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CES 2020 Clevere Notebooks und Monitore von Dell

Autor: Klaus Länger

Auf der Messe in Las Vegas zeigt Dell die 2020er-Version des Edel-Notebooks XPS 13, das innovative Business-Convertible Latitude 9510 2-in-1 und eine ganze Reihe von Displays mit Diagonalen zwischen 25 und 86 Zoll.

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Das XPS 13 mit 16:10-Display und das Latitude 9510 2-in-1 mit 5G sind die Highlights unter den CES-Neuheiten von Dell. Zusätzlich stellt der Hersteller mehrere Displays vor.
Das XPS 13 mit 16:10-Display und das Latitude 9510 2-in-1 mit 5G sind die Highlights unter den CES-Neuheiten von Dell. Zusätzlich stellt der Hersteller mehrere Displays vor.
(Bild: Dell)

Das XPS 13 ist in Sachen Design und Technik seit Jahren schon der Vorreiter unter den Notebooks von Dell: In der 2020er-Generation kommt das leichte Consumer-Notebook mit einem 16:10-Display und greift so den Trend zu höheren Displays auf. Das 13,4-Zoll-IPS-Panel mit 500 Nits und extrem schmalen Rahmen kommt mit Auflösungen von 3.840 x 2.400 Pixeln oder 1.920 x 1.200 Pixeln auf den Markt. Das UHD+-Panel unterstützt Touch und HDR 400, die Full-HD+-Modelle wird es mit oder ohne Touch-Funktionalität geben. In dem aus Aluminium und Carbon- oder Glasfiber hergestellten Chassis arbeitet ein Intel-Core-Prozessor der 10. Generation. Dabei setzt Dell auf die 10-Nanometer-Ice-Lake-Modelle i3 1005G1 und i5 1035G1 mit UHD-GPU sowie den i7 1065G7 mit Iris-Plus-Grafik. Beim Arbeitsspeicher werden bis zu 16GB LPDDR4x unterstützt. Als Massenspeicher dient eine PCIe-SSD mit bis zu zwei TB Speicherplatz.

Das kompakte, bis zu 1,27 kg leichte XPS 13 ist mit zwei Thunderbolt-3-Ports ausgestattet. Mit seinem 52-Wh-Akku soll es bis zu 19 Stunden Akkulaufzeit liefern. Das Notebook kommt mit Windows 10 noch in diesem Monat auf den Markt. Später soll eine Developer Edition mit Ubuntu-Linux folgen.

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Business-Convertible mit AI-Funktionen

Bis zu 30 Stunden Akkulaufzeit bietet laut Dell das 15 Zoll große Business-Convertible Latitude 9510 2-in-1. Das 1,5 kg leichte Full-HD-Notebook mit 360-Grad-Scharnier und Stiftunterstützung basiert auf Intel-Core-Prozessoren der 10. Generation mit vPro. Zum Einsatz kommen hier 14-nm-Comet-Lake-CPUs mit vier oder sechs Cores. Beim Arbeitsspeicher werden bis zu 16 GB unterstützt und bei der SSD NVMe-Modelle mit bis zu einem TB Kapazität. Dell nutzt hier kompakte M.2-2230-Riegel, um für den optionalen 88-Wh-Akku Platz zu schaffen, der für die extrem langen Akkulaufzeiten verantwortlich ist. Erreicht werden sie außerdem über eine KI-Software mit Machine Learning, die Hintergrundprozesse und Display-Helligkeit anpasst. Zudem soll die Dell-Optimizer-Software für einen schnelleren Start häufig genutzter Applikationen, ein flüssigeres Multitasking sowie eine verbesserte Verständlichkeit bei Konferenzgesprächen sorgen.

Ab Juli kommt das Latitude mit 5G-Unterstützung auf den Markt. Dell setzt hier den Snapdragon X55 von Qualcomm ein. Ab Ende März sind Modelle mit 4G-Modem lieferbar.

Displays für Arbeit und Gaming

Zu den CES-Neuheiten von Dell gehören zudem eine Reihe neuer Monitore. Für den Business-Einsatz sind das 25-Zoll-QHD-Display U2520D und der 43-Zöller U4320Q mit 4K-Auflösung bestimmt. Beide sind mit USB-C-Schnittstellen ausgerüstet. Dabei unterstützt der U4320Q bis 90 Watt Stromversorgung über das USB-Kabel.

Der Ultrasharp 27 4K USB-C Monitor U2720Q beherrscht VESA DisplayHDR 400 und ist mit einem eingebauten Colorimeter sowie einer Blendschutzhaube für die Bedürfnisse professioneller Grafiker ausgelegt. Das 4K-Panel deckt den Adobe-RGB-Farbraum zu 100 Prozent ab und DCI-P3 zu 98 Prozent. Die USB-C-Schnittstelle unterstützt Thunderbolt 3.

Der 86-Zöller C8621QT ist ein interaktiver 4K-Monitor mit 20-Point-Touch- sowie Stifterkennung für Teamwork oder Präsentationen. Ein Dell Optiplex Micro-PC kann direkt in die Rückseite des 86-Zöllers eingeschoben werden. Der C8621QT kommt im April auf den Markt, die anderen Monitore sollen ab Ende Januar bestellbar sein.

Der Gaming-Monitor Alienware AW2521HF wartet mit einem extrem schnellen IPS-Panel auf. Der 25-Zöller mit Full-HD-Auflösung soll mit 240 Hz Bildwiederholrate und einer Millisekunde Schaltzeit auch anspruchsvolle eSports-Gamer zufrieden stellen. Der im Design an die aktuellen Alienware-PCs angepasste Monitor ist zudem mit AMD Radeon Freesync ausgestattet und G-Sync kompatibel.

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Redakteur