Cybersecurity in CPS-Umgebungen Claroty und Frenos validieren OT-Schwachstellen mit KI

Von Agnes Panjas 2 min Lesedauer

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Claroty und Frenos bringen gemeinsam eine integrierte Lösung für Industrieunternehmen auf den Markt, die das Ausfallrisiko in CPS-Umgebungen senken soll. Dafür können Nutzer mit Frenos ihre Schwachstellen anhand realer Angriffsszenarien überprüfen.

Claroty und Frenos stellen gemeinsam eine integrierte Lösung für Industrieunternehmen bereit(Bild:  Weissenbach PR/KI-generiert)
Claroty und Frenos stellen gemeinsam eine integrierte Lösung für Industrieunternehmen bereit
(Bild: Weissenbach PR/KI-generiert)

Der CPS-Sicherheitsspezialist Claroty und Frenos, haben eine Partnerschaft geschlossen, um Industrieunternehmen eine integrierte Sicherheitslösung anzubieten, die Ausfallzeiten in CPS-Umgebungen reduzieren soll. Frenos ist ein Cybersecurity-Unternehmen, das sich auf KI-gestützte, simulierte Penetrationstests für OT-Umgebungen spezialisiert hat.

Das bietet die Lösung von Claroty und Frenos:

Die gemeinsame Lösung von Claroty und Frenos informiert Sicherheitsteams darüber, welche Schwachstellen kritische Systeme tatsächlich beeinträchtigen könnten.

  • Frenos nutzt Clarotys Asset-Verständnis, um umgebungsspezifische digitale Zwillinge zu erstellen. Der KI-Agent von Frenos analysiert, welche Schwachstellen tatsächlich ausnutzbar sind, und schlägt anschließend konkrete Maßnahmen vor.
  • Claroty liefert Einblicke in Netzwerkkommunikation und Geräteverbindungen. Frenos nutzt diese Daten, um Angriffe zu simulieren und zu prüfen, ob Segmentierungskonzepte kritische OT-Ziele wirksam schützen.
  • Zudem liefert Claroty Erkennung und Umgebungskontext, während Frenos die Angriffsabfolge repliziert. Auf diese Weise soll festgestellt werden, ob eine Bedrohung zu einer Betriebsstörung führen kann.

Risikobewertung für OT-Umgebungen durch KI-Simulation

Die Frenos-Plattform soll Sicherheitsteams ermöglichen, Bewertungen von OT-Umgebungen in kurzer Zeit durchzuführen. Mithilfe der Kombination eines digitalen Zwillings mit einem KI-basierten Analyse-Agenten identifiziert die Plattform relevante Taktiken, Techniken und Vorgehensweisen (TTPs) von Angreifern. Unternehmen können dadurch Abhilfemaßnahmen priorisieren und ihre Abwehr gezielt auf aktuelle Bedrohungen ausrichten. Dieser Ansatz verlagere die Verteidigung von einer reaktiven zu einer proaktiven Herangehensweise und ermögliche somit Bewertungen ohne den laufenden Betrieb zu beeinträchtigen.

Die eigenen Assets zu kennen, ist der Ausgangspunkt. Zu wissen, welche Schwachstellen ein Angreifer tatsächlich ausnutzen kann, ist der Anstoß zum Handeln.

Brian Proctor, CEO von Frenos

Laut dem Frenos-CEO könne „durch die Erstellung umgebungsspezifischer digitaler Zwillinge auf Basis der umfassenden Asset Intelligence von Claroty“ der KI-Agent den Sicherheitsverantwortlichen aufzeigen, „welche Schwachstellen erreichbar sind, was Angreifer damit anstellen können und wo zuerst Abhilfemaßnahmen ergriffen werden sollten.“

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