling, um die bestmögliche Bildqualität zu erzielen. Die EOS R7 verfügt über einen zusätzlichen 4K 60p Crop-Modus, um die Reichweite weiter zu erhöhen. Während die EOS R7 bis zu sechs Stunden 4K-Videos aufzeichnen kann, hält die EOS R10 bis zu zwei Stunden durch. Beide Kameras unterstützen außerdem Filmaufnahmen im Hochformat.

Praktische Konnektivität

Der elektronische Sucher mit 2,36 Millionen Bildpunkten bietet einen OVF-Simulationsmodus. Und individuell konfigurierbare Wahlräder sowie ein dreh- und schwenkbares LCD erlauben eine nahtlose Bedienung. Dabei verfügt die EOS R7 über einen Sucher mit 1,15-facher Vergrößerung. Bei der EOS R10 ist für Aufnahmen in dunkleren Umgebungen ein Blitz integriert. Mit zwei UHS-II-Kartenslots unterstützt die EOS R7 auch sofortige Sicherungskopien, die getrennte Speicherung von Fotos und Videos oder die Aufzeichnung unterschiedlicher Formate auf jeder Karte.

Zum schnellen Speichern und Sortieren des Bildmaterials verfügen die neuen Canon-Kameras über WLAN mit Bluetooth. Inhalte lassen sich über image.canon übertragen. Zudem sorgt ein Clean HDMI-Ausgang für optimales Streaming.

Ferner sind die EOS R7 und EOS R10 sind mit dem neuen Multifunktions-Zubehörschuh ausgestattet, der die Stromversorgung und die schnelle Kommunikation für Zubehör ermöglicht.

Für die beiden Kameras stehen zahlreiche RF-Objektive von Canon bereit. Mit Adaptern lassen sich außerdem EF und EF-S Objektive verwenden. Außerdem hat Canon mit dem RF-S 18-45mm F4.5-6.3 IS STM und dem RF-S 18-150mm F3.5-6.3 IS STM zwei neue Objektive auf den Markt gebracht. Dabei ist das RF-S 18-45mm F4.5-6.3 IS STM ein ideales Mehrzweckobjektiv, dass sich dank seiner kompakten und einfahrbaren Bauweise auch für unterwegs eignet – es wiegt lediglich 13g. Das RF-S 18-150mm F3.5-6.3 IS STM bringt 31g auf die Waage.

Die EOS R7 und die EOS R10 selbst wiegen (mit Akku und Karte) ebenfalls nur 612 g bzw. 429 g sind so kompakter und leichter als vergleichbare DSLR-Objektiv-Kombinationen.

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Erhältlich ist die Canon EOS R7 ab Juni 2022 zu einer UVP von 1.499 Euro (Body). Die EOS R10 (Body) soll ab Juli 2022 verfügbar sein und 979 Euro (UVP) kosten.

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