Mehr Anreize und neue Spezialisierungen Cohesity baut Aspire-Partnerprogramm aus

Von Heidi Schuster 2 min Lesedauer

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Cohesity überarbeitet sein Aspire-Partnerprogramm: Neue Spezialisierungen, höhere Rabatte und weniger Trainingsaufwand sollen Partner beim Ausbau von Services, Cyberresilienz-Angeboten und wiederkehrenden Umsätzen unterstützen.

Mit neuen Spezialisierungen, höheren Anreizen und vereinfachten Qualifizierungsanforderungen will Cohesity die Zusammenarbeit mit seinen Channel-Partnern ausbauen.(Bild:  ChatGPT / KI-generiert)
Mit neuen Spezialisierungen, höheren Anreizen und vereinfachten Qualifizierungsanforderungen will Cohesity die Zusammenarbeit mit seinen Channel-Partnern ausbauen.
(Bild: ChatGPT / KI-generiert)

Der Datensicherheitsanbieter Cohesity führt neue Spezialisierungen im Aspire Global Partner Program ein, baut finanzielle Anreize aus und vereinfacht in der EU die Anforderungen an Training und Zertifizierung. Damit sollen Partner insbesondere beim Aufbau von Services und wiederkehrenden Umsätzen unterstützt werden.

Das aktualisierte Partnerprogramm ist zum 1. August 2026 und damit zum Beginn des Cohesity-Geschäftsjahres 2027 gestartet. Im Mittelpunkt stehen Änderungen bei Incentives, Qualifizierung und Services. Nach Angaben des Herstellers basiert die Überarbeitung unter anderem auf Rückmeldungen aus dem Channel.

„Wir entwickeln unser Aspire-Partnerprogramm auf Basis des direkten Feedbacks unserer Partner kontinuierlich weiter, wobei die Schwerpunkte auf reibungsloser Geschäftsabwicklung, erstklassigen finanziellen Anreizen, Transparenz und einer engen Abstimmung mit dem Außendienst liegen“, erklärt Seb Fitzjohn, Vice President Partner Channel Sales und GTM Europa bei Cohesity.

Mehr Anreize für das Partnergeschäft

Bei den finanziellen Anreizen weitet Cohesity unter anderem die Opportunity-Rabatte aus. Diese gelten künftig sowohl für gemeinsam mit dem Hersteller bearbeitete Deals als auch für von Partnern vermittelte Geschäftschancen. Prämien für Neu- und Folgegeschäft bleiben über die Deal-Registrierung verfügbar.

Gleichzeitig vereinfacht der Anbieter einige Voraussetzungen. So müssen Vertriebsmitarbeiter für die Qualifizierung für SPIFs (Sales Performance Incentive Funds) nicht mehr zwingend Schulungen abschließen. Auch die Wachstumsrabatte sollen über vereinfachte, auf Jahresbasis berechnete Modelle transparenter und besser planbar werden.

Darüber hinaus erhöht Cohesity die Partnerrabatte für Lösungen rund um KI-basierte und klassische Datensicherheit sowie Datenanalysen. Bei Vertragsverlängerungen sollen einheitlichere Regeln den Partnern zudem einen kalkulierbaren Preisvorteil verschaffen.

Spezialisierungen für Services

Neu im Aspire-Programm sind Spezialisierungen, mit denen Cohesity besondere Kompetenzen seiner Partner in einzelnen Bereichen auszeichnen will. Den Anfang macht die „Professional Services Specialization“.

Entsprechend qualifizierte Partner erhalten Zugang zu einem dedizierten Professional-Services-Desk, Vorzugskonditionen für gemeinsame Projekte und zusätzliche technische Inhalte. Damit sollen Implementierungen schneller umgesetzt werden können. Weitere Spezialisierungen für technischen Support und Cyberresilienz sollen im Laufe des Programmjahres folgen.

Die stärkere Ausrichtung auf Services soll Partnern zusätzliche Möglichkeiten eröffnen, sich über Dienstleistungen zu differenzieren und wiederkehrende Umsätze aufzubauen.

Weniger Aufwand bei der Qualifizierung

Für ausgewählte Partnerstufen in der EU und weiteren Regionen reduziert Cohesity außerdem die Trainings- und Zertifizierungsanforderungen. Geführte Lernpfade sollen Partner künftig von einzelnen Trainings bis zur vollständigen Zertifizierung führen und die Zeit vom Einstieg in das Programm bis zur Vertriebsbereitschaft verkürzen.

Auch das Partnerportal wurde überarbeitet. Ein neues Dashboard bündelt Informationen zu Schulungen, Zertifizierungen und Abrechnungsanforderungen. Ergänzt wird es durch die bereits bestehende Übersicht über Incentives im Bereich „Manage My Business“.

„Die Partner sagen deutlich, dass sie Anerkennung für die Arbeit wünschen, die vor, während und nach einer Transaktion geleistet wird“, sagt Martin Boeker, Director Central Europe bei Cohesity. Mit den Änderungen wolle der Anbieter das Aspire-Programm einfacher nutzbar und profitabler machen sowie stärker an Cyberresilienz-Projekten der Partner ausrichten.

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